Der MacBook Neo soll noch im Mai 2026 in den Handel kommen und die Lücke zwischen iPad und MacBook Pro schließen. Das Besondere: Der Rechner setzt auf den A18 Pro-Prozessor und besteht zu 60 Prozent aus recycelten Materialien.
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Preis und Ausstattung: Was der Neo bietet
Mit einem erwarteten Preis zwischen 550 und 590 Euro wäre der MacBook Neo einer der günstigsten Laptops, den Apple je auf den Markt gebracht hat. Zum Vergleich: Selbst das aktuelle MacBook Air startet deutlich höher. Die Basisversion kommt mit 8 GB RAM und einer 256 GB SSD – eine solide Ausstattung für den Alltag.
Der A18 Pro-Chip stammt ursprünglich aus dem iPhone-Bereich, wurde aber für den Desktop-Einsatz optimiert. Damit will Apple vor allem mit Windows-Konkurrenten wie dem Intel Firefly mithalten, der im Juni 2026 in Europa startet.
Nachhaltigkeit als Verkaufsargument
Um den niedrigen Preis zu erreichen und gleichzeitig die Umweltziele zu erfüllen, setzt Apple auf Recycling-Materialien. Das Gehäuse besteht zu 60 Prozent aus wiederverwerteten Rohstoffen. Ein klarer Trend in der Branche – und ein Signal, dass Nachhaltigkeit auch im günstigen Segment möglich ist.
Zwei Welten: Neo und Ultra
Die Einführung des MacBook Neo ist Teil einer grundlegenden Neuordnung der Mac-Reihe. Während der Neo die Einstiegsklasse bedient, arbeiten die Ingenieure offenbar an einem neuen Flaggschiff: dem MacBook Ultra. Dieses soll mit einem dünneren Gehäuse, OLED-Display und erstmals einem Touchscreen aufwarten.
Die aktuellen MacBook Pro-Modelle (Design von 2021) bleiben parallel im Programm. Eine kluge Strategie: Viele Profis schätzen die zahlreichen Anschlüsse und die bewährte Leistung – und wollen nicht auf Ästhetik getrimmte Kompromisse eingehen.
Leistungssprung bei den Profi-Modellen
Während der Neo auf Effizienz setzt, zeigen erste Benchmarks der kommenden M5 Pro- und M5 Max-Chips atemberaubende Werte. Die Multicore-Leistung soll bis zu dreimal schneller sein als bei den Vorgängern, die Grafikleistung sogar um das Vier- bis Fünffache steigen. Diese Modelle werden mit 18 CPU-Kernen und Wi-Fi 7 ausgestattet sein – bei einer Akkulaufzeit von bis zu 22 Stunden.
Künstliche Intelligenz als Treiber
Der Zeitpunkt der Neo-Einführung ist kein Zufall. Am 8. Juni 2026 beginnt die Entwicklerkonferenz WWDC, auf der „Apple Intelligence“ im Mittelpunkt stehen wird. Die neue KI-Plattform soll Sprachsteuerung und Siri grundlegend verbessern.
Nutzer sollen künftig per natürlicher Sprache komplexe Befehle ausführen können – etwa Ordner öffnen oder Dateien bearbeiten, ohne die Maus zu berühren. Voraussetzung: ein Mac mit M1-Chip oder neuer – oder ein iPhone 15 Pro beziehungsweise iPad mit A17 Pro.
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Neue Führung, neue Richtung
Hinter der Strategie stehen frische Köpfe: Shelly Goldberg hat die Leitung der Mac-Sparte übernommen, Dave Pakula verantwortet Watch, iPad und AirPods. Gleichzeitig räumt Apple das Sortiment auf. Der MacBook Air 13 Zoll von 2017 wurde als „vintage“ eingestuft, das iPad mini 4 und ältere Apple TV-Modelle gelten als „obsolet“ – sie erhalten keine Reparaturen mehr.
Ausblick: Was 2026 noch kommt
Nach dem Neo-Start Ende Mai richtet sich der Blick auf den Herbst 2026. Dann werden die neuen MacBook Pro-Modelle mit M5-Chips erwartet – und möglicherweise die Premiere des MacBook Ultra. Auch die Apple Watch Ultra 4 mit Tandem-OLED-Display und Blutdrucksensor soll dann vorgestellt werden.
Bis dahin bleibt der MacBook Neo der spannendste Testfall: Kann Apple mit einem günstigen Laptop neue Käuferschichten erschließen, ohne das Premium-Image zu verwässern? Die Antwort gibt es ab Ende Mai im Handel.

