MacBook Neo: Apples neuer Einstieg für 549 Euro mit A18 Pro

Apple hebt Preise für iPad, Mac und Vision Pro an. Grund sind höhere Komponenten- und Zollkosten. Die Aktie legt dennoch zu.

Der Technologieriese Apple hat am Wochenende die Preise für iPad, Mac und Vision Pro deutlich angehoben. Grund sind steigende Komponentenkosten und Zollbelastungen.

Die Anpassungen betreffen sowohl Neu- als auch Generalüberholt-Modelle. Die iPhone-Preise blieben von dieser Runde unberührt. Apples Aktie notierte zuletzt bei umgerechnet rund 285 Euro und legte damit um knapp fünf Prozent zu.

Globale Preisrallye durch Komponentenknappheit

Die Preissprünge fallen regional unterschiedlich aus. Branchenbeobachter führen die Entwicklung auf eine weltweite Verknappung von Speicherbausteinen zurück. In Indien stieg der Preis für das M5 MacBook Air von umgerechnet rund 1.300 auf 1.630 Euro. Das 14-Zoll MacBook Pro verteuerte sich dort um etwa 760 Euro auf knapp 2.600 Euro.

Marktforscher verzeichnen weltweit Preissteigerungen zwischen 15 und 42 Prozent – in Einzelfällen sogar bis zu 70 Prozent. Haupttreiber ist die enorme Nachfrage nach KI-Hardware. DRAM- und NAND-Flash-Speicher werden zunehmend knapp, weil die Produktion von HBM3e-Speicher für KI-Beschleuniger um Wafer-Kapazitäten konkurriert. Die Preise dürften bis Ende des Jahrzehnts hoch bleiben.

Auch andere Hersteller ziehen nach: Microsoft, Dell und Samsung haben ihre Geräte ebenfalls verteuert. Das Microsoft Surface Pro soll inzwischen rund 550 Euro mehr kosten als frühere Versionen.

Strategische Neuausrichtung bei den Prozessoren

Parallel zur Preiserhöhung zeichnet sich eine grundlegende Umstrukturierung von Apples Chip-Strategie ab. Wie aus Analystenkreisen verlautet, plant das Unternehmen, die M6 Pro und M6 Max Chips komplett zu überspringen. Grund seien Fertigungskomplexität und der Fokus auf einen größeren Technologiesprung mit Künstlicher Intelligenz.

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Während Apple die Preise für Profi-Modelle kräftig anhebt, bringt der Konzern mit dem MacBook Neo einen erschwinglichen Einstieg für 549 Euro. Der A18 Pro-Chip liefert solide Leistung – ideal für Studium und Beruf. Mit Studentenrabatt ist das Gerät sogar für 459 Euro zu haben. Jetzt Infoguide anfordern

Der Basis-Chip M6 soll planmäßig noch 2026 erscheinen. Die ersten M7-Prozessoren werden für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet. Dann sollen auch ein überarbeitetes iPad Pro und ein neu gestaltetes 14-Zoll MacBook Pro kommen.

Reparaturprobleme und technische Hürden

Aktuelle Untersuchungen zeigen anhaltende Probleme bei der Reparierbarkeit von MacBooks. Wie ein Teardown-Bericht ergab, verwendet das 13-Zoll M2 MacBook Pro weiterhin das identische Gehäuse wie sein Vorgänger. Allerdings verbaut Apple im Basismodell nur einen einzigen 256GB-SSD-Chip – was zu langsameren Lese- und Schreibgeschwindigkeiten führt als die Dual-Chip-Konfiguration des M1-Modells.

Reparaturdienste berichten zudem von Schwierigkeiten bei Display-Wechseln an 14-Zoll M1- und M2-MacBook Pros. Der Austausch kann zu Bildfehlern und dem Verlust der True-Tone-Funktion führen. Unabhängige Werkstätten behelfen sich mit einer Übertragung der Timing-Controller-Chips vom Originaldisplay.

Im Juli 2026 weitete Apple zudem die Garantie für die umstrittene Butterfly-Tastatur auf vier Jahre aus. Kritiker bemängeln, dass bereits ein einzelner Tastendefekt den Austausch des gesamten Obergehäuses inklusive Akku, Trackpad und Lautsprechern erzwingt.

Der neue Einstieg: MacBook Neo

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Angesichts steigender Preise für Profi-Geräte bringt Apple das MacBook Neo auf den Markt. Das neue Einstiegs-Notebook bietet ein 13-Zoll-Display und wird vom A18 Pro-Chip angetrieben – dem gleichen Prozessor wie in aktuellen iPhones.

Der Einstiegspreis liegt bei 549 Euro für die Version mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher. Für 640 Euro gibt es 512 GB Speicher und Touch ID. Mit einem Studentenrabatt von 100 Euro ist das Basismodell bereits für 459 Euro zu haben. Auf MagSafe-Laden verzichtet das Gerät. Apples Ziel: einen erschwinglichen Zugang zum macOS-Ökosystem schaffen, während die Pro- und Air-Modelle in immer höhere Preisregionen vorstoßen.