Während der globale PC-Markt schrumpft, legt Apple mit seinen Macs kräftig zu. Im zweiten Quartal 2026 sanken die weltweiten PC-Auslieferungen um vier Prozent auf 65 Millionen Geräte – doch Apple verzeichnete ein Plus von 13 Prozent bei den Mac-Verkäufen. Branchenbeobachter führen diesen Erfolg vor allem auf das Einsteiger-Modell MacBook Neo zurück, das zunächst für 599 Euro auf den Markt kam und inzwischen bei 699 Euro liegt.
Konkurrenz unter Druck
Das Apple-Wachstum sticht deutlich hervor. Die Mitbewerber kämpfen mit rückläufigen Zahlen: Dell verzeichnete einen Rückgang von sechs Prozent, HP sogar acht Prozent. Auch Lenovo blieb nicht verschont und musste ein Minus von zwei Prozent hinnehmen. Einzig Asus konnte zulegen – die Taiwaner steigerten ihre Auslieferungen um vier Prozent.
M6-Revolution: Apples Herbst-Offensive
Apple bereitet einen umfassenden Umbau seiner Mac-Reihe vor. Ab Herbst 2026 soll ein neues 14-Zoll MacBook Pro mit M6-Chip (Codename J804) auf den Markt kommen. Zeitgleich plant das Unternehmen eine Auffrischung der iMac-Reihe (Codenamen J833 und J834), die ebenfalls auf den M6-Prozessor setzt und möglicherweise neue Farboptionen bietet.
Der Wechsel zur M6-Architektur bedeutet einen Sprung auf die 2-Nanometer-Chip-Technologie. Während die Standardmodelle für Oktober 2026 vorgesehen sind, gibt es bei anderen Profi-Geräten Verzögerungen: Mac mini und Mac Studio, die mit M5 Pro/M6 beziehungsweise M5 Max/Ultra-Chips arbeiten sollen, leiden unter Engpässen in der Speicherversorgungskette.
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Touchscreen-MacBook: Ein neues Kapitel
Zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 soll eine völlig neue Gerätekategorie debütieren: das „MacBook Ultra“ – ein Premium-MacBook Pro mit schlankerem Gehäuse und Apples erstem integriertem Touchscreen in einem Laptop. Die technischen Spezifikationen umfassen M5 Pro- und M5 Max-Chips, ein OLED-Display sowie die Dynamic-Island-Oberfläche.
Dieser Schritt hin zur OLED-Technologie ist Teil einer größeren Strategie. Analysten erwarten, dass Apple bis 2028 auch iPad mini, MacBook Air und iMac mit OLED-Bildschirmen ausstattet.
Aktuelle Schnäppchen: M5-Hardware im Ausverkauf
Vor der Herbst-Offensive locken Händler mit satten Rabatten auf die aktuelle M5-Generation. Mitte Juli 2026 gab es bei großen Elektronikhändlern Preisnachlässe von bis zu 500 Euro auf High-End-Konfigurationen.
Aktuelle Angebote im Überblick:
– M5 Pro 14-Zoll MacBook Pro: Modelle mit 48 GB RAM und 1 TB Speicher für 2.699 Euro – ein Rabatt von 400 Euro
– Leistungsdaten: Die aktuellen M5 Pro-Chips verfügen über eine 15-Core-CPU und 16-Core-GPU, unterstützen Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0
– Einstiegspreise: Während das MacBook Neo weiterhin der Volumentreiber unter 700 Euro bleibt, zogen andere Einsteigermodelle an – der Basis-iMac kostet seit Juni 2026 rund 1.499 Euro
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Ausblick: M6 für MacBook Air und zweite Neo-Generation
Das MacBook Air soll Anfang 2027 ein M6-Update erhalten. Parallel dazu entwickelt Apple offenbar eine zweite Generation des MacBook Neo mit A19 Pro-Chip und 12 GB RAM. Für die Zeit nach 2027 zeichnet sich am Horizont bereits die M7-Ära ab – inklusive des ersten OLED-MacBook Air, das frühestens 2028 erscheinen dürfte.

