MacBook Neo treibt Apple-Wachstum: +13% Verkäufe trotz PC-Markt-Rückgang

Apple steigert Mac-Verkäufe um 13 Prozent, während der globale PC-Markt schrumpft. Neue M6-Chips und ein Touchscreen-MacBook sind geplant.

Während der globale PC-Markt schrumpft, legt Apple mit seinen Macs kräftig zu. Im zweiten Quartal 2026 sanken die weltweiten PC-Auslieferungen um vier Prozent auf 65 Millionen Geräte – doch Apple verzeichnete ein Plus von 13 Prozent bei den Mac-Verkäufen. Branchenbeobachter führen diesen Erfolg vor allem auf das Einsteiger-Modell MacBook Neo zurück, das zunächst für 599 Euro auf den Markt kam und inzwischen bei 699 Euro liegt.

Konkurrenz unter Druck

Das Apple-Wachstum sticht deutlich hervor. Die Mitbewerber kämpfen mit rückläufigen Zahlen: Dell verzeichnete einen Rückgang von sechs Prozent, HP sogar acht Prozent. Auch Lenovo blieb nicht verschont und musste ein Minus von zwei Prozent hinnehmen. Einzig Asus konnte zulegen – die Taiwaner steigerten ihre Auslieferungen um vier Prozent.

M6-Revolution: Apples Herbst-Offensive

Apple bereitet einen umfassenden Umbau seiner Mac-Reihe vor. Ab Herbst 2026 soll ein neues 14-Zoll MacBook Pro mit M6-Chip (Codename J804) auf den Markt kommen. Zeitgleich plant das Unternehmen eine Auffrischung der iMac-Reihe (Codenamen J833 und J834), die ebenfalls auf den M6-Prozessor setzt und möglicherweise neue Farboptionen bietet.

Der Wechsel zur M6-Architektur bedeutet einen Sprung auf die 2-Nanometer-Chip-Technologie. Während die Standardmodelle für Oktober 2026 vorgesehen sind, gibt es bei anderen Profi-Geräten Verzögerungen: Mac mini und Mac Studio, die mit M5 Pro/M6 beziehungsweise M5 Max/Ultra-Chips arbeiten sollen, leiden unter Engpässen in der Speicherversorgungskette.

Anzeige

Der Umstieg auf die neue Hardware-Generation gelingt am besten mit den richtigen Kniffen für das Betriebssystem. In diesem kostenlosen Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihren Apple-Computer von Beginn an optimal einstellen und das volle Potenzial nutzen. Gratis Mac-Starterpaket jetzt sichern

Touchscreen-MacBook: Ein neues Kapitel

Zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 soll eine völlig neue Gerätekategorie debütieren: das „MacBook Ultra“ – ein Premium-MacBook Pro mit schlankerem Gehäuse und Apples erstem integriertem Touchscreen in einem Laptop. Die technischen Spezifikationen umfassen M5 Pro- und M5 Max-Chips, ein OLED-Display sowie die Dynamic-Island-Oberfläche.

Dieser Schritt hin zur OLED-Technologie ist Teil einer größeren Strategie. Analysten erwarten, dass Apple bis 2028 auch iPad mini, MacBook Air und iMac mit OLED-Bildschirmen ausstattet.

Aktuelle Schnäppchen: M5-Hardware im Ausverkauf

Vor der Herbst-Offensive locken Händler mit satten Rabatten auf die aktuelle M5-Generation. Mitte Juli 2026 gab es bei großen Elektronikhändlern Preisnachlässe von bis zu 500 Euro auf High-End-Konfigurationen.

Aktuelle Angebote im Überblick:
M5 Pro 14-Zoll MacBook Pro: Modelle mit 48 GB RAM und 1 TB Speicher für 2.699 Euro – ein Rabatt von 400 Euro
Leistungsdaten: Die aktuellen M5 Pro-Chips verfügen über eine 15-Core-CPU und 16-Core-GPU, unterstützen Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0
Einstiegspreise: Während das MacBook Neo weiterhin der Volumentreiber unter 700 Euro bleibt, zogen andere Einsteigermodelle an – der Basis-iMac kostet seit Juni 2026 rund 1.499 Euro

Anzeige

Wer im Arbeitsalltag Zeit sparen will, sollte nicht nur auf die Hardware, sondern auch auf eine effiziente Bedienung setzen. Ein Apple-Experte hat die 19 nützlichsten Tastenkombinationen zusammengestellt, die Ihnen lästige Klicks ersparen. Kostenlosen Shortcut-Report herunterladen

Ausblick: M6 für MacBook Air und zweite Neo-Generation

Das MacBook Air soll Anfang 2027 ein M6-Update erhalten. Parallel dazu entwickelt Apple offenbar eine zweite Generation des MacBook Neo mit A19 Pro-Chip und 12 GB RAM. Für die Zeit nach 2027 zeichnet sich am Horizont bereits die M7-Ära ab – inklusive des ersten OLED-MacBook Air, das frühestens 2028 erscheinen dürfte.