MacBook-Preise: Apple erhöht um bis zu 40 Prozent weltweit

Apple erhöht MacBook-Preise drastisch, doch Händler bieten zeitlich begrenzte Rabatte auf aktuelle Modelle.

Zeitgleich locken Händler mit Rabatten zum US-Unabhängigkeitstag.

Globale Preisschübe belasten Kunden

Seit Ende Juni 2025 steigen die offiziellen Listenpreise für MacBooks in zahlreichen Märkten. Grund sind gestiegene Kosten für Komponenten wie DRAM und NAND-Flash-Speicher, schwankende Wechselkurse und anhaltende Lieferkettenprobleme. Branchenbeobachter rechnen damit, dass der Trend anhalten wird.

Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung in Vietnam: Dort kletterte der Preis für das M5 MacBook Air um umgerechnet rund 230 Euro. Ein M5 MacBook Pro mit 1-Terabyte-Speicher kostet in der Region mittlerweile umgerechnet etwa 2.100 Euro.

Bildungspreise unter Druck

Am 25. Juni 2025 strich Apple zudem die Rabatte für Studenten und Lehrkräfte zusammen. Zwar gibt es weiterhin Ermäßigungen von umgerechnet rund 185 Euro auf MacBook-Pro-Modelle und etwa 90 Euro auf das MacBook Air – doch die Basispreise, von denen diese Nachlässe abgezogen werden, sind deutlich gestiegen.

Händler locken mit Rabatten

Trotz der offiziellen Preiserhöhungen bieten Drittanbieter derzeit attraktive Deals an. Sie nutzen dabei Bestände, die noch vor der jüngsten Preisrunde eingekauft wurden.

Das 16-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro (24 Gigabyte RAM, 1 Terabyte SSD) ist aktuell für umgerechnet rund 2.450 Euro zu haben – ein Nachlass von etwa 320 Euro. Die Version mit 48 Gigabyte RAM und 1 Terabyte SSD kostet rund 2.820 Euro, was einem Rabatt von etwa 510 Euro entspricht.

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In Indien locken zudem frühe Amazon-Prime-Day-Angebote mit Sofortrabatten für Kreditkarteninhaber und Inzahlungnahme-Prämien.

KI hilft beim Schnäppchenjagen

Die Preisunterschiede zwischen den Märkten sind so groß, dass Verbraucher zunehmend kreative Wege suchen. Ein Nutzer nutzte kürzlich eine KI-gestützte Suche, um veraltete Preisangaben aufzuspüren. Auf der chinesischen Plattform JD.com fand er ein High-End-M5-Max-MacBook-Pro (18-Core-CPU, 40-Core-GPU, 128 Gigabyte RAM, Nano-Textur-Display) für umgerechnet rund 5.850 Euro – rund 1.930 Euro weniger als der aktuelle Apple-Preis in China.

Flaggschiff für Profis

Das M5 Max 16-Zoll MacBook Pro bleibt das Spitzenmodell für anspruchsvolle Nutzer. Die Standardkonfiguration mit 18-Core-CPU, 32-Core-GPU, 36 Gigabyte RAM und 2 Terabyte SSD kostet umgerechnet rund 3.600 Euro. Zur Ausstattung gehören ein 16,2-Zoll Liquid Retina XDR Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate, Wi-Fi 7 und Thunderbolt 5. Der 100-Wh-Akku soll bis zu 22 Stunden durchhalten.

Rabatte auch für Zubehör

Die Rabattwelle erfasst auch andere Apple-Produkte:

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  • AirTag 2 (Viererpack): Rund 82 Euro (statt 92 Euro)
  • AirPods 4: Rund 92 Euro (statt 119 Euro)
  • M5 iPad Pro (11 Zoll): Rabatte zwischen 230 und 320 Euro
  • M5 iPad Pro (13 Zoll): Bis zu 320 Euro Nachlass
  • Apple Watch Series 11: Rund 305 Euro (statt 370 Euro)

Branchenexperten warnen jedoch: Die aktuellen Rabatte sind nur eine vorübergehende Entlastung. Die grundlegende Preistendenz bei Hardware bleibt angesichts der anhaltenden Kostendrucke in den Lieferketten steigend.