MacBook Pro 16 M5: 140-Watt-Netzteil reicht nicht aus

Das MacBook Pro 16 mit M5 Max verliert unter Dauerlast Akkuladung. Zudem bremsen Softwareeffekte die anhaltende Rechenleistung des Geräts.

Aktuelle Untersuchungen zum neuen Apple MacBook Pro 16 mit dem M5 Max-Chip zeigen signifikante Einschränkungen bei der Energieversorgung unter Volllast auf.

Wie Ende August bekannt wurde, reicht das im Lieferumfang enthaltene 140-Watt-Netzteil in bestimmten Anwendungsszenarien nicht aus, um den Energiebedarf des Hochleistungsrechners vollständig zu decken. Dies führt dazu, dass das Gerät trotz bestehender Verbindung zum Stromnetz auf die internen Batteriereserven zurückgreifen muss.

Diskrepanz zwischen Leistungsaufnahme und Energieversorgung

Analysen der Hardwareleistung verdeutlichen das Defizit bei der Stromversorgung. Unter Dauerlast erreicht das MacBook Pro 16 mit M5 Max-Ausstattung eine maximale Leistungsaufnahme von 150 Watt. Da das mitgelieferte Netzteil jedoch lediglich 140 Watt bereitstellt, entsteht ein energetisches Defizit. Selbst beim Einsatz eines stärkeren 180-Watt-Netzteils bleibt die maximale Aufnahme des Geräts bei 150 Watt gedeckelt.

Die praktischen Auswirkungen dieses Ungleichgewichts sind deutlich messbar: Bei Volllast verliert der Akku des Laptops etwa 12 Prozent seiner Ladung pro Stunde, obwohl er an das Stromnetz angeschlossen ist.

Anzeige

Wer täglich am Apple-Computer arbeitet, möchte keine Zeit mit unnötigen Klickwegen verschwenden. Ein kostenloser Ratgeber stellt Ihnen die 19 besten Tastenkombinationen vor, mit denen Sie sofort flüssiger und effizienter arbeiten können. 19 Mac-Shortcuts zur Zeitersparnis jetzt gratis herunterladen

Die Hardware-Komponenten fordern dabei zeitweise Spitzenwerte ein, die weit über der Kapazität des Netzteils liegen. So zieht allein der M5 Max-Chip in Spitzenmomenten bis zu 114 Watt für CPU und GPU kombiniert. Im Betriebsmodus „Hohe Leistung“ stabilisiert sich der Verbrauch nach der ersten Lastspitze bei etwa 70 Watt.

Herausforderungen bei Kühlung und Performance-Management

Das Kühlsystem des 2026er-Modells ist laut technischen Daten auf eine dauerhafte Abwärme von 70 Watt ausgelegt. Dies entspricht dem stabilisierten Wert im Hochleistungsmodus, unterstreicht jedoch die knappe Kalkulation der thermischen Reserven bei extremen Rechenoperationen.

Zusätzlich zu den hardwareseitigen Limitierungen beeinflussen aktuelle Software-Aktualisierungen die Leistungsfähigkeit. Das am 17. August veröffentlichte macOS 26.6.2, welches laut Apple primär 29 Sicherheitslücken schließt, führt offenbar zu einer Reduktion der Rechenkraft.

In Benchmark-Tests wie Cinebench 2024 sank die Multi-Core-Punktzahl von ursprünglich 2437 auf 2312 Punkte, was einem Rückgang von etwa 5 Prozent entspricht. Besonders deutlich zeigt sich der Effekt bei der anhaltenden Leistung, die von 98,5 Prozent auf 87,3 Prozent abfiel. Lediglich durch die manuelle Aktivierung des Modus „Hohe Leistung“ lassen sich mit 2490 Punkten wieder Spitzenwerte erzielen.

Anzeige

Um das volle Potenzial Ihres Apple-Rechners von Anfang an auszuschöpfen, kommt es auf die richtigen Konfigurationen an. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Starterpaket, welche Einstellungen Experten für einen optimalen Bedienkomfort empfehlen. Kostenloses Mac-Starterpaket für den perfekten Einstieg sichern

Konnektivität und Preisstruktur der M5 Max-Serie

Neben der Energieproblematik wurden weitere technische Details zur Ausstattung bekannt. Das MacBook Pro 16 unterstützt zwar den aktuellen Wi-Fi 7-Standard, nutzt dabei jedoch lediglich eine Bandbreite von 160 MHz. Damit erreicht die drahtlose Datenübertragung eine Geschwindigkeit von etwa 2 Gbit/s.

In der für die Leistungstests herangezogenen Konfiguration mit dem M5 Max-Chip, 48 GB Arbeitsspeicher und einer 2 TB fassenden SSD wird das MacBook Pro 16 2026 zu einem Preis von 4.890 Euro geführt.

Auf dem US-Market wird für dieselbe Ausstattung ein Preis von 4.499 US-Dollar aufgerufen. Angesichts dieser Investitionssummen im professionellen Segment dürften die beobachteten Einschränkungen bei der Energieversorgung unter Maximallast in der Branche intensiv diskutiert werden.