In aktuellen Tests des MacBook Pro 16 mit dem neuen M5 Max-Chip wurden erhebliche Engpässe bei der Energieversorgung unter Maximallast festgestellt. Wie Analysen vom 29. August 2026 belegen, reicht das im Lieferumfang enthaltene 140W-Netzteil nicht aus, um das System bei voller Beanspruchung stabil mit Strom zu versorgen. Dies führt zu einem paradoxen Verhalten: Das Gerät verbraucht trotz angeschlossenem Netzteil seine eigenen Akku-Reserven.
Diskrepanz zwischen Leistungsaufnahme und Energieversorgung
Die Untersuchungen zeigen, dass die maximale Leistungsaufnahme des MacBook Pro 16 M5 Max unter Volllast bis zu 150W beträgt. Da das mitgelieferte Netzteil lediglich 140W bereitstellt, entsteht ein Defizit, das durch den internen Akku ausgeglichen werden muss. Den Messungen zufolge verliert die Batterie in diesem Szenario etwa 12 % ihrer Ladung pro Stunde.
Dabei zieht der M5 Max-Chip kurzzeitig Spitzenwerte von bis zu 114W für CPU und GPU kombiniert. Im sogenannten High-Power-Modus stabilisiert sich der Verbrauch anschließend bei 70W. Interessanterweise bringt auch die Verwendung eines leistungsstärkeren 180W-USB-C-Adapters keine Abhilfe für dieses Problem, da die interne Stromaufnahme offenbar nicht entsprechend skaliert.
Auch das kleinere 14-Zoll-Modell des MacBook Pro mit M5 Max-Bestückung ist von ähnlichen Limitierungen betroffen. Hier wurde die Leistungsaufnahme auf 97W begrenzt, dennoch verliert das Gerät laut Berichten vom 30. August 2026 unter Volllast rund 15 % seiner Akkukapazität pro Stunde. Das Kühlsystem des 16-Zoll-Modells ist derweil primär für eine Dauerlast von 70W ausgelegt.
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Auswirkungen des Software-Updates auf die Systemleistung
Zusätzliche Komplexität bringt die aktuelle Software-Version macOS 26.6.2 mit sich, die Mitte August veröffentlicht wurde. Apple deklarierte diese Aktualisierung offiziell als Sicherheitsupdate zur Behebung von 29 Schwachstellen. Marktbeobachtungen deuten jedoch darauf hin, dass das Update auch direkten Einfluss auf die Performance hat.
Im standardmäßigen Automatikmodus reduziert das System die Dauerleistung des MacBook Pro 16 M5 Max um bis zu 13 %. In Benchmark-Tests wie Cinebench 2024 Multi sank die Punktzahl infolge des Updates von 2437 auf 2312 Punkte, was einem Rückgang von etwa 5 % entspricht.
Nutzer haben jedoch die Möglichkeit, durch den manuellen Wechsel in den High-Power-Modus die volle Leistung wiederherzustellen. In diesem Modus erreicht das System mit 2490 Punkten sogar einen leicht höheren Wert als vor dem Update im Automatik-Betrieb.
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Konnektivität und Preisgestaltung der neuen Modellreihe
Neben der Energieproblematik wurden weitere technische Spezifikationen der neuen Hardware-Generation bekannt. So ist das integrierte Wi-Fi 7-Modul auf eine Bandbreite von 160 MHz limitiert, was die Übertragungsrate auf etwa 2 Gbit/s begrenzt.
Das Display des 16,2 Zoll großen High-End-Notebooks nutzt weiterhin die Mini-LED-Technologie mit einer Auflösung von 3456 x 2234 Pixeln und einer Bildwiederholrate von 120 Hz.
Die Anschaffungskosten für die professionelle Hardware bleiben auf einem hohen Niveau. Ein testgerät in der Konfiguration mit dem M5 Max-Chip, 48 GB Arbeitsspeicher und einer 2 TB fassenden SSD wird aktuell für 4.890 € gelistet. Der am Markt verfügbare Bestpreis für diese Ausstattungsvariante wurde Ende August mit 4.768,55 € angegeben.

