MacBook Pro 2026: Zwei große Updates in einem Jahr

Apple kündigt für 2026 zwei MacBook Pro-Generationen an: ein M5-Update im Frühjahr und eine revolutionäre OLED-Version mit Touchscreen und 5G im Herbst.

Apple plant für 2026 ein ungewöhnliches Doppelschlag-Manöver für seine MacBook Pro-Linie. Während im März leistungsstärkere M5-Modelle kommen, wartet zum Jahresende eine revolutionäre OLED-Neuauflage mit Touchscreen und 5G.

Frühlings-Update: Mehr Power mit M5-Chips

Am 4. März 2026 präsentiert Apple auf einer „Special Experience“-Veranstaltung die erste Neuheit: aktualisierte 14- und 16-Zoll-MacBook Pros mit M5 Pro und M5 Max Prozessoren. Das Design des Gehäuses bleibt weitgehend unverändert, der Fokus liegt auf dem Innenleben. Die neuen Chips sollen eine 15 bis 25 Prozent höhere Leistung als die aktuellen M4-Modelle bieten, unterstützt durch eine verbesserte KI-Engine. Auch Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 werden erwartet.

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Parallel könnte Apple ein günstiges Einsteiger-MacBook vorstellen. Es soll einen A18 Pro-Chip, ein 12,9- oder 13-Zoll-Display haben und für rund 599 US-Dollar auf den Markt kommen – ein klarer Angriff auf den Bildungssektor.

Die große Revolution: OLED-Touchscreen im Herbst

Das eigentliche Highlight folgt im vierten Quartal 2026. Dann will Apple die MacBook Pro-Linie mit M6-Chips und einer grundlegenden Neugestaltung aufwerten. Der größte Sprung: Der Wechsel von mini-LED zu Ultra Retina XDR tandem OLED-Displays. Diese Technologie, bereits im iPad Pro im Einsatz, verspricht perfekte Schwarztöne und herausragenden Kontrast.

In einem historischen Schritt wird das MacBook Pro erstmals einen Touchscreen erhalten. Apple reagiert damit auf langjährige Kundenwünsche und nähert die Bedienung der iPad-Erfahrung an. Zudem soll das umstrittene Display-Notch einem Loch für die Frontkamera weichen, was die nutzbare Bildschirmfläche vergrößert.

Dünner, leichter und immer online

Die OLED-Technologie ermöglicht ein deutlich dünneres und leichteres Gehäuse. Eine weitere Premiere: Integrierter 5G-Mobilfunk. Apple plant, seinen eigenen C2-Cellular-Modem in die M6-Chips zu integrieren. Profis könnten so große Dateien unterwegs übertragen, ohne auf unsichere Hotspots angewiesen zu sein oder ihr Smartphone als Hotspot zu nutzen.

Ungewöhnliche Strategie mit klarer Logik

Zwei große Updates für dasselbe Flaggschiff in einem Jahr sind für Apple ungewöhnlich, aber nicht beispiellos. Experten deuten die Taktik als Balanceakt: Das M5-Update im Frühjahr bedient Kunden, die sofort mehr Rechenpower benötigen, und stabilisiert das Angebot für Unternehmen. Die M6-Neuauflage im Herbst braucht mehr Zeit für die komplexe OLED-Fertigung und das neue Design.

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Für Käufer stellt dies eine schwierige Entscheidung dar. Braucht man sofort ein neues Gerät, lohnt sich der Frühjahrskauf. Wer kann, sollte jedoch auf die OLED-Version warten, raten Technikexperten. Touchscreen und 5G verändern die Nutzung von Profi-Laptops grundlegend – auch wenn die Premium-Komponenten den Preis nach oben treiben dürften.

Neuer Maßstab für den Premium-Markt

Gelingt Apple der Plan, setzt das Unternehmen Ende 2026 einen neuen Benchmark für Premium-Laptops. Konkurrenten aus dem Windows-Lager, die Touchscreens und OLEDs schon länger anbieten, geraten unter Druck. Apple kombiniert diese Features mit der unübertroffenen Energieeffizienz seiner M-Architektur. Die Definition einer professionellen mobilen Workstation steht vor einem dramatischen Wandel – und Apple könnte seine Dominanz im High-End-Sektor weiter ausbauen.