MacBook Pro: Amazon senkt M5-Modelle um 500 Dollar

US-Händler senken Preise für High-End-MacBooks mit M5-Chips drastisch. Weltweit steigen die Kosten hingegen weiter an.

Die aktuellen Angebote sind die größten Preisnachlässe seit dem Start der aktuellen Baureihe.

Mehrere große Elektronikhändler haben die Preise für High-End-MacBook-Pro-Modelle drastisch gesenkt. Die Aktionen, die als Teil sommerlicher Verkaufsveranstaltungen beworben werden, betreffen vor allem Geräte mit den leistungsstarken M5-Pro- und M5-Max-Chips. Für deutsche Verbraucher, die ohnehin mit höheren Preisen rechnen müssen, sind die US-Angebote ein Indikator für den zunehmenden Wettbewerb im Premium-Segment.

Amazon mit 500 Dollar Rabatt

Am 24. Juli 2026 senkte Amazon den Preis für das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M5-Pro-Chip, 24 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 2-Terabyte-SSD um 500 Dollar. Der Preis fiel damit von 2.999 auf 2.499 Dollar. Branchenbeobachter sprechen vom größten Rabatt auf diese Konfiguration seit den letzten Preiserhöhungen.

Weitere Händler zogen nach. B&H bot bereits am 23. Juli das 14-Zoll-M5-Pro-MacBook-Pro mit 48 Gigabyte RAM und 1 Terabyte Speicher für 2.699 Dollar an – ein Nachlass von 400 Dollar. Auch das 16-Zoll-Modell mit M5-Pro-Chip und 48 Gigabyte RAM ist für 3.299 Dollar zu haben. Die Spitzenversion mit M5-Max-Chip, 48 Gigabyte RAM und 1 Terabyte Speicher kostet 3.999 Dollar. Einsteigermodelle mit 16 Gigabyte RAM und 1 Terabyte Speicher fallen auf 1.699 Dollar – oft inklusive eines stärkeren 96-Watt-Netzteils.

Apple-Ökosystem: Auch Watch und AirPods günstiger

Die Rabattwelle erfasst das gesamte Apple-Universum. Die Apple Watch Series 11 ist ab 299 Dollar erhältlich – ein Preisnachlass von 100 Dollar. Die dritte Generation der AirPods Pro kostet 199 Dollar, die zweiten AirPods Max sind auf 449 Dollar reduziert.

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Auch der AirTag der zweiten Generation ist erstmals deutlich günstiger: Viererpackungen gibt es für rund 89 Dollar. Drittanbieter wie Satechi und Twelve South bieten MagSafe-Ladegeräte und Netzteile mit bis zu 40 Prozent Rabatt an.

Weltweit steigen die Preise – nur in den USA nicht

Während US-Kunden von Rekordtiefstpreisen profitieren, sieht die Lage anderswo anders aus. Ende Juni 2026 stiegen die Preise für MacBooks und iPads in Vietnam um 5 bis 12 Prozent. Grund sind die weltweit steigenden Kosten für Halbleiter, RAM und SSD-Komponenten sowie die hohe Nachfrage nach Hardware für Rechenzentren und KI-Infrastruktur.

Apple selbst versucht, den Druck in den USA mit seiner jährlichen „Back to School“-Aktion abzufedern. Bis zum 27. August 2026 gibt es beim Kauf eines neuen MacBook Pro Geschenkkarten im Wert von bis zu 150 Dollar, beim MacBook Air oder iPad Pro immerhin 100 Dollar. Zudem weist das Unternehmen auf Steuerferien in zehn Bundesstaaten hin, darunter Florida und Massachusetts, die zwischen Juli und August 2026 stattfinden.

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Ausblick: „MacBook Neo“ und „MacBook Ultra“ in Planung

Schon jetzt zeichnet sich ab, wohin die Reise geht. Branchenberichte vom 22. Juli 2026 deuten darauf hin, dass Apple den nächsten Hardware-Zyklus vorbereitet. Ein günstigeres „MacBook Neo“ ist ebenso in der Entwicklung wie Auffrischungen der MacBook-Air- und Pro-Linien.

Für Ende 2026 oder Anfang 2027 wird ein umfassendes Redesign des Flaggschiff-Laptops erwartet. Das mögliche „MacBook Ultra“ könnte Apples ersten Touchscreen für einen Mac bieten, ein OLED-Display und ein schlankeres Gehäuse. Die Chips der M6-Serie sollen dann im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Der Zeitplan für leistungsstarke Modelle wie den Mac Studio bleibt jedoch ungewiss – die weltweite Speicherversorgung bleibt angespannt.