Apple bereitet einen grundlegenden Umbau seiner MacBook-Pro-Reihe vor. Erstmals in der Produktgeschichte sollen die Profi-Laptops einen Touchscreen und OLED-Displays erhalten. Gleichzeitig verändert der Konzern seine Chip-Strategie grundlegend – und setzt voll auf Künstliche Intelligenz.
Der Schritt ist gewaltig: Nach Informationen von Branchenbeobachtern und Analysten, die Mitte Juli 2026 bekannt wurden, steht das MacBook Pro vor seiner wohl tiefgreifendsten Veränderung seit Jahren. Die neuen Modelle, die zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet werden, bringen gleich mehrere Premieren für die Mac-Plattform.
OLED, Dynamic Island und schlankeres Design
Das Herzstück der Neuerung ist die Umstellung auf OLED-Technologie. Die helleren, kontrastreicheren Bildschirme sollen gegenüber den aktuellen Mini-LED-Panels deutlich effizienter sein. Analysten wie Ming-Chi Kuo rechnen zudem mit einer dünneren Gehäuseform und der ersten Touchscreen-Oberfläche, die jemals in einem Mac verbaut wurde.
Ein markantes Detail: Die bisherige Display-Kerbe (Notch) verschwindet. Stattdessen kommt die Dynamic Island zum Einsatz – ein Feature, das bisher den High-End-iPhones vorbehalten war. Die neuen Laptops, die möglicherweise als „MacBook Ultra“ bezeichnet werden, sollen in 14 und 16 Zoll erscheinen. Gerüchten zufolge könnten Top-Modelle sogar 5G-Konnektivität bieten.
Chip-Strategie: Apple überspringt die M6-Pro-Serie
Noch überraschender ist der Kurswechsel in Apples Silikon-Roadmap. Der Konzern bricht mit seinem gewohnten jährlichen Update-Zyklus für Profi-Chips. Statt der erwarteten M6 Pro, M6 Max und M6 Ultra kommen diese Prozessoren gar nicht erst auf den Markt.
Die Pläne im Detail:
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- Ende 2026: Einführung des Basis-M6-Chips in einem 14-Zoll-MacBook Pro.
- Anfang 2027: Debüt des Basis-M7-Chips.
- Ende 2027: Marktstart der M7 Pro und M7 Max mit deutlich verbesserter Neural Engine.
- 2028: M7 Ultra mit möglicherweise bis zu 1,5 Terabyte RAM und Einführung der M8-Chips auf Basis eines 1,4-Nanometer-Verfahrens.
Die Konsequenz: Die neu gestalteten OLED-MacBook Pros werden voraussichtlich mit den M5 Pro und M5 Max Prozessoren ausgeliefert – und nicht mit den übersprungenen M6-High-End-Chips. Die M7-Familie soll rund 20 Monate nach den M5-Pro-Modellen erscheinen.
KI als treibende Kraft
Der Grund für diesen radikalen Schritt ist die Künstliche Intelligenz. Apple beschleunigt die Entwicklung der M7-Serie, um sie für die hauseigene „Apple Intelligence“-Strategie zu optimieren. Besonders der M7 Ultra spielt dabei eine Schlüsselrolle: Er soll ab 2029 Apples eigene KI-Server antreiben. Die massiv erhöhte Speicherkapazität – doppelt so viel RAM wie der M5 Ultra – ist dafür essenziell.
Doch es gibt Risiken. Branchenberichte warnen vor globalen Engpässen bei DRAM und NAND-Flash. Diese könnten bestimmte High-End-Konfigurationen einschränken oder die Preise nach oben treiben. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass die neuen Top-Modelle im Bereich von 4.000 Euro liegen könnten.
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Ein Jahr der Produktlawine
Die MacBook-Pro-Revolution ist nur ein Teil einer größeren Produktoffensive. Für 2026 werden zudem erwartet: ein M5-Mac mini, ein überarbeiteter iMac und möglicherweise ein faltbares iPhone mit 7,6-Zoll-Display. Auch das iPhone 18 Pro soll kommen – mit einem hauseigenen Modem und einer Kamera mit variabler Blende.

