MacBook Pro: Apple könnte im Oktober OLED und Touchscreen vorstellen

Berichte nennen ein mögliches MacBook-Pro-Redesign mit OLED und Touch; Apple hat weder Ausstattung noch Starttermin bestätigt.

•

Neue Berichte deuten darauf hin, dass Apple im Oktober ein grundlegend überarbeitetes MacBook Pro vorstellen könnte. Wie 9to5mac.com berichtete, soll das Redesign erstmals seit Jahren wieder deutliche Veränderungen an Display und Bedienkonzept mit sich bringen. Ein möglicher interner Produktname lautet demnach „MacBook Ultra“ – bestätigt ist dieser jedoch nicht, wie iphoneplay.cn in seinem Bericht betonte.

OLED-Display und Touchscreen im Fokus

Kern der Gerüchte ist ein Wechsel zu OLED-Technologie, die gegenüber dem bisherigen Display tiefere Schwarztöne und höheren Kontrast ermöglichen soll. Damit verbunden könnten auch Effizienzgewinne einhergehen, die sich in einer längeren Akkulaufzeit niederschlagen.

Zum Vergleich: Das aktuelle MacBook-Pro-Display erreicht laut Apple eine HDR-Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits und einen Kontrast von 1.000.000:1, wie gadgetreview.com festhielt. Ob das neue Panel diese Werte übertrifft, ist bislang offen.

Parallel dazu wird über eine Touchscreen-Unterstützung spekuliert, die laut gadgetreview.com ergänzend zu Tastatur und Trackpad kommen und nicht als Ersatz gedacht sein soll – Touch-Bedienung unter macOS bliebe demnach sekundär. Auch ein Tandem-OLED-Verfahren, wie es bereits im iPad Pro von 2024 zum Einsatz kam, wird als Möglichkeit gehandelt, ist laut gadgetreview.com jedoch nicht bestätigt.

Kamera-Loch statt Notch

Ein weiteres zentrales Detail betrifft das Gehäusedesign: Die 2021 eingeführte Notch am oberen Displayrand soll laut 9to5mac.com einem Kameraausschnitt in Form eines Lochs weichen. Mark Gurman von Bloomberg und Analyst Ming-Chi Kuo sollen laut gadgetreview.com bestätigt haben, dass Apple neu gestaltete MacBook-Pro-Modelle in den Größen 14 und 16 Zoll testet – mit OLED-Display, Touchscreen und Lochkamera anstelle der bisherigen Notch.

Anzeige

Wer sich für die neuen Möglichkeiten der Apple-Computer interessiert, sollte von Anfang an die richtigen Kniffe kennen. Dieses kostenlose Starterpaket verrät die cleveren Tricks, mit denen Sie Ihren Mac optimal nutzen. Gratis PDF-Starterpaket jetzt sichern

Dynamic Island auch für macOS?

Auch softwareseitig könnte sich einiges ändern: appsystem.fr berichtete, dass eine der Dynamic Island vom iPhone ähnelnde Oberfläche in macOS integriert werden könnte. Hinweise darauf fänden sich demnach bereits in macOS 27, das laut dem Bericht Touch-Optimierungen und eine entsprechende Dynamic-Island-Funktion für den Mac erhalten könnte.

Offene Fragen zu Chip und Preis

Als möglicher Antrieb werden M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren gehandelt, wie macerkopf.de berichtete. Gleichzeitig bleiben zentrale Details unklar: Paneltyp, Helligkeit, Bildwiederholrate, Chip-Ausstattung, Preis und die konkrete Touch-Verfügbarkeit je Modell sind laut iphoneplay.cn je nach Modellvariante noch offen.

Anzeige

Zeitloses Design und Effizienz zeichnen Apple-Geräte aus, doch viele Nutzer verschwenden täglich wertvolle Minuten durch unnötige Klickwege. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Ratgeber, wie Sie mit den 19 besten Shortcuts sofort flüssiger und entspannter arbeiten. Kostenlosen Shortcut-Report herunterladen

Auch der Zeitpunkt der Markteinführung ist nicht fixiert – gadgetreview.com nannte sowohl Ende 2026 als auch Anfang 2027 als plausible Szenarien, ohne dass Apple hierzu eine Bestätigung abgegeben hätte. Macerkopf.de wies ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche Angaben derzeit unbestätigte Gerüchte darstellen.

Weitere Produkte im Oktober-Programm

Laut einem Bericht von digitaltoday.co.kr könnte das OLED-Touchscreen-MacBook Teil eines umfangreicheren Oktober-Produktprogramms sein. Genannt werden dabei zusätzlich ein iMac mit M6-Chip, ein 14-Zoll-Basismodell des MacBook Pro, ein neues Apple TV 4K, ein Gerät namens HomePad, ein HomePod mini 2 sowie ein iPad mini mit OLED-Display und wahlweise A19-Pro- oder A20-Pro-Chip. Auch hierzu liegt bislang keine offizielle Bestätigung von Apple vor.

Bis zu einer offiziellen Ankündigung bleibt damit vieles Spekulation. Sollte sich das Redesign wie beschrieben bewahrheiten, wäre es jedoch der bedeutendste Umbruch am MacBook Pro seit der Einführung der Notch im Jahr 2021.