Mehrere Berichte aus der Zulieferkette und von Branchenbeobachtern zeichnen derzeit ein Bild davon, wie Apple seine MacBook-Pro-Familie in den kommenden Monaten umgestalten könnte. Im Zentrum stehen ein überarbeitetes Tastatur- und Gehäusekonzept für das 13-Zoll-Einstiegsmodell sowie die lange erwartete Einführung eines MacBook Pro mit Touchscreen-Display. Ein fester Termin für eine Apple-Veranstaltung im Oktober 2026 ist bislang nicht bestätigt.
Neue Hinweise zum Touch-MacBook Pro
Die chinesische Supply-Chain-Quelle Instant Digital äußerte sich laut einem am 21. September 2026 veröffentlichten Bericht erneut zu einem MacBook Pro mit Touchscreen und bezeichnete das Projekt als gesichert. Erwartet werden demnach ein OLED-Display, ein neues, dünneres Gehäuse sowie eine Dynamic Island anstelle der bisherigen Notch.
Als möglicher neuer Produktname wird „MacBook Ultra“ gehandelt. Nach aktuellem Kenntnisstand sollen die überarbeiteten OLED-Touchscreen-Modelle mit M5-Pro- und M5-Max-Chips ausgestattet werden, während der M6-Chip dem Einstiegsmodell vorbehalten bleibt.
Die Idee eines Touchscreen-MacBooks ist nicht neu: Bloombergs Mark Gurman berichtete bereits 2023, dass ein solches Gerät ursprünglich für 2025 geplant war, das Projekt jedoch verschoben wurde.
Gurman zufolge sollen die 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle Touch-Funktionalität erhalten, mit einem Marktstart zwischen Ende 2026 und Anfang 2027. Diese Zeitspanne deckt sich mit neueren Einschätzungen, wonach der Start des überarbeiteten High-End-MacBooks auch auf Anfang 2027 rutschen könnte.
Einstiegsmodell mit M6-Chip in Vorbereitung
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Parallel dazu deutet ein Bericht vom 21. September 2026 darauf hin, dass Apple bereits im Oktober 2026 ein neues Einstiegs-14-Zoll-MacBook Pro mit M6-Chip vorstellen könnte.
Dieses Modell soll laut Gurman das bestehende MacBook-Pro-Design beibehalten und sich damit optisch von den für später erwarteten OLED-Touchscreen-Versionen unterscheiden. Hinweise auf ein bislang unveröffentlichtes Einstiegs-MacBook Pro wurden zudem in Apples Software entdeckt, was auf eine fortgeschrittene Entwicklungsphase schließen lässt.
Sollte dieses M6-Modell tatsächlich im Oktober erscheinen, könnte es zeitgleich mit den High-End-Varianten auf Basis von M5 Pro und M5 Max vorgestellt werden, die neben dem OLED-Touchscreen auch ein dünneres Gehäuse und einen veränderten Display-Ausschnitt mitbringen sollen.
Mini-LED bleibt vorerst im Programm
Trotz der Ankündigungen rund um OLED-Technologie geht der Marktforscher Omdia davon aus, dass Apple mini-LED-basierte MacBook-Pro-Modelle mindestens bis 2028 im Sortiment behält. Das deutet darauf hin, dass die Umstellung auf OLED-Displays schrittweise erfolgen dürfte und nicht die gesamte MacBook-Pro-Reihe auf einen Schlag betrifft.
Unklare Ankündigungsform
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Bislang hat Apple kein offizielles Event für Oktober 2026 angekündigt. Laut einem Bericht vom 21. September 2026 ist es ebenso denkbar, dass etwaige Neuvorstellungen ohne große Bühnenpräsentation erfolgen – etwa per Pressemitteilung und begleitendem Produktvideo, wie es Apple bei kleineren Produktaktualisierungen in der Vergangenheit bereits gehandhabt hat.
Ein Bericht vom 20. September 2026 geht sogar davon aus, dass Apple im Oktober bis zu sieben neue Produkte vorstellen könnte, wobei auch hier der Starttermin für das neu designte High-End-MacBook auf Anfang 2027 verschoben werden könnte.
Für Kundinnen und Kunden, die den Kauf eines neuen MacBook Pro planen, bedeutet die aktuelle Gemengelage vor allem eines: Wer auf ein Touchscreen-Modell mit OLED-Display wartet, sollte sich auf einen Zeitraum bis Anfang 2027 einstellen, während das überarbeitete Einstiegsmodell mit M6-Chip und klassischem Design möglicherweise deutlich früher verfügbar sein könnte.

