Der iPhone-Konzern überrascht mit einem radikalen Schritt: Statt auf die M6 Pro-Serie zu setzen, springt Apple direkt zur M7-Generation. Derweil kommen die ersten M5-Modelle in den Handel – mit deutlichen Preisnachlässen.
M5 erreicht den Massenmarkt
Ein aktueller Eintrag bei Costco bestätigt die Verfügbarkeit des 14-Zoll MacBook Pro mit dem M5-Chip. Das Einstiegsmodell bietet eine 10-Kern CPU, eine 10-Kern GPU, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 1 Terabyte große SSD. Der Preis liegt deutlich unter der unverbindlichen Preisempfehlung.
Schon am 4. Juli lockten mehrere Händler mit satten Rabatten: Modelle mit dem M5 Pro und 24 Gigabyte RAM waren für mehrere Hundert Euro unter dem regulären Preis zu haben. Auch die 16-Zoll Variante mit M5 Max und bis zu 48 Gigabyte Arbeitsspeicher wurde günstiger angeboten.
Der Sprung zur M7-Architektur
Während die M5-Serie nun flächendeckend verfügbar ist, plant Apple intern bereits den nächsten großen Schritt. Branchenbeobachter und Analysten berichten übereinstimmend von einem beschleunigten Entwicklungszyklus. Der Konzern soll die leistungsstarken Pro- und Max-Varianten der M6-Generation komplett überspringen.
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Stattdessen kommt nach dem Basismodell M6 direkt die M7-Architektur für professionelle Anwender. Der M6-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren mit 200 GB/s Bandbreite, ist für die günstigeren MacBook Pro Modelle und iPads im Herbst 2026 vorgesehen. Die M7-Generation soll bereits Anfang 2027 folgen – mit 240 GB/s Speicherbandbreite und speziellen Optimierungen für KI-Anwendungen.
Redesign und neue Display-Technologie
Apple arbeitet zudem an einer grundlegenden Überarbeitung des MacBook Pro. Das sogenannte „MacBook Ultra“ soll ein dünneres Gehäuse, OLED-Touchdisplays und die Dynamic Island-Oberfläche erhalten. Der Zeitplan sieht wie folgt aus:
- Herbst 2026: Einstiegs-MacBook Pro mit M6-Chip im aktuellen Design, gleichzeitig das neu gestaltete High-End-Modell mit M5 Pro und M5 Max
- Frühjahr 2027: Überarbeitetes 14-Zoll Einstiegsmodell mit M7-Chip
- Herbst 2027: M7 Pro und M7 Max für professionelle High-End-Geräte
Das bedeutet eine 18-monatige Pause für die Pro-Chip-Generation – ein klares Zeichen, dass Apple alles auf die KI-fokussierte M7-Architektur setzt.
Steigende Kosten und weitere Updates
Die Preisnachlässe kommen nicht von ungefähr: Ende Juni hatte Apple die Preise für mehrere Mac- und iPad-Modelle erhöht. Grund sind gestiegene Kosten für Arbeitsspeicher und Silizium-Komponenten. Je nach Konfiguration verteuerten sich MacBook Pro Modelle um bis zu 300 Euro, iPad Pro Modelle um rund 200 Euro.
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Neben den Laptops plant Apple für Ende 2026 weitere Updates: Der iMac soll neue Farboptionen erhalten, der Mac Mini wird mit M5 und M5 Pro erwartet. Auch ein Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra steht noch in diesem Jahr an, bevor auch diese Baureihe 2028 auf die M7-Architektur umstellt.
Erst kürzlich übernahm Apple zudem das Design-Tool „Play“ und veröffentlichte iOS 26.5.2, das mehr als 25 Sicherheitslücken im mobilen Ökosystem schließt.

