Der Markt für generalüberholte MacBook Pro Modelle erlebt einen bemerkenswerten Preisverfall. Internationale Händler und Second-Hand-Plattformen haben ihre Bestände aktualisiert – und bieten Intel-basierte Geräte mit Touch Bar zu Preisen an, die sie zur Alternative für Einsteiger-Tablets machen.
Intel-Modelle für unter 400 Euro
Ein generalüberholtes 13-Zoll MacBook Pro aus dem Jahr 2020 wurde am heutigen Donnerstag für umgerechnet rund 370 Euro gelistet. Der ursprüngliche Verkaufspreis lag bei knapp 1.850 Euro. Die Konfiguration umfasst einen Intel Core i5 der zehnten Generation, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Terabyte große SSD. Das Gerät wird als „Zustand A“ eingestuft und verfügt über Retina-Display sowie Touch Bar.
Auch die 16-Zoll-Klasse ist betroffen. Ein Modell von 2019 mit Intel Core i9-9980HK, 32 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte SSD tauchte gestern für 449 Euro bei europäischen Händlern auf. Die AMD Radeon PRO 5300M Grafik und eine zwölfmonatige Garantie sind inklusive. Kompatibel ist das Gerät mit macOS Tahoe 26.
Asiatische Märkte mit besonders günstigen Angeboten
Die Bestandsaktualisierungen der vergangenen Tage zeigen ein hohes Volumen an Touch-Bar-Geräten auf den asiatischen und europäischen Märkten. In Japan fallen die Preise für ältere Modelle teils unter 40.000 Yen – umgerechnet etwa 250 Euro.
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Aktuelle Listungen umfassen unter anderem:
* Ein 13-Zoll-Modell von Mitte 2018 mit 2,3 Gigahertz Prozessor für 38.790 Yen
* Ein 13,3-Zoll-Gerät (A1989) mit i7-8559U, 16 Gigabyte RAM und 1 Terabyte NVMe-Speicher für 33.080 Yen
* Ein 13-Zoll-Modell von Ende 2016 mit nur 59 Ladezyklen für 38.550 Yen
* Ein 13-Zoll-Gerät von 2017 mit 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher für 27.800 Yen
Für Nutzer mit größerem Display-Bedarf: Ein 15-Zoll MacBook Pro von 2017 mit 2,9 Gigahertz Core i7 und 16 Gigabyte RAM wurde am Dienstag für rund 84.020 Yen gelistet. Ein 2018er Modell mit Sechskern-i7 erschien am selben Tag zu ähnlichen 84.070 Yen.
Apple Silicon: Der Markt für neuere Modelle wächst
Während Intel-Geräte die untersten Preisregionen dominieren, zieht auch der Markt für generalüberholte Apple-Silicon-Modelle an. Ein 16-Zoll MacBook Pro von 2021 mit M1 Pro Chip und 32 Gigabyte Unified Memory wurde am Dienstag in Indien für umgerechnet rund 1.100 Euro gelistet – ein Rabatt von 48 Prozent gegenüber dem Neupreis.
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Branchenbeobachter sehen einen Trend: Generalüberholte Hardware wird zunehmend zur ersten Wahl im Bildungssektor. Studenten greifen verstärkt zu gebrauchten MacBooks und iPads, um höhere Leistung zu geringeren Kosten zu erhalten. Während ältere Intel-Modelle weiterhin verfügbar sind, treibt die Langlebigkeit von Apple Silicon die Nachfrage nach neueren generalüberholten Geräten wie dem MacBook Air M4 und verschiedenen M-Serien iPad Pro Modellen, die derzeit deutliche Rabatte auf dem Zweitmarkt verzeichnen.

