MacBook Pro M4: Apple senkt Preise um 500 Euro für Profis

Apple kombiniert drastische Preisnachlässe auf MacBook Pro mit KI-Update für Final Cut, Pixelmator und Logic Pro.

Apple hat seine Profi-Software mit einer Reihe KI-gestützter Neuerungen versehen – und senkt zeitgleich die Preise für aktuelle MacBook-Pro-Modelle drastisch. Besonders 3D-Künstler und VFX-Profis profitieren von der Doppelstrategie.

Hardware zum Schnäppchenpreis

Derzeit räumen Händler ihre Lager mit deutlichen Nachlässen. Das 14-Zoll MacBook Pro mit M4 Pro, 12-Core-CPU, 16-Core-GPU und 24 GB RAM kostet aktuell 1.799 Euro – ein Abschlag von rund 500 Euro gegenüber dem regulären Preis. Auch die 1-TB-Version in Space Black wurde um 400 Euro reduziert.

Die Leistung der Apple-Silicon-Chips in kreativen Berufen bleibt ein zentrales Thema. Laut aktuellen Benchmarks ist das MacBook Air mit M4-Chip bis zu 23-mal schneller als das schnellste Intel-basierte MacBook Air. Wer ein knapperes Budget hat, findet auch ältere Profi-Hardware deutlich günstiger: Das 14-Zoll MacBook Pro von 2021 wurde auf großen Plattformen zuletzt mit 45 Prozent Rabatt angeboten.

KI-Tools für Final Cut, Pixelmator und Logic Pro

Parallel zu den Hardware-Angeboten hat Apple zwischen dem 5. und 7. Juli 2026 seine Creator-Software aktualisiert. Final Cut Pro erhält Funktionen wie automatische Maskenerstellung, Edit-Erkennung und Untertitelung (amerikanisches Englisch). Hinzu kommen verbesserte Trimm- und Farbabgleich-Werkzeuge.

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Pixelmator Pro ist nun tiefer in die Apple-Welt integriert: Direkte KI-Bildbearbeitung ist jetzt in Keynote, Pages und Numbers möglich. Die Updates setzen Apple-Silicon-Hardware voraus und kosten im Abo 12,99 Euro monatlich oder 129 Euro jährlich. Logic Pro wiederum bekam ein überarbeitetes Chord-ID-System für die Musikkomposition.

Mobile Workstations auf dem Vormarsch

Dass leistungsstarke Laptops für High-End-Produktionen taugen, zeigt ein aktuelles Beispiel: Filmemacher Kane Parsons erstellte für seinen Film „Backrooms: Everything Must Go Edition“ 16 Minuten zusätzliche 3D-Animation in Blender – auf einem Laptop und in weniger als zwei Wochen. Der Film, produziert mit einem Budget von zehn Millionen Euro, spielte weltweit rund 330 Millionen Euro ein.

Auch Loreley Productions setzte für den Fanfilm „Erstkontakt“ auf einen mobilen VFX-Workflow. Das Zweipersonen-Team realisierte rund 300 visuelle Effekte mit DaVinci Resolve, Fusion und Unreal Engine – ohne klassische Studio-Infrastruktur.

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Ausblick: Komplett neues MacBook Pro in Sicht

Branchenbeobachter berichten, dass Apple einen grundlegenden Umbau der MacBook-Pro-Reihe vorantreibt. Ein Einstiegsmodell mit M6-Chip wird für Ende 2026 erwartet, das noch auf dem aktuellen Gehäusedesign basiert. Ein umfassendes Redesign ist für das erste Halbjahr 2027 geplant. Dieses Modell mit dem Codenamen K104 soll einen M7-Chip im 2-nm-Verfahren, ein dünneres Gehäuse und ein OLED-Display erhalten. Auch die High-End-Modelle M5 Pro und M5 Max sollen zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 ein Design-Update bekommen.