MacBook Pro M5: Apple verdoppelt KI-Geschwindigkeit gegen M4

Apples neue MacBook Pro Serie mit M5-Chip bietet massive KI-Leistungssprünge, aber auch deutlich höhere Einstiegspreise aufgrund der globalen DRAM-Knappheit.

Die im März 2026 vorgestellten Notebooks beeindrucken mit speziellen KI-Beschleunigern und einer bislang unerreichten Rechenleistung – allerdings zu deutlich höheren Preisen.

KI-Beschleunigung als Trumpf

Im Zentrum der neuen Generation steht die M5-Chip-Architektur, gefertigt im modernen 3nm-Verfahren von TSMC. Herzstück ist ein neuraler Beschleuniger, der in jede GPU-Einheit integriert wurde. Das ermöglicht lokale KI-Berechnungen ohne Cloud-Anbindung – ein entscheidender Vorteil für datenschutzsensible Anwendungen.

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Die Spitzenkonfiguration M5 Max kommt mit einem 18-Kern-Prozessor und einer Grafikeinheit mit bis zu 40 Kernen. In ersten Tests erreicht sie eine GPU-Leistung, die mit einer Nvidia RTX 5070 vergleichbar ist. Im Cinebench 2026 erzielte der Chip knapp 80.000 Punkte – ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Auch die SSD-Geschwindigkeiten wurden auf 14,5 GB/s gesteigert.

Besonders beeindruckend: Bei KI-Sprachmodellen sind M5 Pro und Max bis zu viermal schneller als die M4-Serie und bis zu achtmal schneller als der M1 Pro. Modelle mit 125 Milliarden Parametern laufen flüssig, Llama 3.3 70b erreicht fast zehn Tokens pro Sekunde.

Ausstattung und Display

Das 14-Zoll Liquid Retina XDR Display liefert bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit. Die Anschlussvielfalt bleibt vorbildlich: Drei Thunderbolt-5-Ports, SDXC-Kartenslot, HDMI und MagSafe 3 sind an Bord.

Die Speicherkonfigurationen staffeln sich nach Chip-Version:
M5: 10-Kern-CPU, 10-Kern-GPU, 16 bis 32 GB RAM
M5 Pro: 15 bis 18 Kerne, 16 bis 20 GPU-Kerne, bis zu 48 GB RAM
M5 Max: bis zu 128 GB Arbeitsspeicher und 8 TB SSD

Ein Wermutstropfen: Im 14-Zoll-Gehäuse kann der M5 Max bei Dauerlast thermisch drosseln. Das 16-Zoll-Modell bleibt hier die bessere Wahl für rechenintensive Workloads.

Preise: DRAM-Krise treibt Kosten

Die neuen Modelle kosten deutlich mehr als ihre Vorgänger – in den USA stiegen die Preise um bis zu 400 Dollar. Das MacBook Pro 14 mit M5 Pro startet bei umgerechnet rund 2.000 Euro, die M5-Max-Version bei etwa 3.300 Euro. Grund dafür sind die verdoppelten DRAM-Preise infolge einer globalen Speicherknappheit.

Erste Händlerrabatte zeichnen sich ab: Bei US-Anbietern wie B&H und Amazon sind M5-Pro-Konfigurationen mit 48 GB RAM und 1 TB SSD bereits für rund 2.100 Euro zu haben – ein Nachlass von etwa 250 Euro.

macOS 27: Optimiert für KI

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Das im Juni auf der WWDC vorgestellte macOS 27 (Codename „Golden Gate“) setzt auf Stabilität und Bedienkomfort. Das neue „Liquid Glass“-Design modernisiert Toolbars und Seitenleisten. Die KI-Funktionen des M5-Chips werden voll ausgeschöpft: Siri erhält verbesserte Suchfähigkeiten, und Nutzer können per Textbefehl Shortcuts generieren.

Ausblick: OLED und Einsteiger-Modell

Für die zweite Jahreshälfte 2026 zeichnen sich weitere Neuerungen ab. Ein MacBook Pro mit OLED-Display und M6-Chip soll kommen. Zudem plant Apple offenbar ein Einsteiger-Notebook mit A18-Pro-Chip für die Preisklasse zwischen 550 und 650 Euro – eine Kampfansage an günstigere Windows-Laptops.