Apple setzt mit neuen MacBook Pro-Modellen einen weiteren Meilenstein für mobile Profi-Arbeitsplätze. Die am 3. März vorgestellten 14- und 16-Zoll-Geräte mit den Chips M5 Pro und M5 Max bringen Rekordleistung und lokale KI-Verarbeitung in das ikonische Space Black-Gehäuse. Seit dem 11. März sind sie erhältlich.
KI-Offensive: Neural Accelerators revolutionieren lokale Verarbeitung
Die größte Neuerung steckt im Inneren. Die M5 Pro- und M5 Max-Chips verfügen über eine neue Super-Core-Architektur und integrierte Neural Accelerators in jedem GPU-Kern. Laut Apple liefert dies bis zu viermal mehr KI-Leistung als die Vorgängergeneration. Komplexe Sprachmodelle können so lokal auf dem Gerät laufen – ein großer Vorteil für Datenschutz und Geschwindigkeit.
Der Top-Chip M5 Max kann mit bis zu 18 CPU-Kernen, einer 40-Kern-GPU und bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher konfiguriert werden. Damit adressiert Apple gezielt den wachsenden Markt für KI-PCs und positioniert sich gegen Wettbewerber wie Microsoft mit seinen Copilot+ PCs.
Design-Kontinuität mit nachhaltigen Upgrades
Äußerlich bleibt das seit 2021 etablierte Design erhalten. Das beliebte Space Black bleibt die Premium-Finish-Option neben Silber. Doch das Gehäuse besteht nun zu etwa 45 Prozent aus recyceltem Material.
Eine bedeutende Neuerung ist das optionale Nano-Textur-Glas für das Liquid Retina XDR Display. Diese matte Oberfläche, bisher Studio-Displays vorbehalten, reduziert Reflexionen stark, bei unveränderter HDR-Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits. Für Grafiker und Videoeditoren ein entscheidendes Upgrade.
Mehr Leistung, mehr Speicher, höhere Preise
Mit der neuen Generation passt Apple die Ausstattung und Preise an. Die Basisversionen starten jetzt mit mehr Speicher:
- M5 Pro (14 Zoll): Ab 2.199 Euro mit 1 TB SSD
- M5 Pro (16 Zoll): Ab 2.699 Euro mit 1 TB SSD
- M5 Max (14 Zoll): Ab 3.599 Euro mit 2 TB SSD
- M5 Max (16 Zoll): Ab 3.899 Euro mit 2 TB SSD
Die verbauten SSDs sind bis zu doppelt so schnell und erreichen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 14,5 Gigabyte pro Sekunde. Dazu kommen Thunderbolt 5-Anschlüsse mit doppelter Bandbreite und der neue Apple N1-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.
Effizienzwunder trotz Maximalleistung
Trotz der Leistungsexplosion behauptet Apple seine Spitzenposition bei der Akkulaufzeit. Das 16-Zoll-Modell mit M5 Pro soll bis zu 24 Stunden durchhalten. Tests zeigen, dass die neue Architektur die Leistung auch im Akkubetrieb konstant hält – ein entscheidender Vorteil für unterwegs arbeitende Profis.
Strategische Positionierung in einer Übergangsphase
Analysten sehen in der Betonung von Space Black und KI eine klare Strategie. Da das physische Design vorerst unverändert bleibt, signalisiert die Farbe weiterhin den Premium-Status. Die umfassenden technischen Updates – von Thunderbolt 5 bis zum Nano-Texture-Glas – modernisieren die Plattform im Kern.
Gerüchten zufolge steht ein größeres Redesign mit OLED-Displays erst für Ende 2026 oder 2027 an. Bis dahin repräsentieren die Space Black MacBook Pros mit M5 Pro und Max die aktuelle Spitze von Apples Laptop-Engineering: eine kraftvolle Einheit aus Design, Effizienz und Rechenpower.





