MacBook Pro M5: Preise um 40 Prozent gestiegen seit März

Apples neue MacBook Pro Modelle mit M5-Chip verteuern sich drastisch. Analysten nennen steigende Komponentenkosten als Grund.

Besonders internationale Märkte spüren drastische Preissprünge.

Leistungssprung mit Folgen

Apples im März 2026 vorgestellte MacBook Pro Reihe mit M5 Pro und M5 Max Chips markiert einen technologischen Quantensprung. Die 14-Zoll und 16-Zoll Modelle bieten eine beeindruckende Rechenleistung – der M5 Pro ist mit 15 bis 18 CPU-Kernen und 16 bis 20 GPU-Kernen konfigurierbar. Noch einen drauf setzt der M5 Max mit bis zu 40 GPU-Kernen.

Besonders die KI-Performance hat Apple massiv verbessert. Der Neural Engine, speziell für große Sprachmodelle optimiert, arbeitet beim M5 Pro rund 6,9-mal schneller als beim M1 Pro. Beim M5 Max beträgt der Vorsprung immer noch beeindruckende 6,6-fache Leistung.

Der Arbeitsspeicher reicht von 24 GB bis satte 128 GB, die SSD-Speicherkapazität bis zu 8 TB. Das Display bleibt ein Highlight: Mini-LED mit 120 Hz ProMotion und einer Auflösung von 3024 x 1964 Pixeln.

Neue Studio-Displays – und ein Abschied

Parallel zu den Laptops erneuerte Apple sein Monitor-Portfolio. Das neue Studio Display XDR kommt mit einem 27-Zoll 5K Mini-LED-Panel, 120 Hz Bildwiederholrate und einer Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits im HDR-Modus. Der Startpreis lag bei umgerechnet rund 3.200 Euro.

Das alte Pro Display XDR wurde eingestellt. Das Standard-Studio-Display bleibt mit 60 Hz als günstigere Alternative im Programm.

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Preisexplosion: Bis zu 40 Prozent teurer

Aktuelle Marktdaten aus Mitte Juli 2026 zeigen eine dramatische Preisentwicklung. In Indonesien verteuerte sich ein MacBook Pro 14 Zoll mit M5 Pro, 24 GB RAM und 1 TB SSD um umgerechnet rund 570 Euro.

Noch heftiger trifft es europäische Kunden. Ein voll ausgestattetes MacBook Pro mit M5 Max, 128 GB RAM und 8 TB SSD kostet mittlerweile über 10.000 Euro. Das entspricht einem Preisanstieg von rund 40 Prozent seit dem Marktstart im März.

Analysten führen die Entwicklung auf gestiegene Kosten für hochdichte RAM- und SSD-Komponenten zurück. Hinzu kommen Lieferengpässe: Während das Einstiegsmodell MacBook Neo durchgängig verfügbar ist, sind die M5 Pro und M5 Max Varianten bei vielen Händlern nur eingeschränkt lieferbar.

Apple plant Chip-Strategie neu

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Laut Branchenberichten überdenkt Apple seine Chip-Roadmap grundlegend. Der Konzern soll planen, die leistungsstärkeren Varianten des kommenden M6-Chips – Pro, Max und Ultra – komplett zu überspringen. Stattdessen fokussiere man sich auf die M7-Serie, um die KI-Hardware-Strategie zu beschleunigen.

Der Basis-M7 wird für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet, Pro- und Max-Versionen folgen in der zweiten Jahreshälfte. Ein M7 Ultra ist für 2028 vorgesehen und soll bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher unterstützen – doppelt so viel wie der für Ende 2026 im Mac Studio erwartete M5 Ultra mit 768 GB. Diese Speicherkapazität gilt als entscheidend für den Betrieb künftiger Apple-Intelligence-Server-Infrastruktur.