MacBook Pro M6: Für 170 GB/s Speicherbandbreite sind 220 Euro fällig

Internationale Tests messen höhere CPU- und Grafikleistung; Gehäuse und Basisspeicherbandbreite bleiben gegenüber dem M5 unverändert.

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Erste Testberichte internationaler Fachmedien bescheinigen dem neuen MacBook Pro mit M6-Prozessor messbare Leistungssteigerungen bei unverändertem Gehäusedesign. Die Fachrezensenten sehen in dem aktualisierten 14-Zoll-Laptop eine solide Evolution der Modellreihe, vermissen jedoch radikale Neuerungen abseits der internen Chiparchitektur.

Leistungszuwächse im CPU- und Grafikbereich

In den Benchmark-Messungen der Testredaktionen schlägt sich der neue Chip deutlich nieder. Tom’s Hardware ermittelte in einem Testbericht vom 5. November 2026 für das 14-Zoll-Modell mit 12-Core-CPU, 12-Core-GPU, 16 GB LPDDR5x-Arbeitsspeicher und einer 1-TB-SSD im Single-Core-Test von Geekbench 6 ein Ergebnis von 4.752 Punkten. Dies entspricht einem Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Vorgänger M5 mit 4.288 Punkten. Im Multi-Core-Test lag das Plus bei 18 Prozent.

Die SSD erreichte im Test von Tom’s Hardware 1.914,23 MB/s gegenüber 1.917,35 MB/s beim Vorgänger. Bei einem Transkodierungstest mit Handbrake von 4K auf 1080p benötigte das Gerät 2:50 Minuten im Vergleich zu 3:31 Minuten beim M5. Cinebench 2026 Multi startete bei 5.026,55 Punkten und pendelte sich bei rund 5.440 Punkten ein. Beim Spielen von Cyberpunk 2077 wurden 53,7 FPS bei einer Auflösung von 1800×1125 Bildpunkten und 32,66 FPS bei 3024×1890 Bildpunkten gemessen.

Engadget vergab in einem Testbericht vom selben Tag eine Wertung von 9 von 10 Punkten. Nach Messungen der Publikation lieferte der M6 mit 12-Core-CPU, 12-Core-GPU und erstmals dualen 16-Core-Neural-Engines in Geekbench 6 einen Single-Core-Wert von 4.458 Punkten und ein Multi-Core-Ergebnis von 19.077 Punkten.

Der Vorgänger M5 kam dort auf 4.310 beziehungsweise 18.003 Punkte. Bei der Grafikleistung stieg der Wert von 48.840 auf 64.115 Punkte. Laut Engadget lag Cinebench R24 im Multi-Core-Betrieb rund 30 Prozent vor dem M5. Im Spiel Lies of P wurden bei einer Auflösung von 3.024×1.890 Bildpunkten 90 bis 100 FPS erzielt.

Die spanische Publikation Xataka vergab in ihrem Bericht vom 5. November eine Note von 9,1 von 10 Punkten. In Geekbench 7.1 erreichte das 16-GB-Modell 3.966 Single-Core-Punkte, 20.049 Multi-Core-Punkte sowie einen Metal-Wert von 88.303. Im Cinebench 2026 standen 802 Punkte im Single-Core- und 5.384 Punkte im Multi-Core-Durchlauf zu Buche. Die SSD-Geschwindigkeit lag bei 6.660 MB/s lesend und 6.551 MB/s schreibend. Unter anhaltender Cinebench-Multithread-Last fielen die Lüfter laut aus.

Speicherbandbreite und technische Plattform

Technisch basiert der M6 laut einem Bericht von iTWire vom 5. November 2026 auf einem 2-nm-Verfahren und setzt sich aus zwei Super-, vier Performance- und sechs Efficiency-Kernen zusammen. Die 12-Core-GPU verfügt über einen integrierten Neural Accelerator je Kern. Zudem lassen sich zwei externe 4K-Displays mit bis zu 165 Hz ansteuern.

Unterschiede zeigen sich bei der Speicheranbindung. Wie heise online am 5. November 2026 berichtete, bietet das 14-Zoll-Basismodell mit 16 GB Arbeitsspeicher lediglich eine Speicherbandbreite von 153 GB/s, was dem Wert des M5 entspricht. Die volle Bandbreite von 170 GB/s wird erst ab der Ausführung mit 24 GB RAM bereitgestellt, für die ein Aufpreis von 220 Euro fällig wird (insgesamt 2.519 Euro).

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Zum Vergleich stehen laut heise online beim M5 Pro 307 GB/s und beim M5 Max 614 GB/s bereit. Auch Xataka hob hervor, dass die Konfiguration mit 16 GB auf 153 GB/s begrenzt ist, während die Varianten mit 24 GB und 32 GB 170 GB/s erreichen.

The Verge ergänzte am 5. November 2026, dass für die kabellose Konnektivität mit Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread ein separater N1-Chip zuständig ist.

Gehäuse, Display und Laufzeiten

Äußerlich bleibt das MacBook Pro unverändert. Tom’s Hardware maß beim 14,2-Zoll-Liquid-Retina-XDR-Bildschirm (3.024×1.964 Bildpunkte, 120 Hz) eine Helligkeit von 571,4 Nits (M5: 558 Nits) sowie Farbraumabdeckungen von 81,5 Prozent bei DCI-P3 und 115,1 Prozent bei sRGB.

Ein optionales Nano-Textur-Glas schlägt in den USA mit 150 US-Dollar zu Buche. Das Gewicht bezifferte Tom’s Hardware auf 1,55 Kilogramm, die Akkukapazität auf 72,4 Wattstunden bei einem beiliegenden 70-Watt-Netzteil. Xataka merkte für den spanischen Markt an, dass dort kein Netzteil im Lieferumfang enthalten war.

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In Bezug auf die Akkulaufzeit ermittelte The Verge bei einer Bildschirmauflösung von 3.092×1.964 Bildpunkten (ProMotion bis 120 Hz, bis zu 1.000 Nits SDR) über 12 Stunden tatsächliche Nutzungszeit inklusive rund drei Stunden Videotelefonie. Im standardisierten MacBatteryBenchmark von Engadget hielt das Gerät 9 Stunden und 35 Minuten durch.

Preise und Modellkonfigurationen

Das Basismodell mit 16 GB RAM und 1 TB SSD startet in den USA bei 1.999 US-Dollar. The Verge verwies darauf, dass dieser Einstiegspreis 200 US-Dollar über dem des Vorgängermodells liegt. Nach Angaben von Engadget hatte der Einstieg zuvor bei 1.599 US-Dollar gelegen.

The Verge nannte zudem US-Preise von 2.199 US-Dollar für 24 GB RAM und 2.399 US-Dollar für 36 GB RAM, während ein Modell mit M5 Pro und 24 GB für 2.499 US-Dollar geführt wird; ein OLED-Modell kostet 400 US-Dollar mehr. Laut Mark Gurman soll das M7-Einstiegsmodell im Jahr 2027 das PROLED-XDR-Design übernehmen.

Auf den europäischen Märkten kostet das Einstiegsmodell (16 GB / 1 TB) in Spanien laut Xataka 2.329 Euro, während die Spitzenkonfiguration mit 32 GB RAM und 4 TB SSD dort 4.419 Euro beträgt.

Für Frankreich meldete techguru.fr am 4. November 2026 einen Basispreis von 2.300 Euro, 2.520 Euro für 24 GB und 2.740 Euro für 32 GB. In Australien liegt der Startpreis laut iTWire bei 3.199 australischen Dollar, was 700 australische Dollar über dem Vorgänger liege. Die allgemeine Verfügbarkeit im Handel beginnt am 6. November.

Mehr zum Thema bei The Verge: „M6 MacBook Pro review: solid as usual“