MacBook Pro mit M5-Chips: Apple startet Verkaufsvorbereitungen

Die neuen MacBook Pro Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips sollen noch diese Woche vorgestellt werden. Sie nutzen TSMCs fortschrittliche SoIC-Verpackungstechnologie und sind eng mit dem kommenden macOS 26.3 Update verzahnt.

Die neuen Hochleistungs-MacBook Pros mit M5 Pro und M5 Max stehen offenbar unmittelbar vor dem Marktstart. Hintergrundaktualisierungen im Apple-Online-Store und konzertierte Gerüchte aus der Lieferkette deuten auf eine Ankündigung noch in dieser Woche hin. Die Geräte sind eng mit dem kommenden Software-Update macOS 26.3 „Tahoe“ verzahnt.

Finale Beta-Phase läutet Hardware-Start ein

Die Zeichen für einen baldigen Launch verdichten sich. Der einflussreiche Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtet, die Modelle mit den Codenamen J714 und J716 seien für das Release-Fenster von macOS 26.3 vorgesehen – also zwischen Anfang Februar und März. Diese Einschätzung wird durch den Entwicklungsstand der Software untermauert: Apple verteilte vergangene Woche bereits die dritte öffentliche Beta-Version von „Tahoe“.

Die neue Betriebssystem-Version enthält vermutlich die notwendigen Treiber für die M5 Pro- und M5 Max-Chips. Ein klassisches Apple-Event ist diesmal nicht zu erwarten. Stattdessen könnte der Konzern die Geräte, wie bei früheren Chip-Generationen, per Pressemitteilung vorstellen. Der Fokus liegt klar auf der Leistungssteigerung im bewährten Gehäuse.

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Revolution im Inneren: TSMCs SoIC-Verpackungstechnik

Der eigentliche Quantensprung findet unsichtbar statt. Berichten zufolge setzt Apple bei den Pro-Chips der M5-Generation auf TSMCs fortschrittliche System-on-Integrated-Chip (SoIC)-Verpackungstechnologie. Diese erlaubt es, Komponenten effizienter zu stapeln.

Was bedeutet das konkret? Die Technik soll die thermische Leistung und Energieeffizienz verbessern, ohne die Chipfläche zu vergrößern. In einer Zeit explodierender DRAM-Preise – angetrieben durch die KI-Branche – ist dies ein strategischer Schachzug. SoIC könnte Apple helfen, die gestiegenen Herstellungskosten für den leistungshungrigen Arbeitsspeicher abzufedern und drastische Preisaufschläge zu vermeiden.

Die Leistungserwartungen sind hoch. Die M5-Architektur verfügt über verbesserte Neural Engines, die KI-Funktionen wie das erwartete „Creator Studio“ in macOS 26 beschleunigen sollen. Für kreative Profis, die von M3- oder M4-Systemen umsteigen, könnte das ein entscheidendes Kaufargument sein.

„Tahoe“: Mehr als nur ein Bugfix-Update

macOS 26.3 ist offenbar der Schlüssel, um das volle Potenzial der neuen Hardware zu entfesseln. Das Update soll nicht nur Fehler beheben, sondern gezielt Funktionen für die M5 Max-Chips freischalten – insbesondere im Bereich Advanced Media Encoding und Echtzeit-3D-Rendering.

Parallel feilt Apple an der Optik: Die Beta-Tests konzentrieren sich auf die Performance und Stabilität der „Liquid Glass“-Oberfläche. Ziel ist es, die erhöhte Speicherbandbreite der neuen Chips optimal auszunutzen.

Store-Update verrät flexiblere Konfiguration

Ein handfester Indikator für den nahenden Start fand sich am vergangenen Sonntag: Apple aktualisierte im Hintergrund den Konfigurator seines Online-Stores. Die neue Struktur ähnelt dem iPhone-Kaufprozess und ermöglicht eine granularere Auswahl an Spezifikationen.

Dies deutet darauf hin, dass Apple bei den M5 Pro- und Max-Modellen mehr Konfigurationsoptionen anbieten wird als zuvor. Eine taktische Entscheidung: So könnte der Konzern attraktivere Einstiegspreise für die Pro-Modelle schaffen, während die volle M5 Max-Leistung der Premium-Klasse vorbehalten bleibt.

Das Finale einer Ära – und der Blick auf M6

Die kommenden MacBook Pros markieren wahrscheinlich das Ende einer Design-Ära. Das aktuelle Gehäuse stammt aus dem Jahr 2021 und wird voraussichtlich mit der M5-Generation auslaufen. Für viele Profis ist dies die ultimative Version eines bewährten Konzepts: maximale Leistung und Stabilität im bekannten Formfaktor.

Der nächste große Wandel kündigt sich bereits an. Ein komplettes Redesign mit OLED-Displays, Touch-Funktion, schlankerem Profil und integrierter Mobilfunkverbindung wird für Ende 2026 oder 2027 mit der M6-Generation erwartet. Die aktuellen Modelle sind somit die Brücke in eine neue Ära des mobilen Arbeitens.

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