MacBook Pro mit PROLED XDR: Touch-Display startet am 6. November

Das neue MacBook Pro kombiniert Tandem-OLED mit Touch, M5-Prozessoren und bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit.

•

Am 6. November 2026 startet der reguläre Verkauf des neuen MacBook Pro mit PROLED XDR im Handel. Apple integriert damit erstmals eine Touch-Bedienung auf einem Mac-Notebook, basierend auf einem Tandem-OLED-Panel. Vorbestellungen für die neuen Geräte liefen bereits ab dem 28. Oktober, während der offizielle Apple-Store in Indien eine Verfügbarkeit ab dem 9. November ausweist.

Display-Technologie mit Tandem-OLED und Touch

Das PROLED-XDR-Display wird in zwei Größen angeboten: mit 14,2 Zoll bei einer Auflösung von 3024×1986 Pixeln sowie mit 16,3 Zoll bei 3472×2266 Pixeln. Die Bildschirme erreichen eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits bei HDR- und SDR-Inhalten sowie 1.000 Nits dauerhafte Helligkeit bei einem Kontrastverhältnis von 10.000.000:1. Die Bildwiederholrate arbeitet variabel zwischen 10 und 120 Hz.

Neben den Farbräumen P3 und Adobe RGB deckt das Display über 80 Prozent von Rec. 2020 ab; optional ist eine Nano-Texture-Beschichtung erhältlich. Anstelle der bisherigen Bildschirmaussparung kommt nun die Dynamic Island zum Einsatz.

Das Panel ist unter einem Millimeter dick und besteht aus 50 Schichten, darunter zwei OLED-Stapel mit jeweils 30 Schichten sowie eine oleophobe Schutzschicht gegen Fingerabdrücke. Die Fertigung erfolgt in einer Gen-8-OLED-Fabrik, wobei Branchenberichte Samsung Display als naheliegenden Zulieferer einstufen.

Ein überarbeitetes Scharnier soll das Wackeln bei Berührungen verringern, kräftige Stöße führen jedoch weiterhin zu leichten Bewegungen. Das Display lässt sich nicht vollständig umklappen und unterstützt keinen Apple Pencil.

Anzeige

Wer sich für die neuen Apple-Rechner interessiert, sollte von Beginn an die richtigen Einstellungen wählen, um das volle Potenzial der Technik auszuschöpfen. Dieses kostenlose PDF-Starterpaket verrät die cleveren Tricks, mit denen Sie Ihren Computer von Tag 1 an optimal nutzen. Gratis-Ratgeber für den perfekten Mac-Einstieg sichern

Laut Johny Srouji, Chief Hardware Officer bei Apple, handele es sich um das weltbeste Laptop-Display. Das Gerät unterstützt die neuen Referenzmodi Apple CMF 2026 sowie 14 weitere Modi auf CIE-1931-Basis, darunter DICOM für medizinische Bildgebung.

Leistungswerte, Akkulaufzeit und Modellpreise

Angetrieben werden die Geräte von den Prozessoren M5 Pro und M5 Max, die über Neural Accelerators auf jedem Grafikkern verfügen. Konfigurationen bieten bis zu 128 Gigabyte Unified Memory und bis zu 16 Terabyte internen Speicher. Das Gehäuse wiegt rund 1,38 Kilogramm in der 14-Zoll- und 1,82 Kilogramm in der 16-Zoll-Ausführung.

Zur Schnittstellenausstattung gehören drei Anschlüsse für Thunderbolt 5, HDMI, ein SDXC-Kartenleser und MagSafe. Weiterhin sind Wi-Fi 7, Bluetooth 6, eine 12-Megapixel-Kamera mit Center-Stage-Funktion und ein Sechs-Lautsprecher-System verbaut, das 50 Prozent tiefere Bässe liefert. Das Betriebssystem ist macOS 27.

Apple beziffert die maximale Akkulaufzeit auf bis zu 24 Stunden. In Tests von Tom’s Guide hielt das 16-Zoll-Modell mit M5 Pro 21 Stunden und 25 Minuten durch, die M5-Max-Variante knapp 18 Stunden. Im Geekbench-6-Benchmark erreichte das M5 Pro im Mehrkerntest 28.586 Punkte und das M5 Max 29.430 Punkte, was rund 25 Prozent über dem M4 Pro liegt.

Anzeige

Viele Nutzer verwenden ihren Apple-Computer täglich, ohne die effizientesten Bedienmöglichkeiten zu kennen, was im Arbeitsalltag oft unnötig Zeit kostet. Ein erfahrener Apple-Experte hat die 19 nützlichsten Tastenkombinationen zusammengestellt, mit denen Sie sofort flüssiger und entspannter arbeiten. Kostenlosen PDF-Report mit den 19 besten Mac-Shortcuts herunterladen

Schnelles Laden auf 50 Prozent innerhalb von 30 Minuten erfordert stärkere Netzteile ab 96 Watt für das 14-Zoll-Modell und ab 140 Watt für das 16-Zoll-Modell; dem 14-Zoll-Basismodell mit 15-Kern-M5-Pro liegt regulär ein 70-Watt-Netzteil bei.

In den USA liegt der Einstiegspreis für das 14-Zoll-PROLED-Modell mit M5 Pro bei 2.899 US-Dollar, die 16-Zoll-Version beginnt bei 3.399 US-Dollar. Mit M5 Max kosten die Geräte 4.499 US-Dollar beziehungsweise 4.799 US-Dollar, was jeweils 400 US-Dollar über den Mini-LED-Varianten liegt. Die Maximalausstattung reicht bis zu 14.549 US-Dollar. In Frankreich startet das 14-Zoll-Touch-Modell bei 3.299 Euro.

Zubehörmarkt zum Verkaufsstart

Parallel zur Markteinführung richtet sich auch das Zubehörangebot an den Schnittstellen der Neuzugänge aus. Für Thunderbolt 5 stehen unter anderem Docks wie das CalDigit TS5 Plus für 499,99 US-Dollar mit 140 Watt Ladeleistung und 10GbE-Netzwerk, das Anker Prime TB5 Dock für 349,99 US-Dollar sowie das Plugable TB5 für 349,95 US-Dollar bereit.

Satechi bietet das TB5 CubeDock mit internem SSD-Schacht für 399,99 US-Dollar an. Unter der Marke INFTYLAB bringt zudem BenQ auf den Mac abgestimmte Monitorständer und Eingabegeräte in China auf den Markt.

Mehr zum Thema bei 9to5Mac: „New MacBook Pro with PROLED XDR accessories: Here are five top picks“