MacBook Pro mit Touchscreen: Apple bringt Tandem-OLED und Dynamic Island

Die neuen 14- und 16-Zoll-Modelle kombinieren Touch-Bedienung mit Tandem-OLED; der Verkaufsstart ist ab 6. November vorgesehen.

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Auf einer Veranstaltung in Hollywood in Los Angeles hat Apple am 28. Oktober 2026 erstmals MacBook-Pro-Modelle mit berührungsempfindlichem Bildschirm vorgestellt. Die neuen Mobilrechner in den Größen 14 und 16 Zoll verfügen über einen direkt in das Display integrierten Touch-Sensor, ein Tandem-OLED-Panel unter der Bezeichnung PROLED XDR sowie die vom iPhone bekannte Dynamic Island anstelle der bisherigen Bildschirmaussparung.

Tandem-OLED-Technologie und neue Display-Spezifikationen

Das neu integrierte PROLED-XDR-Display basiert auf Tandem-OLED-Technik und liefert laut Apple eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits bei HDR- und SDR-Inhalten sowie einen Kontrast von 10.000.000:1. Die Mindesthelligkeit liegt bei 1 Nit, die Bildwiederholrate wird via ProMotion dynamisch zwischen 10 und 120 Hz geregelt.

Neben einer 3K-Auflösung werden die Farbräume P3, Adobe RGB und zu 81 Prozent BT.2020 abgedeckt. Das Standardglas weist eine Reflexion von einem Prozent auf; optional ist eine Nanotextur-Variante erhältlich.

Die Display-Engine der verbauten M5-Pro- und M5-Max-Prozessoren gleicht laut Angaben des Herstellers die Nutzung der Pixel, die Panel-Temperatur und die Umgebung kontinuierlich ab.

In Umgebungen bis zu 25 Grad Celsius liefert das Panel bis zu 1.000 Nits Dauerhelligkeit über die gesamte Fläche. Apple adressiert Burn-in-Effekte laut einem 20-seitigen technischen Papier durch systemische Schutzmaßnahmen, gewährt hierfür jedoch keine gesonderte Garantie.

Neben 16 Referenzmodi wird die hauseigene Kalibrierung Apple CMF 2026 unterstützt – eine Eigenschaft, die abseits des Studio Display XDR bislang kein anderer Apple-Bildschirm bietet. Johny Srouji von Apple bezeichnete das Panel als das weltweit beste Laptop-Display.

Bedienkonzept und optimierte Software

Für die Touch-Steuerung unterstützt das System Gesten wie Tippen, Wischen, Drag-and-Drop, Folienverschieben sowie Zwei- und Drei-Finger-Gesten zur Fensterverwaltung.

Berührungen werden vom Betriebssystem im Bedarfsfall automatisch in Klicks umgewandelt; Schalthebel, Menüeinträge und Auswahllisten vergrößern sich unter den Fingern. Eine Eingabe mittels Apple Pencil wird nicht unterstützt. Tastatur und Trackpad bleiben unverändert als Standard-Eingabegeräte erhalten.

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Die neue Dynamic Island dient der Anzeige von Hintergrundaktivitäten, Spotlight, Mediensteuerungen und Siri. Erste Hands-on-Eindrücke bescheinigen dem Bildschirm intensive Kontraste und helle Lichter, merken jedoch an, dass das neue Scharnier bei festem Antippen im oberen Bildschirmbereich ein sichtbares Nachfedern zeigt.

Zu den an Berührungen angepassten Programmen gehören herstellereigene Werkzeuge wie Pixelmator Pro, Logic Pro und Final Cut Pro sowie Lösungen von Drittanbietern, darunter Zoom, Canva, DaVinci Resolve, Adobe Lightroom und Microsoft-Office-Anwendungen.

Gehäuse, Leistung und internationale Preise

Die Neuentwicklungen fallen spürbar leichter aus als die Vorgängermodelle: Die 14-Zoll-Variante wiegt etwa 1,38 Kilogramm, die 16-Zoll-Ausführung rund 1,82 Kilogramm. Zudem kehrt das beleuchtete Firmenlogo auf dem Gehäusedeckel zurück.

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Intern arbeiten M5 Pro- oder M5 Max-Chipsätze mit bis zu 128 GB Unified Memory und bis zu 16 TB internem SSD-Speicher. Anschlüsse umfassen drei Thunderbolt-5-Buchsen, HDMI, MagSafe 3 und einen SDXC-Kartenleser.

Der Vorverkauf der Geräte begann direkt am 28. Oktober 2026, während die Auslieferung sowie der Start im Handel für 30 Länder und Regionen ab dem 6. November 2026 vorgesehen sind; in Indien startet der Verkauf ab dem 9. November 2026. Am 2. November zeigten sich für die Basismodelle bereits Lieferfristen von bis zu vier Wochen für die Ausführung in Space Black.

In den USA beginnt der Preis für das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro bei 2.899 US-Dollar, die 16-Zoll-Variante startet bei 3.399 US-Dollar. Mit M5 Max kosten die Geräte ab 4.499 beziehungsweise 4.799 US-Dollar.

Für den spanischen Markt wurden Einstiegspreise von 3.349 Euro (14 Zoll) und 3.949 Euro (16 Zoll) festgesetzt. Bisherige MacBook-Pro-Varianten mit Liquid-Retina-XDR-Panels verbleiben im Sortiment; der Aufpreis für die Touch-Ausstattung beträgt bei vergleichbarer Konfiguration 400 US-Dollar.