Mit der erstmaligen Einführung von Touchscreens in der Mac-Geschichte setzt Apple neue Maßstäbe bei der Hardwareausstattung und den Gerätepreisen. Nach der offiziellen Vorstellung der neuen 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook-Pros mit optionalem Touch-Display und ProLED XDR erreichen voll aufgerüstete Konfigurationen historische Höchstwerte.
In maximaler Ausstattung mit dem M5 Max, einer 18-Core-CPU und einer 40-Core-GPU kostet das 14-Zoll-Modell 14.249 US-Dollar, während für die 16-Zoll-Variante 14.549 US-Dollar fällig werden.
Massive Aufpreise für Arbeitsspeicher und SSD-Kapazitäten
Der neue Spitzenpreis für das 16-Zoll-Modell liegt damit um 4.400 US-Dollar über dem des Vorgängermodells, das in Vollausstattung bei 10.149 US-Dollar lag. Als wesentlicher Treiber für diese Preisentwicklung gilt unter anderem eine Speicherknappheit infolge der hohen Nachfrage im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Die Aufpreise für Komponenten schlagen deutlich zu Buche: Für eine Erweiterung auf 16 Terabyte SSD-Speicher verlangt das Unternehmen zusätzliche 7.000 US-Dollar, während 8 Terabyte mit 3.000 US-Dollar und 4 Terabyte mit 1.000 US-Dollar berechnet werden. Das Upgrade auf 128 Gigabyte Arbeitsspeicher kostet 2.000 US-Dollar extra.
Für die Option mit Nano-Textur-Glas fallen weitere 150 US-Dollar an. In der Basiskonfiguration starten die Modelle mit M5 Pro bei 2.899 US-Dollar für die 14-Zoll-Version und bei 3.399 US-Dollar für die 16-Zoll-Version. Die Einstiegspreise für Varianten mit M5 Max liegen bei 4.499 US-Dollar beziehungsweise 4.799 US-Dollar.
Neue Panel-Technologie und Rückkehr bekannter Designelemente
Die neuen Mobilrechner setzen auf ein Tandem-OLED-Display mit einer Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits, einem Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 und einer Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hertz über ProMotion.
Der Touch-Sensor ist direkt in das Panel integriert und nicht aufgesetzt, was nach Unternehmensangaben für eine deutlich geringere Latenz sorgt. Die Anzeige deckt neben P3 und Adobe RGB mehr als 80 Prozent des Farbraums Rec. 2020 ab.
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Auf der Gehäuseseite ersetzt die Dynamic Island die bisherige Aussparung im Display. Zudem kehrt das beleuchtete Apple-Logo zurück. Eine oleophobische Beschichtung soll Fingerabdrücke reduzieren, während das Displayscharnier die Kamera bei Videoanrufen stabilisiert.
Trotz der neuen Touch-Komponenten sinkt das Gewicht: Das 14-Zoll-Modell wiegt 3 Pfund (minus 0,5 Pfund), die 16-Zoll-Variante kommt auf 4 Pfund (minus 0,7 Pfund). Bei den Schnittstellen kommt Thunderbolt 5 zum Einsatz, die Akkulaufzeit wird mit bis zu 24 Stunden angegeben.
Software-Integration über macOS 27
Als primäre Eingabegeräte bleiben Tastatur und Trackpad erhalten; die Touch-Unterstützung dient als Ergänzung und bietet keinen Tablet-Modus oder Unterstützung für den Apple Pencil.
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Die Touch-Gesten sind in macOS 27.2 eingebunden, das Anpassungen wie sich bei Berührung vergrößernde Fenster-Schaltflächen, ein Dock-Aufrufen durch Wischen von unten sowie Multi-Touch mit bis zu zehn Fingern umfasst. Anwendungen professioneller Softwareanbieter für Bild-, Video- und 3D-Bearbeitung sowie Büroprogramme unterstützen die Eingabe.
Vorbestellungen für die neuen Modelle sind ab dem 28. Oktober möglich, die reguläre Auslieferung und der Verkaufsstart beginnen am 6. November 2026.
Mehr zum Thema bei The Verge: „The touchscreen MacBook Pro is just a MacBook Pro with a touchscreen“

