MacBook Pro: Neue M5-Modelle stehen vor dem Start

Weltweite Lieferengpässe bei aktuellen MacBook Pros signalisieren die baldige Einführung der neuen Generation mit M5 Pro und M5 Max Chips. Die Vorstellung wird für Februar oder März erwartet.

Leere Regale bei Apple-Händlern signalisieren: Die nächste Generation der Profi-Laptops kommt in Kürze. Weltweit sind hochkonfigurierte MacBook Pro-Modelle kaum noch zu bekommen. Diese gezielte Verknappung des Bestands deutet darauf hin, dass Apple die neuen Laptops mit M5 Pro und M5 Max Chips in wenigen Wochen vorstellen wird.

Globale Engpässe als Vorbote

Bei Apple Premium Resellern und im eigenen Online-Store sind die aktuellen 14- und 16-Zoll-Modelle mit M4 Pro und M4 Max Chips so gut wie ausverkauft. Die Lieferzeiten für individuelle Konfigurationen rutschen bis in den März. Für Branchenkenner ist dieses Muster ein klares Signal: Apple räumt die Lager, bevor neue Hardware kommt. Ein ähnliches Spiel gab es bereits vor den M3- und M4-Launches.

Leistungssprung im bekannten Gehäuse

Der Fokus der neuen Modelle mit den Codenamen J714 und J716 liegt auf der Performance. Während das Basismodell mit dem M5-Chip bereits seit Oktober 2025 erhältlich ist, warten Profis auf die leistungsstärkeren Varianten. Die M5 Pro und M5 Max Chips sollen durch einen verbesserten Fertigungsprozess deutliche Geschwindigkeits- und Effizienzgewinne bringen – ideal für anspruchsvolle Aufgaben wie 3D-Rendering oder KI-Berechnungen.

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Das Design bleibt vorerst gleich. Größere Änderungen am Gehäuse, wie der Wechsel zu OLED-Displays oder ein schlankeres Design, sind erst für die M6-Generation im Jahr 2027 vorgesehen. Das aktuelle Update ist also primär ein Leistungsschub im vertrauten Format.

Software-Zeichen deuten auf Februar-Start

Neben den Hardware-Engpässen weist auch die Software auf einen baldigen Start hin. Apple hat kürzlich die Release Candidate-Version von Xcode 26.3 an Entwickler ausgegeben – ein Schritt, der üblicherweise nur Tage vor einer Hardware-Vorstellung erfolgt.

Berichte legen nahe, dass die neuen MacBook Pros zusammen mit macOS 26.3 erscheinen werden. Damit rückt ein Startfenster zwischen Mitte Februar und Anfang März in greifbare Nähe. Im Gegensatz zum Oktober-Event, das den Basis-M5 vorstellte, zielt dieser Launch gezielt auf die High-End-Nutzer ab.

Marktkontext: Halbleiter-Engpässe und Preisdruck

Der Start erfolgt in einer angespannten Marktlage. Die globale Nachfrage nach Hochleistungs-Speicherbausteinen, insbesondere von KI-Unternehmen, treibt die Preise für DRAM und NAND in die Höhe. Diese Komponenten werden auch in Consumer-Elektronik wie Laptops verbaut.

Analysten gehen jedoch davon aus, dass Apples langfristige Lieferverträge das Unternehmen vor den schlimmsten Preisschwankungen schützen. Ob die gestiegenen Komponentenkosten dennoch Einfluss auf den Endpreis der M5 Pro und Max Modelle haben, bleibt abzuwarten.

Was kommt als Nächstes?

Mit leeren Lagern und fertiger Software könnte die offizielle Ankündigung per Pressemitteilung bereits in der kommenden Woche erfolgen. Tech-Experten raten Profis, die einen neuen Laptop benötigen, mit dem Kauf zu warten.

Mit dem Start der M5 Pro und Max Chips wäre der Übergang zur M5-Generation in Apples portablen Macs abgeschlossen. Der Blick der Branche richtet sich danach bereits auf den erwarteten M5 Ultra und die M6-Architektur, die 2027 die erste große Neugestaltung des MacBook Pro seit über fünf Jahren bringen soll.

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