MacBook Pro Oktober: Apple bringt M6-Chip im 2-Nanometer-Verfahren

Apple bringt im Oktober neue MacBooks mit M6-Chip und ein MacBook Ultra mit OLED-Display. DRAM-Knappheit verzögert jedoch die Lieferungen.

Der Technologiekonzern Apple bereitet für den Oktober 2026 eine umfassende Aktualisierung seiner Mac-Sparte vor. Wie aus dem aktuellen „Power On“-Newsletter hervorgeht, plant das Unternehmen die Einführung eines neuen 14-Zoll MacBook Pro, das mit dem kommenden M6-Chip ausgestattet sein soll. Parallel dazu wird eine Aktualisierung des 24-Zoll iMac erwartet, wobei hier der Einsatz eines M5- oder M6-Prozessors im Gespräch ist. Während das äußere Design dieser Modelle weitgehend unverändert bleiben dürfte, markiert die interne Hardware einen signifikanten technologischen Sprung.

Neue Chip-Architektur und strategische Neuausrichtung

Das Herzstück der kommenden MacBook-Generation bildet der M6-Chip, der laut Branchenberichten Apples erster Prozessor im 2-Nanometer-Verfahren sein wird. Die Fertigung soll durch den Partner TSMC im sogenannten N2-Verfahren erfolgen. Intern wird das neue 14-Zoll MacBook Pro unter dem Codenamen J804 geführt, während die aktualisierten iMac-Modelle die Bezeichnungen J833 und J834 tragen.

Eine Besonderheit der kommenden Produktstrategie betrifft die Diversifizierung der Chip-Generationen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Apple bei der M6-Serie die Varianten Pro, Max und Ultra überspringen wird. Der M6-Chip soll demnach im Herbst 2026 ausschließlich als Basismodell im MacBook Pro zum Einsatz kommen. Für professionelle Anwender, die auf höhere Leistungsstufen angewiesen sind, richtet sich der Blick bereits auf das Frühjahr 2027. Dann wird die M7-Familie mit einem starken Fokus auf Künstliche Intelligenz erwartet. Die M7 Ultra-Variante könnte Spezifikationen von bis zu 1,5 TB RAM erreichen und eine KI-Leistung bieten, die auf dem Niveau von Nvidias Blackwell-Architektur liegt.

MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen

Zusätzlich zu den Standardmodellen plant Apple offenbar die Einführung eines neuen High-End-Laptops, der unter dem Namen „MacBook Ultra“ geführt werden könnte. Dieses Gerät soll sich durch ein dünneres Design und die Integration einer Dynamic Island auszeichnen. Technisch wird mit einem OLED-Touchscreen gerechnet, wobei Samsung Display als Exklusivlieferant für die Paneele fungiert. Die Massenproduktion dieser Displays soll bereits im August 2026 anlaufen.

Das MacBook Ultra wird voraussichtlich mit M5 Pro- oder M5 Max-Chips ausgestattet sein und könnte über ein optionales Cellular-Modul verfügen. Preislich wird das Gerät im Premium-Segment positioniert, mit erwarteten Kosten von über 2.999 US-Dollar. Die Veröffentlichung ist, zusammen mit dem neuen Betriebssystem macOS 27.1, für Ende Oktober 2026 vorgesehen.

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Lieferengpässe durch globale Speicherknappheit

Trotz der ambitionierten Produktpläne steht die Hardware-Sparte vor logistischen Herausforderungen. Analysen des Marktexperten Ming-Chi Kuo deuten darauf hin, dass Apple seine Liefermengen für das Jahr 2026 aufgrund einer weltweiten Knappheit an DRAM-Speichern reduzieren muss. Betroffen sind davon nahezu alle Produktlinien, vom Mac Studio und Mac mini bis hin zum MacBook Air und der kommenden iPhone 18-Serie.

Diese Knappheit schlägt sich bereits in deutlich verlängerten Lieferzeiten nieder. Für ein MacBook Pro 14 mit M5 Max-Konfiguration (128 GB RAM und 2 TB Speicher) werden derzeit Wartezeiten von 50 bis 57 Tagen angegeben. Beim Mac Studio mit M4 Max und 64 GB RAM beläuft sich die Lieferzeit sogar auf 56 bis 70 Tage. Um die Abhängigkeiten in der Lieferkette zu verringern, testet Apple Berichten zufolge bereits Speicherchips des Herstellers CXMT für den Einsatz in künftigen iPhones und MacBooks.

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Ausblick auf das Apple-Event im September

Bevor die neuen Mac-Modelle im Oktober debütieren, wird für den 9. September 2026 ein separates Hardware-Event erwartet. Im Fokus stehen dabei die nächste iPhone-Generation und neue Wearables. Zu den erwarteten Ankündigungen gehören das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie ein faltbares Modell unter dem Namen iPhone Ultra, dessen Preis zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar liegen könnte. Ein Standardmodell des iPhone 18 wird laut aktuellen Informationen nicht Teil der Präsentation sein. Ergänzt wird das Portfolio durch die Apple Watch Series 12 und eine neue Version der Apple Watch Ultra.