Apple bereitet für den kommenden Oktober eine umfassende Aktualisierung seines Hardware-Portfolios vor. Berichten des Bloomberg-Analysten Mark Gurman zufolge stehen dabei insbesondere neue MacBook-Pro-Modelle und iMacs im Fokus der Veröffentlichungen. Parallel zur Einführung neuer Prozessorgenerationen sieht sich das Unternehmen jedoch mit erheblichen Engpässen in der Lieferkette konfrontiert, die bereits jetzt zu langen Wartezeiten für Bestandsmodelle führen.
Fokus auf MacBook Pro, iMac und iPad mini
Im Zentrum der geplanten Veröffentlichungen für Oktober 2026 steht ein neues 14-Zoll-MacBook Pro, das mit dem M6-Chip ausgestattet sein soll. Ebenfalls für diesen Zeitraum wird eine Aktualisierung des 24-Zoll-iMac erwartet. Hierbei sei noch unklar, ob das Gerät mit dem M5- oder bereits mit dem M6-Chip ausgeliefert werde. Neben den Desktop- und Laptop-Reihen wird auch eine neue Version des iPad mini im Oktober erwartet.
Flankiert wird die Hardware-Offensive durch die Veröffentlichung des Betriebssystems macOS 27.1, dessen Erscheinen für Ende Oktober 2026 prognostiziert wird. Für die leistungsstärkeren MacBook-Pro-Varianten müssen sich Kunden hingegen länger gedulden. Modelle mit M5 Pro- und M5 Max-Chips sowie der erstmaligen Integration von OLED-Displays werden laut Branchenberichten erst für den Zeitraum zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 vorbereitet.
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Technologische Kooperation mit LG und OLED-Zukunft
Apple arbeitet zudem an einer langfristigen Neuausrichtung seiner Display-Technologie für Desktop-Rechner. In Kooperation mit LG werde derzeit ein 27-Zoll-Penta-Tandem-OLED-Display entwickelt, das für zukünftige iMac-Generationen vorgesehen ist. Dieses Panel soll eine 5K-Auflösung sowie eine Pixeldichte von 220 PPI bieten. Aufgrund der kostspieligen neuen Technologie wird spekuliert, dass ein solcher 27-Zoll-iMac preislich bei über 5.000 US-Dollar liegen könnte.
Während die Entwicklung neuer Displays voranschreitet, gibt es Klarstellungen zur Produktion bei TSMC. Entgegen anderslautender Vermutungen verfüge der Fertigungspartner nicht über ungenutzte Wafer im Wert von 1 Mrd. US-Dollar, was die angespannte Situation in der Halbleiterproduktion unterstreicht.
Herausforderungen in der Lieferkette durch DRAM-Knappheit
Trotz der bevorstehenden Produktvorstellungen wird der Konzern durch signifikante Engpässe bei Speicherbausteinen gebremst. Der Analyst Ming-Chi Kuo weist darauf hin, dass Apple die Hardware-Liefermengen für das Jahr 2026 aufgrund einer weltweiten DRAM-Knappheit reduzieren müsse. Dieser Mangel betrifft nahezu das gesamte Sortiment, von den kommenden iPhones bis hin zum Mac Studio, Mac mini und MacBook Air.
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Die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit sind bereits im aktuellen Handel messbar. Während ein MacBook Neo innerhalb von 2 Tagen lieferbar ist, betragen die Wartezeiten für ein 13″ MacBook Air M5 etwa 15 bis 22 Tage. Besonders kritisch stellt sich die Situation bei High-End-Konfigurationen dar: Für ein 14″ MacBook Pro mit M5 Max-Chip werden Lieferzeiten von 50 bis 57 Tagen angegeben. Beim Mac mini M4 müssen Kunden 22 bis 30 Tage warten, während der Mac Studio mit M4 Max-Chip erst nach 56 bis 70 Tagen verfügbar ist.
Diese Verknappung spiegelt sich auch in der Preisgestaltung wider. Nachdem die Preise für Macs und iPads bereits Ende Juni angehoben wurden, wird für den September eine Preissteigerung bei den iPhone-Modellen erwartet.

