MacBook Pro: Top-Konfigurationen überschreiten 10.000-Euro-Marke

Apples High-End-Notebooks erreichen Rekordpreise durch steigende Komponentenkosten. Händler locken mit Rabatten auf Restbestände.

Top-Konfigurationen des MacBook Pro mit M5-Chip kosten mittlerweile über 10.000 Euro – ein Anstieg von rund 40 Prozent seit dem Marktstart im März 2026. Schuld daran sind explodierende Kosten für Speicher und Arbeitsspeicher.

Rekordpreise für die Spitzenklasse

Das absolute Flaggschiff der MacBook-Pro-Reihe – ausgestattet mit dem M5 Max Chip, 128 Gigabyte RAM und einer 8 Terabyte SSD – liegt nun bei umgerechnet rund 10.150 Euro. Wer zusätzlich das Nano-Textur-Display bestellt, zahlt noch drauf.

Analysten sehen zwei aufeinanderfolgende Preiserhöhungen als Ursache. Die Kosten für Komponenten, allen voran RAM und SSD-Speicher, sind massiv gestiegen. Besonders deutlich wird das in Asien: In Indonesien notiert ein MacBook Pro mit M5 Pro, 24 GB RAM und 1 TB SSD aktuell umgerechnet bei rund 3.600 Euro – ein satter Aufschlag gegenüber den ursprünglichen Preisen. Branchenkenner sprechen bereits von einer globalen RAM-Krise, die die entsprechende Elektronikbranche erfasst hat.

Händler locken mit Rabatten vor der Preisrunde

Noch können Schnäppchenjäger zuschlagen. Mehrere große Händler bieten Restbestände zu den alten Preisen an. So war ein 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro (24 GB RAM, 2 TB SSD) kürzlich für rund 2.350 Euro zu haben – ein Rabatt von rund 415 Euro gegenüber dem aktuellen Listenpreis von 2.770 Euro.

Auch andere Anbieter ziehen mit: Ein 16,2-Zoll-Modell mit M5 Pro, 48 GB RAM und 1 TB SSD lag bei einem Fachhändler bei rund 3.320 Euro für die Abholung im Laden. Bei Amazon fanden sich Rabatte von bis zu 600 Euro auf bestimmte M5-Max-Konfigurationen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch zum zertifizierten Refurbished-Angebot von Apple greifen. In Kanada tauchte kürzlich ein 16-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro und Nano-Textur-Display im offiziellen Apple-Store auf – inklusive der üblichen einjährigen Garantie.

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Apples Chip-Strategie: Der M6 kommt nicht

Während die aktuellen M5-Modelle die Regale füllen, zeichnet sich ein überraschender Strategiewechsel in Cupertino ab. Wie Branchenkenner berichten, will Apple die Entwicklung der M6 Pro und M6 Max Chips komplett überspringen.

Stattdessen ist für Ende 2026 ein einfacher M6-Chip für ein günstigeres 14-Zoll-Einsteiger-Modell geplant. Wer auf die volle Profi-Leistung wartet, muss sich bis Ende 2027 gedulden – dann sollen die M7 Pro und M7 Max erscheinen.

Das „MacBook Ultra“ als Übergangslösung

Um die Lücke zu füllen, arbeitet Apple offenbar an einem völlig neuen Modell: dem MacBook Ultra. Dieses Premium-Notebook soll bereits Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheinen. Es setzt zwar auf die bekannten M5 Pro und M5 Max Chips, punktet aber mit völlig neuen Features:

  • OLED-Display für brillantere Farben
  • Touchscreen-Funktion – ein Novum für MacBooks
  • Dynamic Island (die bekannte Aussparung aus dem iPhone)
  • Integrierte Mobilfunk-Anbindung via C2-Modem

Das MacBook Ultra wäre damit das erste MacBook mit Touchscreen – und wohl auch das teuerste.

Software-Updates laufen parallel

Abseits der Hardware-Hatz treibt Apple auch das Betriebssystem voran. Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte der Konzern die dritte Beta-Version von macOS Golden Gate 27 und iOS 27 für Entwickler. Die Updates folgen auf die große Launch-Event im März 2026, bei dem Apple neben den M5-MacBooks auch das iPhone 17e und das neue MacBook Air vorstellte.

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Fazit: Wer ein hochgerüstetes MacBook Pro sucht, muss tief in die Tasche greifen – oder schnell zuschlagen, bevor die letzten Vorratsbestände zu alten Preisen weg sind. Ob sich das Warten auf das MacBook Ultra lohnt, wird sich zeigen. Klar ist: Apple positioniert seine Profi-Notebooks zunehmend im Luxussegment.