Der Technologiekonzern Apple bereitet für Oktober 2026 eine umfassende Aktualisierung seiner Hardware-Sparte vor. Branchenberichten zufolge plant das Unternehmen die Einführung neuer MacBook-Pro- und iMac-Modelle, die mit der neu entwickelten M6-Chip-Serie ausgestattet sind. Diese Prozessoren sollen im fortschrittlichen 2nm-Verfahren (N2) des Fertigungspartners TSMC hergestellt werden.
Fokus auf MacBook Pro und iMac mit M6-Technologie
Die Produktaktualisierung im Oktober 2026 sieht unter anderem ein 14-Zoll MacBook Pro vor, das auf dem M6-Basis-Chip basiert. Parallel dazu werden aktualisierte 24-Zoll iMacs erwartet, die wahlweise mit Chips der M5- oder M6-Generation bestückt sein könnten. Der Launch dieser Hardware-Modelle wird voraussichtlich Ende Oktober erfolgen, zeitnah zur Veröffentlichung des Betriebssystems macOS 27.1, das ebenfalls für diesen Zeitraum vorgesehen ist.
Interne Planungen deuten darauf hin, dass Apple bei der M6-Serie einen anderen Weg einschlägt als bei vorangegangenen Generationen. Berichten zufolge könnte das Unternehmen die Varianten M6 Pro, M6 Max und M6 Ultra überspringen. Das 14-Zoll MacBook Pro mit dem Standard-M6-Chip wird demnach für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet. Eine weitere Chip-Generation zeichnet sich bereits für die Folgejahre ab: Die Einführung des M7-Chips wird für die erste Jahreshälfte 2027 prognostiziert, gefolgt von den leistungsstärkeren Versionen M7 Pro und Max Ende 2027 oder Anfang 2028 sowie einem M7 Ultra im Jahr 2028.
Neue Design-Ansätze und OLED-Integration
Zusätzlich zur bestehenden Produktpalette arbeitet Apple an einem neuen High-End-Notebook, das unter der Bezeichnung MacBook Ultra geführt werden könnte. Dieses Modell soll sich durch ein deutlich dünneres Design auszeichnen und über ein OLED-Display verfügen. Zu den weiteren technischen Merkmalen gehören laut Branchenexperten eine Touchscreen-Funktionalität, die Integration der Dynamic Island sowie eine optionale Mobilfunkanbindung (Cellular). Für dieses Modell sei der Einsatz von M5 Pro- oder M5 Max-Chips vorgesehen.
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Die Umstellung auf OLED-Technologie betrifft auch die reguläre MacBook-Pro-Reihe. Entsprechende Modelle in den Größen 14 und 16 Zoll sind ab 2026 geplant. Während die ersten High-End-Varianten mit OLED und M5 Pro/Max-Chips zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 auf den Markt kommen sollen, wird für den Zeitraum 2027 bis 2028 zudem ein 24-Zoll iMac mit OLED-Display entwickelt. Für diese Bildschirme sollen Samsung und LG Panels in einer speziellen 5-Stack-Technologie liefern, die eine Helligkeit von 600 Nits bei einer Pixeldichte von 218 PPI bieten.
Marktwachstum und Zuliefererstruktur
Die Strategie von Apple hat laut Analysten des Marktforschungsunternehmens Omdia erhebliche Auswirkungen auf den Displaymarkt. Die Experten prognostizieren, dass der Markt für Notebook-OLED-Displays im Jahr 2026 auf ein Volumen von 4 Mrd. US-Dollar ansteigen wird, getrieben durch die Einführung der neuen MacBook-Pro-Modelle. Bis zum Jahr 2033 soll dieser Markt ein Volumen von 11,5 Mrd. US-Dollar erreichen.
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Im Bereich der Komponenten testet Apple zudem Speicherchips des Herstellers CXMT. Die Diversifizierung der Lieferkette und der technologische Sprung auf die 2nm-Fertigung unterstreichen die Ambitionen des Konzerns im Bereich der Rechenleistung. Bereits im Vorfeld der Mac-Vorstellungen plant das Unternehmen für September 2026 ein weiteres Event, auf dem das iPhone 18 Pro und Pro Max, ein faltbares iPhone sowie neue Generationen der Apple Watch präsentiert werden sollen.

