MacBook Ultra: Apple bricht Tabu mit Touchscreen und OLED

Apple plant eine vierte MacBook-Serie namens Ultra mit Touchscreen und OLED-Display. Die Markteinführung wird für Oktober 2026 oder Anfang 2027 erwartet.

Nach der Frühjahrsoffensive mit M5-Chips soll noch 2026 ein neues Flaggschiff erscheinen – mit Touchscreen und OLED-Display.

Vom Drei- zum Vier-Modell-Ansatz

Der kalifornische Konzern hatte im März 2026 seine Laptop-Reihe rundum erneuert: MacBook Air und MacBook Pro mit M5-Prozessoren sowie das neue MacBook Neo kamen auf den Markt. Doch damit nicht genug. Wie aus der Lieferkette zu hören ist, bereitet Apple eine vierte Baureihe vor: das MacBook Ultra.

Die Strategie ist klar: Statt der bisherigen drei Modelle soll künftig eine Vierer-Reihe aus Neo, Air, Pro und Ultra die gesamte Preisspanne abdecken – vom Einstiegsgerät bis zur absoluten Spitzenklasse. Marktforscher von Omdia schätzen, dass Apple mit dem MacBook Neo zwischen 40 und 50 Millionen günstigere Geräte absetzen will, um die schwächelnde Nachfrage im Mittelsegment auszugleichen. Im High-End-Bereich dagegen zeigt der Konzern Preismacht: Preiserhöhungen zwischen 200 und 400 Euro sind in diesem Segment inzwischen üblich.

Technische Neuerungen: Touchscreen und OLED

Das MacBook Ultra würde einen Paradigmenwechsel für Apple bedeuten: Erstmals soll ein Mac-Notebook einen Touchscreen erhalten – ein Feature, das der Konzern jahrelang strikt abgelehnt hatte. Gerüchten zufolge sind zudem der neue M6-Prozessor und ein Tandem-OLED-Display vorgesehen.

Weitere Ausstattungsmerkmale:

  • Eine „Dynamic Island“-Oberfläche ähnlich dem aktuellen iPhone
  • Ein eigener C2-Mobilfunkchip für permanente Internetverbindung
  • Ein dünneres Gehäuse als das aktuelle MacBook Pro
  • Verfügbar in 14 und 16 Zoll

Die nötige Software-Unterstützung soll macOS 27 mit dem Codenamen „Golden Gate“ liefern. Das Betriebssystem wird eine berührungsfreundlichere Benutzeroberfläche bieten.

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Produktion läuft an – Marktstart noch offen

In der Zulieferkette laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Samsung Display und LG Display haben im Juni 2026 die Produktion von OLED-Panels für das iPhone 18 Pro und das iPad Mini aufgenommen. Die Massenfertigung der OLED-Displays für das MacBook Ultra soll im Juli 2026 anlaufen.

Wann genau das neue Flaggschiff in den Handel kommt, ist noch unklar. Einige Analysten rechnen mit einer Vorstellung im Oktober 2026, andere erwarten eine Verschiebung auf Anfang 2027. Grund dafür seien Engpässe bei Speicherchips und die Integration neuer KI-Funktionen auf Basis von Siri.

Apples Produkt-Roadmap bis 2027

Das MacBook Ultra ist nur ein Teil einer umfassenden Produktoffensive:

  • September 2026: iPhone 18 Pro und Pro Max, ein faltbares „iPhone Ultra“ mit 7,7-Zoll-Innendisplay, Apple Watch Series 12 und Ultra 4
  • Oktober 2026: Neue Mac-Modelle – Mac Mini mit M5 und M5 Pro, M5-iMac und überarbeitetes Mac Studio
  • Anfang 2027: iPhone Air 2 und ein 20-Jahre-Jubiläums-iPhone mit randlosem Curved-Display
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Trotz des Fokus auf die neuen High-End-Modelle bleiben die aktuellen M5-Geräte zentral für Apples Verkaufsstrategie. Bei Aktionen im Juni 2026 gewährten Händler Rabatte von bis zu 250 Euro auf die kürzlich eingeführten Modelle. Das M5 MacBook Air ist damit als Mittelklasse-Option für unter 1.000 Euro zu haben.