Apple bereitet laut aktuellen Branchenberichten eine signifikante Zäsur in seiner Hardware-Strategie vor. Berichten zufolge arbeitet das Unternehmen an seinem ersten MacBook mit Touchscreen, das voraussichtlich unter der Bezeichnung MacBook Ultra auf den Markt kommen wird. Diese Entwicklung würde eine Abkehr von der bisherigen Philosophie des Konzerns bedeuten, die berührungsempfindliche Bildschirme primär dem iPad und dem iPhone vorbehalten hatte.
Technologische Neuausrichtung und Designänderungen
Das geplante MacBook Ultra, das intern auch als MacBook Pro mit Touch-Funktionalität gehandelt wird, soll über eine Reihe technischer Neuerungen verfügen. Ein zentrales Merkmal ist der Wechsel auf OLED-Technologie für das Display. Im Gegensatz zu den aktuell verwendeten Mini-LED-Bildschirmen verspricht OLED tiefere Schwarzwerte und eine verbesserte Energieeffizienz. Zudem soll das Gerät in einem deutlich dünneren Design erscheinen.
Ein markanter Unterschied zu aktuellen Modellen ist der Wegfall der Aussparung am oberen Bildschirmrand, der sogenannten Notch. Stattdessen soll das MacBook Ultra die von den neueren iPhone-Generationen bekannte Dynamic Island integrieren, um Sensoren und Kamera platzsparend unterzubringen. Das Gerät wird voraussichtlich in zwei Größenvarianten angeboten: einer 14-Zoll- und einer 16-Zoll-Version. Für die nötige Rechenleistung sollen die künftigen M5 Pro und M5 Max Chips sorgen.
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Testphase und interne Modellbezeichnungen
Die Entwicklung des neuen Hardware-Segments scheint bereits fortgeschritten zu sein. Das Touchscreen-MacBook wird Berichten zufolge unter den Modellnummern K114 und K116 geführt. Aktuell finden offenbar Tests mit einer frühen Version des Betriebssystems macOS 27.1 statt. Die Markteinführung des MacBook Ultra wird für den Zeitraum zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet.
Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Roadmap, die bis zum Jahr 2028 insgesamt elf neue Mac-Modelle vorsieht. Damit reagiert der Hersteller auf den wachsenden Wettbewerb im High-End-Laptop-Segment, in dem Touch-Funktionen bei Windows-basierten Geräten bereits seit Jahren zum Standard gehören.
Ausblick auf die Mac-Roadmap bis 2028
Parallel zur Entwicklung des MacBook Ultra plant Apple weitere Aktualisierungen seiner bestehenden Produktlinien. Im Herbst 2026 werden ein neues 14-Zoll MacBook Pro mit M6-Chip (Modellnummer J804) sowie überarbeitete iMac-Modelle (J833/J834) erwartet. Für den Beginn des Jahres 2027 ist die Veröffentlichung des MacBook Air mit M6-Chip (J913/J915) vorgesehen.
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Ein weiteres neues Modell in der Planung ist das sogenannte MacBook Neo, das laut Branchenberichten mit einem A19 Pro chip und 12 GB RAM ausgestattet sein soll. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2027 wird zudem ein neu gestaltetes MacBook Pro mit M7-Chip (K104) erwartet, gefolgt von den entsprechenden Pro- und Max-Varianten des M7-Prozessors zum Jahreswechsel 2027/2028.
Langfristig sieht die Planung für das Jahr 2028 auch den Einsatz von OLED-Displays im MacBook Air vor. Ein iMac mit OLED-Technologie befindet sich ebenfalls in der Entwicklung. Unklar bleibt indes der Zeitplan für den Mac mini und das Mac Studio. Deren Aktualisierung auf M5- oder M6-Prozessoren hänge maßgeblich von der Verfügbarkeit der Speicherkomponenten ab, für die es derzeit noch keine festen Termine gebe.

