MacBook Ultra: Apple bringt OLED-Modell mit M5-Ultra im Oktober

Berichte skizzieren Apples mögliche Mac-Roadmap mit M7-Chips und OLED-Technik, während Omdia mehrere Modelle bis 2029 erwartet.

Neue Berichte deuten darauf hin, dass Apple bei kommenden Mac-Modellen einen größeren Technologiesprung plant: Der Übergang zu M7-Chips soll künftig mit einer flächendeckenden Integration von OLED-Displays in der Mac-Produktlinie einhergehen.

Ziel der Umstellung sei es, die On-Device-KI-Verarbeitung insbesondere für professionelle Nutzergruppen zu verbessern, wie ein Bericht der Quelle nshx.cn nahelegt. Konkrete Veröffentlichungstermine wurden dabei nicht genannt.

M7-Chip mit deutlich mehr Rechenleistung

Dem Bericht zufolge könnte der M7-Chip auf dem TSMC-Fertigungsprozess N3E oder einem noch fortgeschritteneren Verfahren basieren. Erwartet werden eine verbesserte CPU- und GPU-Leistung sowie eine leistungsfähigere Neural Engine – Berichte sprechen von möglicherweise 32 Kernen und einer doppelt so hohen Leistung im Vergleich zu bisherigen Generationen.

Bemerkenswert ist zudem, dass Apple laut den Leaks die M6-Generation komplett überspringen und stattdessen direkt zum M7-Chip wechseln könnte, kombiniert mit OLED-Bildschirmen über die gesamte Mac-Reihe hinweg.

OLED als zentrales Display-Merkmal

Die neuen OLED-Panels sollen gegenüber bisherigen Display-Technologien einen unendlichen Kontrast, einen breiteren Farbraum sowie eine bessere Energieeffizienz bieten. Diese Eigenschaften gelten als besonders relevant für professionelle Anwendungen, etwa in der Bild- und Videobearbeitung, wo Farbtreue und Kontrastumfang eine wichtige Rolle spielen.

Weitere Marktbeobachtungen zur Apple-Displayroadmap

Parallel zu den Berichten über den M7-Chip veröffentlichte das Marktforschungsunternehmen Omdia eigene Einschätzungen zur langfristigen Display-Strategie von Apple. Demnach habe Apple Pläne für ein OLED-MacBook im Format 14,4 bis 16,1 Zoll sowie ein faltbares Modell im Bereich 16,1 bis 18 Zoll gestrichen.

Stattdessen sei für 2029 ein neues 13,8-Zoll-Modell vorgesehen, das zwischen MacBook Air und MacBook Pro positioniert werden und über Touchscreen sowie OLED-Technologie verfügen soll.

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Omdia zufolge sollen Mini-LED-Displays in MacBooks noch mindestens bis 2028 zum Einsatz kommen, während ein OLED-MacBook Ultra mit Touchscreen im Oktober erwartet werde.

Für Ende 2026 rechnet Omdia zudem mit einem OLED-MacBook Pro, das mit einem M5-Ultra-Chip ausgestattet sein könnte – mit 36 CPU-Kernen, 80 GPU-Kernen und bis zu 512 GB Arbeitsspeicher. Es wäre der erste Einsatz eines Ultra-Chips in einem Laptop und würde laut Omdia eine neu entwickelte Kühlung erfordern.

Weitere von Omdia skizzierte Roadmap-Punkte betreffen die Jahre 2026 bis 2029: Für 2026 werden ein OLED-MacBook Pro in den Formaten 14,3 und 16,3 Zoll sowie ein OLED-iPad mini mit 8,4 Zoll genannt. 2027 soll demnach ein MacBook Air mit LCD in 13,6 und 15,4 Zoll folgen, ergänzt um ein OLED-iPad Air in 11 und 13 Zoll.

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Für 2028 wird ein Update des OLED-iPad-Air erwartet, während 2029 das erwähnte 13,6-Zoll-MacBook mit OLED- und LTPO-Technologie an den Start gehen soll.

Uneinheitliche Prognosen zur Produktbenennung

Weitere Berichte, etwa von 9to5mac.com, gehen für Herbst 2026 von einer breiteren Produktpalette aus, die ein MacBook Neo mit A18-Pro-Chip, ein MacBook Air mit M5-Chip sowie mehrere MacBook-Pro-Varianten mit Mini-LED-Displays umfassen könnte.

Ein redesigntes MacBook Pro mit OLED-Display, Touchscreen und Dynamic Island werde dabei möglicherweise unter dem Namen „MacBook Ultra“ vermarktet. Da Omdia davon ausgeht, dass Mini-LED-Panels bis 2028 in Produktion bleiben, deutet vieles darauf hin, dass das bestehende MacBook Pro parallel zu neuen OLED-Modellen im Sortiment verbleibt.

Für 2027 wird zudem ein MacBook Pro mit M7-Chip erwartet, während erste MacBooks mit Touchscreen und OLED-Technologie laut einzelnen Berichten bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen könnten. Angesichts der teils widersprüchlichen Angaben zu Zeitplänen und Modellbezeichnungen bleibt abzuwarten, welche der kursierenden Details sich in Apples tatsächlicher Produktstrategie bestätigen.