MacBook Ultra: Apple bringt Touchscreen ins Notebook ab H2 2026

Apple plant mit dem MacBook Ultra ein neues Spitzen-Notebook mit Touchscreen und OLED. Der Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.

Apple arbeitet offenbar an einer neuen Notebook-Serie, die das MacBook Pro als Spitzenmodell ablösen soll. Das „MacBook Ultra“ genannte Gerät könnte erstmals einen Touchscreen in ein macOS-Notebook bringen.

Nach Informationen aus der Zuliefererkette bereitet der iPhone-Konzern eine deutliche Erweiterung seiner Laptop-Palette vor. Das neue High-End-Modell mit dem Arbeitstitel MacBook Ultra soll bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf den Markt kommen. Es markiert einen strategischen Kurswechsel: Erstmals würde Apple damit Touchscreen-Technologie und OLED-Displays in das macOS-Ökosystem integrieren.

Technische Ausstattung der Spitzenklasse

Das MacBook Ultra wird voraussichtlich in zwei Größen erscheinen: mit 14 und 16 Zoll Bildschirmdiagonale. Die internen Codenamen lauten K114 und K116. Herzstück soll ein sogenanntes Tandem-OLED-Display sein – eine Technologie, die Apple zuvor bereits in anderen High-End-Geräten eingeführt hat. Anders als bei bisherigen portablen Macs sollen die neuen Modelle zudem Multi-Touch unterstützen. Hinweise darauf fanden Entwickler in einer Beta-Version von macOS 27, die entsprechende Touch-APIs enthielt.

Das Gehäuse wird vermutlich flacher und leichter ausfallen. Ein besonderes Detail: Auch das MacBook Ultra könnte eine Dynamic Island erhalten – jene interaktive Aussparung im Display, die bisher iPhones und neueren iPads vorbehalten war.

Im Inneren sollen die Chips der nächsten Generation arbeiten: M5 Pro und M5 Max. Einige Quellen deuten zudem auf ein von Apple entwickeltes 5G-Modem hin, das sowohl Mobilfunk als auch Satellitenverbindungen ermöglichen könnte.

Die Preise dürften deutlich über denen der aktuellen MacBook-Pro-Reihe liegen. Erste Schätzungen nennen rund 3.000 Euro für das 14-Zoll-Modell und etwa 3.500 Euro für die 16-Zoll-Version. In der Höchstkonfiguration könnte der Preis sogar die 5.000-Euro-Marke überschreiten.

Anzeige

Viele Apple-Umsteiger verschenken das volle Potenzial ihres Computers, weil sie die wichtigsten Grundeinstellungen nicht kennen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Mac von Tag 1 an optimal nutzen. Gratis Mac-Starterpaket jetzt sichern

Beschleunigter Chip-Zyklus

Die Entwicklung des MacBook Ultra ist Teil einer größeren Neuausrichtung von Apples Halbleiterstrategie. Branchenkreisen zufolge könnte der Konzern die M6 Pro- und M6 Max-Chips komplett überspringen. Während ein einfacher M6-Chip für ein aktualisiertes 14-Zoll-MacBook Pro Ende 2026 noch erwartet wird, scheinen die leistungsstärkeren Varianten gestrichen oder zugunsten einer vorgezogenen M7-Serie aufgegeben worden zu sein.

Der M7-Chip soll in der ersten Jahreshälfte 2027 erscheinen und auf einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Analysten beschreiben ihn als stark auf künstliche Intelligenz optimiert, mit einer Speicherbandbreite von rund 240 GB/s. Apple scheint den Aktualisierungsrhythmus zu beschleunigen, um im Wettlauf um KI-beschleunigte Hardware die Nase vorn zu behalten.

MacBook Pro bekommt später ein Facelift

Die Designänderungen des MacBook Ultra sollen nach und nach auch in die günstigeren Modelle einfließen. Ein einsteigertaugliches 14-Zoll-MacBook Pro mit dem Codenamen K104 steht Berichten zufolge für Anfang 2027 auf dem Plan. Es soll das flachere Gehäuse und die Dynamic Island übernehmen – jedoch ohne OLED-Touchscreen, um die Abgrenzung zur Ultra-Serie zu wahren.

Dieses Modell wird voraussichtlich im Frühjahr 2027 mit dem Basis-M7-Chip auf den Markt kommen. Allerdings warnen Marktbeobachter vor einer globalen Speicherknappheit, die die Produktionspläne durchkreuzen und zu Verzögerungen oder Preisanpassungen führen könnte.

Anzeige

Wer bereits heute effizienter an seinem Apple-Rechner arbeiten möchte, kann durch einfache Tastenkombinationen wertvolle Zeit im Alltag sparen. Ein erfahrener Apple-Experte hat die 19 nützlichsten Shortcuts in einer übersichtlichen Liste für Sie zusammengestellt. Kostenlosen PDF-Sonderreport herunterladen

Weitere Hardware-Updates im Frühjahr 2027

Der Launch der überarbeiteten Notebooks fällt voraussichtlich mit mehreren anderen Produktneuvorstellungen zusammen. Apple testet demnach vier neue iPad-Pro-Modelle für das Frühjahr 2027, die unter anderem eine Dampfkammerkühlung für besseres Wärmemanagement unter dem M5-Chip erhalten könnten.

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 wird zudem ein aktualisiertes Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra erwartet. Die geballte Vorstellung neuer Hardware spiegelt Apples Bestreben wider, die Mac- und iPad-Reihen mit einheitlicheren Designelementen und modernisierten Chip-Architekturen zu erneuern.