MacBook Ultra: Apple bringt Touchscreen-Laptop mit M6-Chip

Apple plant ein Touchscreen-MacBook mit M6-Chip und OLED-Display von Samsung. Das neue macOS 27 Golden Gate korrigiert die Kritik am Vorgänger.

Neue OLED-Displays von Samsung und ein überarbeitetes Betriebssystem deuten auf einen grundlegenden Wandel hin – hin zu einem Touchscreen-MacBook und einer Rückbesinnung auf bewährte Bedienkonzepte.

Samsung liefert Displays für Touchscreen-MacBook

Die Gerüchteküche brodelt seit Monaten, nun gibt es handfeste Beweise aus der Lieferkette. Samsung Display hat die Produktion von 14,3-Zoll- und 16,3-Zoll-OLED-Panels für Apple aufgenommen. Die Displays kommen mit On-Cell-Touch-Technologie – ein klares Signal, dass Apple endlich den Schritt zum Touchscreen-MacBook wagt.

Anzeige: Das MacBook Ultra mit Touchscreen und M6-Chip kommt – doch wie bereiten Sie sich optimal vor? Unser kostenloser Guide zeigt Ihnen die wichtigsten Touch-Gesten für macOS 27 Golden Gate, einen detaillierten Leistungsvergleich und praktische Workarounds für den aktuellen M5 Pro. Jetzt kostenlosen Touch-Guide anfordern

Das neue High-End-Modell trägt intern den Namen „MacBook Ultra“ und soll mit dem kommenden M6-Chip ausgestattet werden. Branchenbeobachter rechnen mit einem Aufpreis von rund 20 Prozent gegenüber den aktuellen MacBook-Pro-Modellen.

Doch was bringt die Touch-Funktion wirklich? Marktforschungen zufolge steigert die Bedienung per Finger die Effizienz um etwa 22 Prozent. Kein Wunder: Bereits 38 Prozent der iPad-Pro-Nutzer greifen regelmäßig zur Kombination aus Touch und Tastatur.

macOS 27 Golden Gate: Der große Rückzieher

Auf der WWDC 2026 präsentierte Apple macOS 27 – intern „Golden Gate“ genannt. Das Update ist eine direkte Antwort auf die Kritik am Vorgänger macOS 26 Tahoe. Dessen „Liquid Glass“-Designsprache hatte vor allem Profis verärgert. Die durchscheinenden Effekte reduzierten die Bildschirmdichte und erschwerten die Arbeit mit Adobe-Produkten oder Xcode.

Die Botschaft ist klar: Apple hat die Zeichen der Zeit erkannt. macOS 27 bringt einen Schieberegler, mit dem sich die Liquid-Glass-Effekte reduzieren lassen. Dazu kommen einheitlichere Eckenradien und eine komplett überarbeitete Suchfunktion für Spotlight, Fotos und Mail.

Apple räumte zudem ein, dass die Stabilitäts- und Verbindungsprobleme der Vorgängerversion – etwa bei WLAN und dem Handover zwischen Mobilfunk und WLAN – endlich behoben wurden.

Interessant: Im neuen macOS schlummern bereits versteckte Touch-Gesten wie „Pull-to-Refresh“ und verbesserte Sidecar-Funktionen. Der Touchscreen-MacBook kommt also nicht aus heiterem Himmel.

M5 Pro: Leistungssprung mit einer Einschränkung

Aktuelle Benchmarks vom 13. Juni zeigen, was der M5 Pro wirklich kann. Im Geekbench 6 erreicht der Chip 4.258 Punkte im Single-Core und 26.427 Punkte im Multi-Core-Test. Das bedeutet einen satten Zuwachs von 31 Prozent bei der Mehrkernleistung im Vergleich zum M3 Max (19.446 Punkte).

Die Speicherbandbreite liegt bei 307 GB/s. Allerdings gibt es einen Haken: Der M5 Pro besitzt nur eine Media Engine, während der M3 Max noch mit zwei arbeitete. Für Videobearbeiter könnte das ein entscheidender Unterschied sein.

Wer jetzt zuschlagen möchte, hat Glück: Bei B&H läuft noch bis heute Abend (20:59 Uhr MEZ) ein Wochenend-Angebot. Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro, 48 GB RAM und 1 TB SSD kostet statt 2.799 Euro nur 2.499 Euro – ein Rabatt von rund 270 Euro.

Ärger mit alten Intel-Macs und der Politik

Während Apple nach vorne prescht, bleiben viele Bestandskunden auf der Strecke. Intel-basierte MacBook-Pro-Modelle aus den Jahren 2015 bis 2017 verlieren zunehmend den Anschluss. Sicherheitsupdates und Software-Patches bleiben aus. Dabei legen laut einer Studie aus dem Jahr 2022 ganze 68 Prozent der Nutzer großen Wert auf langfristigen Support.

Gleichzeitig kämpft Apple an einer anderen Front. Am 12. Juni brachten US-Senatoren erneut den „American Innovation and Choice Online Act“ ins Spiel. Das Gesetz richtet sich gegen Plattformen mit mehr als 175 Milliarden Dollar Umsatz – und trifft damit Apple direkt.

Der Konzern wehrt sich vehement. Die Rede ist von „restriktiven Regulierungen“, die die Sicherheit der Nutzer gefährden und Innovationen ausbremsen würden. Apple vergleicht die US-Pläne mit internationalen Regulierungen, die dem Tech-Ökosystem angeblich schaden.

Anzeige: Ärgern Sie sich über das Liquid-Glass-Design von macOS 26? Mit macOS 27 Golden Gate führt Apple einen Schieberegler zur Reduzierung der Effekte ein – und versteckt bereits Touch-Gesten wie Pull-to-Refresh. Unser Guide erklärt, wie Sie diese Funktionen jetzt schon testen und sich auf das Touchscreen-MacBook vorbereiten. macOS 27 Touch-Guide jetzt sichern

Günstiger Einstieg: MacBook für 600 Euro in Planung

Apple denkt aber auch an preisbewusste Kunden. Für Ende 2026 oder Anfang 2027 ist ein Budget-MacBook geplant, das rund 600 Euro kosten soll. Angetrieben wird es vom A18 Pro-Chip und einem 12,9-Zoll-Display. Das Ziel: neue Käuferschichten erschließen, nachdem der Mac-Umsatz zuletzt auf umgerechnet rund 80 Milliarden Euro in einem einzigen Quartal stieg.

Ebenfalls in der Pipeline: das „MacBook Neo 2″. Es soll mit 12 GB RAM und dem A19 Pro-Chip ausgestattet sein und lokale KI-Modelle mit bis zu 20 Milliarden Parametern unterstützen. Die Zukunft von Apples Laptop-Reihe wird also nicht nur größer und teurer – sondern auch breiter und günstiger.