Im zweiten Halbjahr 2026 will der Konzern sein Laptop-Portfolio massiv erweitern – und erstmals Touchscreens und OLED-Technologie in die MacBook-Reihe bringen.
MacBook Ultra: Neue Oberklasse mit revolutionärer Technik
Das Herzstück der Neuausrichtung ist ein völlig neues Modell: das MacBook Ultra. Es soll in 14 und 16 Zoll erscheinen und eine neue Preis- und Leistungsklasse oberhalb des MacBook Pro eröffnen. Die wichtigsten Neuerungen: ein OLED-Display und ein Touchscreen, der als ergänzendes Eingabegerät dient.
Erstmals wandert auch die Dynamic Island – bisher den iPhones vorbehalten – in ein MacBook. Das Gerät soll dünner ausfallen als aktuelle Modelle. Wann genau es auf den Markt kommt, ist noch offen. Branchenbeobachter rechnen mit einem Launch zwischen Spätherbst 2026 und Frühjahr 2027.
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Für die Touch-Steuerung hat Apple offenbar eine spezielle Version seines Betriebssystems in der Pipeline. Intern trägt sie den Codenamen macOS Golden Gate und soll für Berührungsinteraktionen optimiert sein.
Prozessor-Strategie: Apple überspringt eine Generation
Die Hardware-Offensive geht mit einer überraschenden Neuausrichtung der Chip-Entwicklung einher. Für den Herbst 2026 ist ein neues Einsteiger-MacBook Pro mit dem M6-Chip geplant – gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Doch die leistungsstärkeren Varianten M6 Pro, M6 Max und M6 Ultra wird es nicht geben. Apple hat diese Pläne offenbar gestrichen.
Die Konsequenz: Das erste MacBook Ultra startet mit den aktuellen M5 Pro- und M5 Max-Prozessoren. Der Basis-M6 kommt mit 12 GPU-Kernen und einer Speicherbandbreite von 200 GB/s.
Der Grund für diesen Schritt: Apple will die Entwicklung des M7-Chips beschleunigen. Dieser soll massiv auf lokale KI-Leistung getrimmt werden. Der Zeitplan:
- M7 Basis-Chip: Erstes Halbjahr 2027 (240 GB/s Speicherbandbreite)
- M7 Pro und M7 Max: Zweite Jahreshälfte 2027
- M7 Ultra: 2028 (voraussichtlich für den Mac Studio)
Herbst 2026: Apple rüstet alle Produktlinien auf
Doch die Laptop-Offensive ist nur ein Teil der Strategie. Für den Herbst zeichnet sich ein regelrechter Produktregen ab. Die iPhone-18-Serie soll in den Varianten Pro, Max und Ultra erscheinen – möglicherweise ergänzt um ein faltbares Modell.
Auch der Mac Studio bekommt ein Update: mit dem M5 Ultra, der 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und bis zu 768 GB RAM unterstützt. Weitere Produkte für das vierte Quartal:
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- iPad mini mit OLED-Display
- Einsteiger-iPad mit A18-Chip
- Apple TV 4K und HomePod 3
- Neue Smart-Home-Geräte: Sicherheitskamera und Video-Türklingel
Apple rüstet an allen Fronten auf. Der Konzern will offenbar keine Produktkategorie unangetastet lassen – und setzt dabei erstmals auf eine völlig neue Bedienphilosophie bei den MacBooks. Ob der Touchscreen am Laptop tatsächlich ein Gamechanger wird oder nur eine Nischenfunktion bleibt, dürfte sich ab Herbst zeigen.

