MacBook Ultra: Apple plant OLED-Revolution mit 120-Hz-Display

Apples kommendes MacBook Ultra bringt OLED-Panel mit variabler Bildrate und M5-Prozessoren. Marktstart wird für Anfang 2027 erwartet.

Die Hardware-Roadmap von Apple konkretisiert sich für die kommenden Jahre. Mitte August wurden detaillierte Informationen zu einem geplanten MacBook Ultra bekannt, das maßgebliche technische Neuerungen einführen soll. Im Mittelpunkt der Entwicklung steht ein neuartiges OLED-Display, das auf einer branchenweit ersten High-Mobility-Oxide-Backplane basiert.

Diese Technologie ermöglicht laut Branchenberichten eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz sowie eine Spitzenhelligkeit von über 2.000 Nits im HDR-Modus. Trotz der Leistungsfähigkeit soll das Display-Modul eine Dicke von unter 2 Millimetern aufweisen.

Exklusive Zulieferer und Produktionskapazitäten

Für die Fertigung der neuen Panels greift Apple offenbar auf Samsung Display als alleinigen Lieferanten zurück. Die Produktion der Bildschirme in den Größen 14 und 16 Zoll soll auf der spezialisierten 8.6G-Linie im asiatischen Asan erfolgen. Marktbeobachter gehen von einem geplanten Produktionsvolumen von etwa 2,5 Millionen Einheiten aus.

Ein Marktstart der neuen Modellreihe wird für das späte Jahr 2026 oder den Beginn des Jahres 2027 prognostiziert. Aufgrund anhaltender Engpässe bei Speicherkomponenten gilt eine Veröffentlichung im frühen Jahr 2027 derzeit als das wahrscheinlichere Szenario.

Technische Spezifikationen und Leistungsdaten

Das künftige MacBook Ultra soll mit den kommenden M5 Pro- und M5 Max-Chips ausgestattet werden. Zudem sind die Integration der Dynamic Island sowie erstmals eine Touchscreen-Funktionalität vorgesehen. Erste Leistungstests des M5 Pro-Chips in einer Konfiguration mit 18-Kern-CPU, 20-Kern-GPU und 64 Gigabyte Arbeitsspeicher deuten auf einen erheblichen Performance-Zuwachs hin.

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Im Benchmark 3DMark SBE erreichte das System einen Wert von über 9.000 Punkten und übertraf damit Konkurrenzmodelle wie den Snapdragon X Elite deutlich. In praktischen Anwendungen soll der Chip in der Lage sein, anspruchsvolle Titel wie Cyberpunk 2077 bei hohen Einstellungen mit 60 Bildern pro Sekunde darzustellen.

Während die professionellen Modelle auf die M5-Serie setzen, kursieren zudem Informationen über ein mögliches MacBook Neo 2. Dieses Modell soll den A19 Pro-Chip nutzen und über 12 Gigabyte Arbeitsspeicher verfügen, was einer Steigerung von 50 Prozent gegenüber dem aktuellen Basismodell entspräche. Der Launch dieses Geräts wird für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet.

Marktumfeld und Preisgestaltung im Bestand

Parallel zur Entwicklung neuer Hardware passt Apple seine Strategie im Bestandsgeschäft an. In den USA ist das M1 MacBook Air bei großen Einzelhändlern nicht mehr verfügbar, da der Fokus zunehmend auf profitablere Modelle verschoben wird. Gleichzeitig wurde das Angebot im Bereich generalüberholter Geräte aktualisiert.

Ein MacBook Pro mit 14-Zoll-Display, M5-Chip, 24 Gigabyte RAM und 1 Terabyte SSD wird dort für 1.999 US-Dollar geführt, während die High-End-Konfiguration des 16-Zoll-Modells mit M5 Max, 48 Gigabyte RAM und 8 Terabyte Speicher für 6.799 US-Dollar angeboten wird.

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Im Wettbewerbsumfeld, insbesondere auf dem chinesischen Markt, sieht sich Apple wachsendem Druck ausgesetzt. Im zweiten Quartal 2026 erreichte Huawei einen Marktanteil von 22,6 Prozent, während Apple bei 18,1 Prozent lag. Um die lokale Relevanz zu stärken, hat Apple im Juli 2026 einen eigenen KI-Dienst in China registriert, der Berichten zufolge auf einem gemeinsam mit Alibaba trainierten Sprachmodell basiert.

Sicherheitsaktualisierung für macOS

Zusätzlich zu den Hardware-Neuigkeiten hat Apple auf eine kritische Sicherheitslücke in der Bildschirmfreigabe reagiert. Mit dem Update auf macOS Tahoe 26.6.1 wurde eine Schwachstelle behoben, die es Angreifern im selben Netzwerk ermöglichen konnte, ohne gültige Anmeldedaten auf Systeme zuzugreifen. IT-Experten raten Nutzern zur zeitnahen Installation der Aktualisierung.