Apple arbeitet offenbar an einem neuen Premium-Laptop mit OLED-Display und Touchscreen. Das „MacBook Ultra“ könnte schon im Oktober vorgestellt werden – und würde damit eine Premiere in der Mac-Geschichte feiern.
Der US-Konzern will seine High-End-Laptop-Reihe offenbar um ein neues Spitzenmodell erweitern. Interne Tests laufen unter den Bezeichnungen K114 und K116. Branchenbeobachter rechnen mit einer Vorstellung Ende Oktober – gemeinsam mit der neuen Software-Generation macOS 27.1.
Technische Neuerungen im Detail
Das MacBook Ultra soll in 14 und 16 Zoll erscheinen. Als Antrieb sind die neuen Chips M5 Pro und M5 Max im Gespräch. Dazu kommt ein umfassendes Design-Update: ein flacheres Gehäuse, schmalere Display-Ränder und eine Punch-Hole-Kamera, die in die Dynamic-Island-Oberfläche integriert ist – ein Feature, das bisher iPhones vorbehalten war.
Erstmals könnte ein Mac damit auch einen Touchscreen erhalten. Zusätzlich wird über optionale 5G-Konnektivität und eine verbesserte Energieeffizienz spekuliert. Die Software-Integration läuft offenbar bereits: Erste Tests mit macOS 27.1 deuten auf einen zeitnahen Release hin.
Lieferengpässe als Risiko
Doch es gibt Unsicherheiten: Wegen eines gemeldeten Mangels an Speicherbausteinen könnte sich der Start verzögern. Analysten warnen vor einer Verschiebung bis ins Jahr 2027. Auch die Produktion von MacBook Air, Mac mini und Mac Studio könnte betroffen sein.
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Milliardenmarkt OLED-Notebooks
Der Schritt zu OLED hätte weitreichende Folgen für die Display-Branche. Laut einer Studie von Omdia aus dem Juni soll der Markt für OLED-Notebooks 2026 ein Volumen von vier Milliarden Euro erreichen. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Jahresumsatz eines mittelgroßen DAX-Konzerns.
Zum Einsatz kommt voraussichtlich „Hybrid-OLED“ mit Oxide-TFT- und RGB-Tandem-Strukturen – Technik, die für hohe Helligkeit und Langlebigkeit sorgt. Omdia rechnet damit, dass Hybrid-OLED seinen Marktanteil von 12,6 Prozent im Jahr 2026 auf fast 90 Prozent bis 2033 ausbauen wird.
Herbst voller Premieren
Das Oktober-Event wäre nicht die einzige Neuheit des Herbstes. Bereits im September will Apple offenbar eine Reihe wichtiger Produkte vorstellen – angeblich die erste große Präsentation unter dem neuen CEO John Ternus. Erwartet werden iPhone 18 Pro und Pro Max sowie Apple Watch Series 12 und Watch Ultra 4.
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Für Aufsehen sorgt ein Gerücht um Apples erstes Faltgerät: ein iPhone mit 5,5-Zoll-Außendisplay und 7,8-Zoll-Innenbildschirm. Wegen des extrem flachen Profils von 4,5 Millimetern setzt das Gerät offenbar auf Touch ID statt Face ID.
Während die iPhone-18-Pro-Modelle mit OLED-Panels von Samsung und LG bereits in die Massenproduktion gehen, soll das Standard-iPhone 18 erst im ersten Quartal 2027 erscheinen. Apple setzt damit im Jahresendspurt verstärkt auf die Premium-Klasse – beim iPhone ebenso wie beim Mac.

