MacBook Ultra: Apples erstes Touchscreen-Laptop kommt im Oktober

Apples erstes Touchscreen-Notebook kommt laut Berichten im Oktober 2026. Das MacBook Ultra setzt auf Tandem-OLED, M5-Chips und optionales 5G-Modem.

Der US-Technologiekonzern Apple bereitet laut aktuellen Branchenberichten einen signifikanten Strategiewechsel bei seiner Laptop-Sparte vor. Für Oktober 2026 plant das Unternehmen die Veröffentlichung seines ersten tragbaren Computers mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm. Das neue Gerät soll unter der Bezeichnung MacBook Ultra auf den Markt kommen und eine Reihe technischer Neuerungen einführen, die über die reine Touch-Funktionalität hinausgehen.

Technisches Redesign und neues Display-Konzept

Das MacBook Ultra soll Berichten von Ende August 2026 zufolge ein umfassendes Redesign erhalten. Das Gehäuse werde demnach deutlich dünner und leichter ausfallen als bei den aktuellen Modellen der MacBook-Pro-Serie. Ein zentrales Merkmal der neuen Hardware ist der Übergang zur Tandem-OLED-Technologie beim Display. Damit verabschiedet sich Apple bei diesem High-End-Modell von der bisherigen miniLED-Hintergrundbeleuchtung.

Zusätzlich zur Touchscreen-Funktionalität integriert Apple das von den iPhones bekannte Dynamic-Island-Konzept in das MacBook Ultra. Anstelle der bisherigen Einkerbung (Notch) im Bildschirm soll eine Lochkamera zum Einsatz kommen.

Entgegen früherer Spekulationen wird das System jedoch vorerst ohne die Gesichtserkennung Face ID ausgeliefert. Die Touch-Bedienung wird dabei ausdrücklich als Ergänzung und nicht als Ersatz für die Steuerung per Maus oder Trackpad positioniert.

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Leistungsdaten und mobile Konnektivität

Im Inneren des MacBook Ultra sollen die Prozessoren der nächsten Generation, namentlich der M5 Pro und der M5 Max, für die nötige Rechenleistung sorgen.

Ein wesentlicher Fokus liegt zudem auf der mobilen Erreichbarkeit: Apple plant, das MacBook Ultra optional mit einem hauseigenen C2-Modem für Cellular-Konnektivität auszustatten. Damit wäre es das erste MacBook, das ohne externe Hotspots oder WLAN-Verbindungen direkt auf Mobilfunknetze zugreifen kann.

Parallel zur Hardware-Entwicklung bereitet das Unternehmen die Software-Seite vor. Das Betriebssystem macOS 27 soll spezifische Touch-Funktionen unterstützen. Dazu gehören Anpassungen bei Diensten wie Sidecar sowie die Implementierung von Gesten wie Pull-to-Refresh, die bisher vor allem von mobilen Betriebssystemen bekannt sind.

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Preisgestaltung und Differenzierung im Produktportfolio

Die Einführung des Touchscreen-Modells geht mit einer gehobenen Preisstruktur einher. Für das MacBook Ultra mit einem 14-Zoll-Display wird ein Einstiegspreis von 2499 US-Dollar erwartet. Die größere Variante mit 16-Zoll-Bildschirm soll ab 2999 US-Dollar erhältlich sein.

Zeitgleich zu den Planungen für das MacBook Ultra treibt Apple die Entwicklung der regulären MacBook-Pro-Reihe voran. Im Herbst 2026 wird zusätzlich ein Basismodell des 14-Zoll-MacBook-Pro (intern unter der Kennung J804 geführt) erwartet, das mit dem neuen M6-Chip ausgestattet ist. Dieser im 2-Nanometer-Verfahren gefertigte Prozessor soll über 12 GPU-Kerne und eine Speicherbandbreite von 200 GB/s verfügen.

Dieses Modell behält jedoch das bekannte Design und das miniLED-Display bei und verzichtet auf die Touchscreen-Option. Der Preis für diese Variante soll bei 1999 US-Dollar liegen. Während einige Marktbeobachter die Veröffentlichung der OLED- und Touchscreen-Modelle fest für Oktober 2026 terminieren, halten andere Analysten eine Verschiebung auf Ende 2026 oder Anfang 2027 für möglich.