MacBook Ultra: Apples neues Spitzenmodell mit OLED und Touch

Berichte erwarten für 2026 ein MacBook Ultra mit OLED und Touchscreen. Zugleich bleiben Chipausstattung, Termin und faltbare Modelle offen.

Wenige Tage vor einem für den 9. September erwarteten Apple-Event verdichten sich die Berichte über ein neues Spitzenmodell in der MacBook-Reihe. Unter dem Namen MacBook Ultra kursieren Gerüchte über ein Gerät mit OLED-Display und Touchscreen-Funktion, das laut Berichten von 9to5mac bei einem Startpreis von über 2.999 US-Dollar liegen soll.

Ein neues Preisgefüge für Apples Notebook-Palette

Nach aktuellen Berichten plant Apple für den Herbst 2026 eine breiter aufgestellte MacBook-Familie. Neben dem MacBook Ultra soll demnach auch ein überarbeitetes MacBook Pro mit Mini-LED-Display erscheinen, das bei 2.499 US-Dollar starten würde.

Insgesamt zeichnet sich laut den Berichten ein vierstufiges Lineup ab: ein MacBook „Neo“ mit A18-Pro-Chip als Einstiegsmodell, ein MacBook Air mit M5-Chip, das MacBook Pro mit Mini-LED-Technik und M6- beziehungsweise M5-Pro/Max-Chips sowie das MacBook Ultra mit OLED-Display und M5-Pro/Max-Chips als neues Topmodell.

OLED, Touchscreen und offene Chip-Frage

Berichten von chainweeks.com zufolge wird das MacBole Ultra mit OLED-Displays in den Größen 14 und 16 Zoll für den Zeitraum 2026/27 erwartet, wobei Mini-LED-Modelle parallel im Programm bleiben sollen.

Der Marktforscher Omdia geht laut einem Bericht von notebookcheck.net davon aus, dass ein MacBook Ultra mit M5-Ultra-SoC und bis zu 512 GB Arbeitsspeicher noch im Oktober 2026 vorgestellt werden könnte.

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Allerdings äußerten sich Analysten dem gleichen Bericht zufolge skeptisch gegenüber der 512-GB-Variante: Angesichts eines Chips mit einer Leistungsaufnahme von 270 Watt halten sie diese Ausstattung für unrealistisch und rechnen stattdessen eher mit M5-Pro- oder M5-Max-Chips.

Ergänzend berichtete gate.com unter Berufung auf Omdia, dass ein OLED-MacBook-Pro Ende 2026 mit einem M5-Ultra-Chip (36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne, 512 GB Speicher) kommen könnte – es wäre der erste Ultra-Chip in einem Notebook überhaupt und würde eine neu entwickelte Kühlung erfordern.

Auch der chinesische Leaker Instant Digital erklärte laut einem Bericht von hhsjyf.cn, er sei sich zu 100 Prozent sicher, dass ein Touchscreen-MacBook Pro mit OLED-Display und M6-Pro/Max-Chip in den Größen 14 und 16 Zoll für 2026/27 komme, optimiert für ein auf Touch-Bedienung ausgelegtes macOS 27. Auch hier wird als möglicher Produktname „MacBook Ultra“ genannt.

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Was laut Omdia nicht kommen soll

Parallel zu den Ultra-Gerüchten dämpfte Omdia laut mehreren Berichten – etwa von trustedreviews.com und idropnews.com – Erwartungen an ein faltbares MacBook mit 16,1 bis 18 Zoll Bildschirmdiagonale.

Solche Pläne seien demnach gestrichen worden, unter anderem wegen Entwicklungshürden und eines möglichen Preises von über 3.000 US-Dollar; eine Verschiebung auf 2028 sei im Gespräch gewesen, inzwischen aber offenbar vom Tisch. Auch ein OLED-MacBook in der Größe 14,4 bis 16,1 Zoll außerhalb der Pro/Ultra-Linie sehe Omdia derzeit nicht vor.

Für die fernere Zukunft nennen Berichte von techrepublic.com und heise.de ein kleineres 13,8-Zoll-OLED-MacBook mit Touch-Funktion, Kamera unter dem Display und neuartiger Panel-Technik, das laut Omdia frühestens 2028 oder 2029 erscheinen könnte.

Mini-LED-Modelle sollen den Berichten zufolge bis mindestens 2028 parallel im Programm bleiben. Eine Übersicht von jacksonvillenews24.com beschreibt zudem eine mehrstufige OLED-Roadmap Apples, die von einem MacBook Pro mit 14,3/16,3 Zoll OLED-Display bis hin zu einem 13,6-Zoll-MacBook mit OLED im Jahr 2029 reicht.

Der Berichterstatter Mark Gurman ordnete die Gerüchte laut theverge.com in ein größeres Bild ein: Neben dem Touchscreen-MacBook erwartet er zum bevorstehenden Apple-Event auch Neuigkeiten zu einem faltbaren iPhone Ultra, AirPods mit integrierten Kameras sowie einem überarbeiteten Design der Apple Watch. Ob und in welcher Form das MacBook Ultra tatsächlich vorgestellt wird, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.