macOS 26.4 Beta: Apple bringt Akku-Schutz und alte Safari-Leiste zurück

Die zweite Beta von macOS 26.4 bringt eine Akku-Ladebegrenzung und die Rückkehr der kompakten Safari-Tabs. Sie markiert zudem das bevorstehende Ende der Rosetta-2-Unterstützung für Intel-Apps.

Apple treibt die Entwicklung seines Betriebssystems macOS 26 Tahoe mit einem rasanten Beta-Zyklus voran. Nur eine Woche nach der ersten Vorabversion ist nun die zweite Beta von macOS 26.4 für Entwickler und öffentliche Tester verfügbar. Der Update-Fokus liegt diesmal auf praktischen Verbesserungen für den Nutzeralltag.

Neue Features für mehr Kontrolle und Komfort

Die Beta-Version enthüllt mehrere lang erwartete Funktionen. Eine zentrale Neuerung ist eine integrierte Akku-Ladebegrenzung für MacBooks. Nutzer können künftig einen maximalen Ladestand festlegen, um die Langzeitgesundheit des Akkus zu verbessern – eine Funktion, die bisher oft von Drittanbieter-Apps übernommen wurde.

Zudem reagiert Apple auf Nutzerfeedback und führt die kompakte Tab-Leiste im Safari-Browser wieder ein. Dieses beliebte Layout-Option war mit dem ursprünglichen Release von macOS Tahoe weggefallen. Ein weiteres Signal in die Zukunft sendet Code, der auf das bevorstehende Ende der Rosetta-2-Unterstützung hinweist. Diese Übersetzungsschicht ermöglicht es Apple-Silicon-Macs noch immer, alte Intel-Apps auszuführen.

Tahoe: Ein Meilenstein im Apple-Ökosystem

Das Betriebssystem macOS 26 Tahoe stellte bei seinem Release im September 2025 einen Quantensprung dar. Neben der auffälligen „Liquid Glass“-Optik mit transparenteren Menüs und mehr Tiefe brachte es erstmals die Telefon-App auf den Mac. Zentral waren auch die stark erweiterte Spotlight-Suche, Live-Aktivitäten in der Menüleiste und die tiefere Integration von Apple Intelligence, der KI-Funktionssammlung des Konzerns.

Die Versionsnummer sprang bewusst von 15 auf 26, um sich am Erscheinungsjahr 2025 zu orientieren – eine Strategie, die Apple bei allen seinen Betriebssystemen verfolgt. Seit dem Launch folgten mehrere Punkt-Updates, die vor allem Stabilität und Sicherheit verbesserten.

Das letzte Kapitel für Intel-Macs

Die Tahoe-Ära markiert einen historischen Wendepunkt: Es ist die letzte macOS-Version mit Unterstützung für Intel-Prozessoren. Ab dem Nachfolger macOS 27 werden alle großen Updates exklusiv für Macs mit Apple-eigenen M-Chips erscheinen. Dies vollendet den mehrjährigen Übergang weg von Intel, der 2020 mit dem M1 begann.

Tahoe läuft zwar noch auf Intel-Modellen ab Baujahr 2019 mit T2-Sicherheitschip. Die geplante Warnung zum Aus für Rosetta 2 in 26.4 ist jedoch ein klares Signal an Entwickler und Nutzer: Die Zukunft des Mac baut ausschließlich auf Apple Silicon. Das ermöglicht dem Konzern, seine Software noch enger auf die eigene Hardware abzustimmen.

Mit dem raschen Beta-Rhythmus deutet alles auf einen öffentlichen Release von macOS 26.4 in den kommenden Wochen hin. Die Weichen für eine rein Apple-Silicon-Ära sind damit gestellt.