macOS 26.7: Apple versteckt über zehn neue Produkte im Code

Apples Software-Update verrät unangekündigte Produkte wie AirPods mit Kameras und ein faltbares iPhone. Analysten erwarten erste Vorstellungen im September.

Der Technologieriese Apple hat am 17. August 2026 den sogenannten Release Candidate (RC) von macOS 26.7 veröffentlicht, der weitreichende Einblicke in die kommende Hardware-Strategie des Unternehmens gewährt.

In den Code-Zeilen der Software wurden Referenzen auf über zehn bisher unangekündigte Produkte entdeckt. Dazu zählen unter anderem AirPods mit integrierten Kameras, ein faltbares iPhone sowie neue Smart-Home-Komponenten und OLED-basierte Endgeräte.

Visuelle Intelligenz durch neue AirPods-Modelle

Ein zentraler Bestandteil des Software-Lecks betrifft die AirPods-Sparte. In macOS 26.7 finden sich Hinweise auf ein Modell mit dem Codenamen B790, das über Infrarot-Kameras verfügen soll. Ein in der Software enthaltenes Demo-Video illustriert die Funktionsweise: Eine Kamera erkenne Objekte in der Umgebung des Nutzers, etwa ein Buchcover, und verarbeite diese Informationen mithilfe einer sogenannten „Visual Intelligence“.

Das System solle es ermöglichen, Informationen über die Umgebung per Sprachbefehl an Siri zu übermitteln oder für später zu speichern. Branchenberichte präzisieren, dass diese Kameras primär als visuelle Sensoren für die Künstliche Intelligenz dienen und nicht zur Aufnahme von Fotos oder Videos vorgesehen seien. Zudem gebe es Sicherheitsfeatures wie ein „Secure Pairing“ und eine Fehlermeldung, falls die Sicht der Kamera durch Haare blockiert werde.

Während einige Quellen einen Marktstart bereits für den kommenden September zusammen mit dem iPhone 18 Pro und einem iPhone Ultra vermuten, berichten andere Analysten von möglichen Verzögerungen bis zum Herbst 2027 aufgrund von Problemen in der Lieferkette. Der Preis für diese als AirPods Ultra gehandelten Kopfhörer wird auf über 249 US-Dollar geschätzt.

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Erweiterung der iPhone- und iPad-Portfolios

Die Software-Referenzen listen zudem eine Vielzahl neuer iPhone-Identifikatoren auf, die den Bereich von V62 bis V68 abdecken. Hierzu zählen das iPhone 18, das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie ein Modell namens iPhone Air 2. Besondere Aufmerksamkeit erregt das iPhone Ultra mit der Kennung V68, bei dem es sich um ein faltbares Gerät handeln könnte.

Parallel dazu bereite Apple den Übergang zu OLED-Displays für weitere Produktgruppen vor. In den Dateien finden sich Hinweise auf ein iPad mini mit OLED-Bildschirm (J510/J511) sowie auf neue MacBook-Pro-Modelle.

Letztere sollen teilweise mit dem M6-Chip (J804) ausgestattet sein oder erstmals über OLED-Touchscreens (K114/K116) verfügen. Ein aktualisierter iMac (J833/J834) wird ebenfalls in den Systemdateien geführt.

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Neue Strategie für das Smart Home

Auch im Bereich Smart Home zeichnen sich umfangreiche Neuerungen ab. macOS 26.7 referenziert einen Home Hub (J490/J491), der für etwa 350 US-Dollar angeboten werden könnte. Dieses Gerät soll Funktionen wie Widgets, Smart Stacks und eine sogenannte „Face Gallery“ unterstützen. Zudem erkenne das System die Nähe eines iPhones, um private Informationen diskret anzuzeigen.

Ergänzt wird dieses Segment durch einen neuen HomePod mini (B525) sowie einen ambitionierten Tabletop-Roboter mit der Kennung J595. Für das Apple TV deutet sich zudem eine neue Siri Remote (ATVRemote1,5) an, die möglicherweise mit einem Ultrabreitband-Chip zur besseren Lokalisierung über die „Wo ist?“-Funktion ausgestattet ist.

Die offizielle Vorstellung eines Teils dieser Neuerungen wird für ein Event im September erwartet. Dies wäre der erste große produktlaunch unter der Leitung des neuen CEO John Ternus, der die Position Anfang September übernimmt. Während einige Geräte wie die iPhone-18-Serie unmittelbar bevorstehen dürften, könnten andere Produkte, wie das OLED-MacBook oder spezialisierte KI-Hardware, erst für das Jahr 2027 oder später geplant sein.