macOS 27.2: Apple löscht Rosetta bei Upgrades nicht mehr automatisch

Das Update schließt 263 Sicherheitslücken, ergänzt fünf Siri-Sprachen und lässt Rosetta-Installationen auf Apple-Chips bestehen.

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Bei der Aktualisierung auf macOS 27 bleibt eine vorhandene Rosetta-Installation auf Rechnern mit Apple-Chips künftig erhalten. Wie Apple in den Enterprise-Release-Notes zum Betriebssystem-Update macOS 27.2 dokumentiert, entfernt der Aktualisierungsprozess die Intel-Kompatibilitätsschicht nicht mehr automatisch. Frühere Versionen des Upgrade-Vorgangs hatten die Übersetzungsumgebung beim Systemwechsel standardmäßig vom System gelöscht.

Abschied von der Intel-Kompatibilitätsschicht rückt näher

Die Anpassung des Update-Verhaltens erfolgt vor dem Hintergrund eines absehbaren Übergangs: macOS 27 stellt die letzte Betriebssystemversion dar, die vollständige Unterstützung für Rosetta bietet. Ab der nachfolgenden Hauptversion macOS 28 beabsichtigt der Konzern, den allgemeinen Support für die Emulationsschicht schrittweise auslaufen zu lassen.

Bereits seit macOS Tahoe 26.4 weist das System beim Start von Programmen, die auf Rosetta 2 angewiesen sind, mit Pop-up-Hinweisen darauf hin, dass diese Software nach dem endgültigen Support-Ende nicht mehr lauffähig sein wird.

Ganz müssen Nutzer allerdings auch künftig nicht auf älteren Code verzichten. Für den Einsatz in virtualisierten Linux-Umgebungen sichert Apple weiterhin Unterstützung für ältere Spiele und Programme mit Intel-Binaries zu – diese Regelung gilt ausdrücklich auch über macOS 27 hinaus.

Hardware-Voraussetzungen und Plattform-Übergang

Die Umstellung markiert eine weitere Etappe in Apples Abkehr von der x86-Architektur. Das Unternehmen hatte den Wechsel auf eigene Prozessoren im Jahr 2020 mit den ersten M1-Modellen eingeleitet und 2023 mit dem Mac Pro abgeschlossen. Nachdem entsprechende Pläne im Juni 2025 auf der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt worden waren, erschien macOS 27 im September 2026.

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Während macOS Tahoe die letzte Ausgabe mit nativer Unterstützung für Intel-basierte Rechner war, läuft macOS 27.2 ausschließlich auf Macs mit Apple-Chips ab der M1-Generation. Ältere Rechner mit Intel-Prozessoren bleiben von dieser Betriebssystemgeneration vollständig ausgeschlossen.

Sicherheitskorrekturen und Neuerungen in macOS 27.2

Das unter dem Codenamen Golden Gate geführte Update macOS 27.2 (Build 26B123) ist die erste planmäßige Minor-Aktualisierung nach macOS 27.0 und dem zwischenzeitlichen Hotfix 27.0.1. Auf einem MacBook Pro M5 mit 16-Zoll-Display beläuft sich der Umfang des Downloads laut Nutzerangaben auf 3,2 GB.

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Laut den offiziellen Sicherheitsangaben schließt Apple mit dem Update 263 CVE-Schwachstellen. Anerkennungen für das Auffinden einzelner Sicherheitslücken gingen unter anderem an automatisierte Schwachstellenscanner auf Basis künstlicher Intelligenz von OpenAI Codex Security und Anthropic Research.

Neben Fehlerbehebungen erweitert macOS 27.2 die Sprachfähigkeiten von Siri AI um Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch sowie Spanisch. Bei aktivierter Sprachassistenz wird das entsprechende Sprachmodell nach der Systemaktualisierung automatisch heruntergeladen; die Funktion lässt sich bei Bedarf über die Systemeinstellungen deaktivieren.

Für ältere Systemgenerationen stellte Apple zeitgleich Wartungsaktualisierungen in Form von macOS Tahoe 26.7.2 (Build 25G332) und macOS Sequoia 15.8.2 (Build 24H232) bereit.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „macOS 27.2 Stops Upgrades From Removing Rosetta“