Mit der Veröffentlichung von macOS 27.2 Golden Gate (Build 26B123) schließt Apple die Ära der Intel-basierten Computer auf dem Mac-Betriebssystem ab. Die Generation von macOS läuft ausschließlich auf Apple-eigenen Prozessoren und schließt ältere Rechner mit Intel-Architektur offiziell von Aktualisierungen auf die neue Systemversion aus.
Zugleich zeichnet sich ein konkreter Zeitplan für den Abschied von der Übersetzungsumgebung Rosetta ab, die Entwicklern und Nutzern bislang den Übergang erleichterte.
Vollständiger Wechsel auf die Silicon-Architektur
Wie Berichte vom 26. Oktober 2026 festhalten, beschränkt sich die Unterstützung in macOS 27.2 Golden Gate auf Geräte mit Apple-Silicon-Chipsätzen. Kompatibel sind Modelle der Reihe MacBook Air von M1 bis M5, MacBook Pro von M1 bis M5 Pro und Max, MacBook Neo mit A18 Pro sowie Mac mini von M1 bis M6. Darüber hinaus werden iMacs mit M1, M3 und M4, der Mac Pro mit M2 Ultra sowie der Mac Studio von M1 Max bis M5 Ultra unterstützt.
Für ältere Intel-Modelle endet die Versionslinie vor macOS 27. Diese Rechner verbleiben auf Systemversionen wie macOS Tahoe 26.7.2 (Build 25G332) oder macOS Sequoia 15.8.2 (Build 24H232), die parallel als Sicherheitsaktualisierungen ohne Nennung von Einzelfixes bereitgestellt wurden.
Frühere Zwischenupdates wie 26.7.1 und 15.8.1 vom 28. September 2026 enthielten unter anderem die Behebung der Schwachstelle CVE-2026-86950 im CoreGraphics-Framework, die laut Apple möglicherweise im Rahmen gezielter Angriffe vor iOS 27 ausgenutzt wurde.
Frist für Intel-Software: Das Ende von Rosetta
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macOS 27 fungiert als letzte Betriebssystemgeneration mit vollständiger Unterstützung für Rosetta. Ab macOS 28 wird der allgemeine Support auslaufen, sodass reine Intel-Anwendungen auf Apple Silicon künftig nicht mehr lauffähig sein werden. Ausnahmen sind nach Angaben vom 1. September 2026 lediglich für ausgewählte Funktionen ungepflegter Altspiele vorgesehen.
Die Einschränkung betrifft nicht allein eigenständige Programme, sondern ebenso Plugins, Frameworks, Befehlszeilen-Tools, Launch Agents sowie DriverKit- und Kernel-Erweiterungen, da Architekturen wie arm64 und x86_64 nicht innerhalb desselben Prozesses gemischt ausgeführt werden können. Bereits ab macOS 26.4 können Hinweise erscheinen, die auf das Update auf eine Apple-Silicon-Version hinweisen.
Nutzer können betroffene Programme über die Informationsanzeige im Finder (Typ „Programm (Intel)“) oder in den Systemeinstellungen unter dem Pfad Allgemein > Info > „Intel-basierte Apps“ identifizieren; Administratoren greifen auf Scans der Mach-O-Header zurück. Nach Enterprise-Release-Notes entfernt das Upgrade auf macOS 27 eine bestehende Rosetta-Installation nicht mehr vom System.
Technische Details und Funktionsumfang von macOS 27.2
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Das Delta-Update auf Version 27.2 umfasst mehr als 14 GB und überspringt die Zählung 27.1, die nicht öffentlich erschien. Der finale Build 26B123 unterscheidet sich vom Release Candidate 26B118 vom 19. Oktober 2026. Bei installierter Rosetta-Umgebung kann das Update in den Systemeinstellungen zeitweise mit bis zu einer Stunde Verzögerung angezeigt werden.
Zu den behobenen Sicherheitslücken zählten Schwachstellen, die unberechtigten Zugriff auf vertrauliche Daten oder Datenschutzeinstellungen ermöglichten, sowie Korrekturen an APFS, App Store, Wi-Fi und der Apple Neural Engine.
Funktional bringt Version 27.2 eine Spracherweiterung für Siri AI (Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch, Spanisch; Italienisch fehlt weiterhin) mit Kontextnutzung aus Nachrichten, Kalendern und Mailboxen.
Zudem erhalten mit Image Playground generierte Bilder standardmäßig SynthID-Wasserzeichen, und es wurden Anpassungen an Bildunterschriften in geteilten Alben sowie den Lautstärke- und Helligkeitsanzeigen integriert.
Mehr zum Thema bei MacRumors: „macOS 27.2 Golden Gate RC – What’s New?“

