macOS 27: Apple beendet Intel-Ära endgültig

Apples neues Betriebssystem OS 27 beendet den Support für zahlreiche Intel-Macs und ältere Geräte. iPhone-Nutzer profitieren von Leistungssteigerungen.

Apple zieht einen Schlussstrich: Mit dem neuen Betriebssystem OS 27 verlieren 16 Hardware-Produkte den Support. Besonders hart trifft es Intel-Mac-Besitzer.

Der Technologiekonzern hat die Liste der nicht mehr unterstützten Geräte nach der Entwicklerkonferenz Anfang Juni veröffentlicht. Während iOS 27 noch alle bisher kompatiblen iPhones unterstützt, fallen bei macOS, iPadOS, watchOS und tvOS zahlreiche ältere Modelle weg.

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Der große Intel-Rauswurf

Mit macOS 27 Golden Gate vollzieht Apple den endgültigen Bruch mit der Intel-Ära. Das System läuft ausschließlich auf Apple Silicon – also auf M-Serie-Prozessoren oder dem A18 Pro-Chip. Intel-Macs haben damit keine Zukunft mehr.

Konkret betroffen sind:
– Das 13-Zoll MacBook Pro von 2020
– Das 16-Zoll MacBook Pro von 2019
– Der iMac von 2020
– Der Mac Pro von 2019

Der Schritt war absehbar. Apples hauseigene Chips bieten nicht nur mehr Leistung, sondern ermöglichen auch neue Systemfunktionen, die auf Intel-Hardware nicht lauffähig wären.

Auch iPads, Watches und Apple TV betroffen

Fünf iPad-Modelle fallen mit iPadOS 27 weg: das 12,9-Zoll iPad Pro der dritten Generation, das 11-Zoll iPad Pro der ersten Generation, das iPad der achten Generation, das iPad mini 5 und das iPad Air 3.

Bei der Apple Watch streicht watchOS 27 die Unterstützung für die erste Generation der Ultra, die Series 8, 7 und 6 sowie die zweite Generation der SE. Und auch beim Apple TV ist Schluss: Die erste Generation des 4K-Modells und das Apple TV HD werden nicht mehr versorgt.

Gute Nachrichten für iPhone-Besitzer

Immerhin: Wer ein älteres iPhone besitzt, darf sich freuen. iOS 27 läuft auf allen Modellen, die auch iOS 26 unterstützt haben – darunter die iPhone-11-, 12- und 13-Serien. Und das mit deutlichen Leistungsverbesserungen.

Benchmarks auf dem iPhone 11 Pro Max zeigen: Apps starten bis zu 30 Prozent schneller. Die Fotobibliothek lädt 70 Prozent flotter, AirDrop-Übertragungen sind sogar 80 Prozent schneller. Beta-Tester berichten von über 40 identifizierten Geschwindigkeitsoptimierungen. Allerdings klagen einige Nutzer über Ruckler in Drittanbieter-Apps in der aktuellen Entwickler-Beta.

Die öffentliche Beta startet im Juli, der finale Release ist für den Herbst geplant.

Das Aus für Time Capsule

Mit macOS 27 Golden Gate verabschiedet sich Apple auch vom Apple Filing Protocol (AFP). Die Folge: Die native Time-Machine-Kompatibilität für die Time Capsule endet – ein Produkt, das Apple bereits 2018 eingestellt hat. Für Netzwerk-Backups sind künftig SMBv2/3 und TLS 1.2 Pflicht.

Eine Community-Initiative arbeitet an einer inoffiziellen Lösung für Besitzer der fünften Time-Capsule-Generation, die auf Samba 4.24.3 setzt. Offiziellen Support wird es nicht geben.

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Sicherheitsrisiko: Unpatchbare Lücke

Wer auf älterer Hardware sitzt, sollte sich der Risiken bewusst sein. Forscher von Paradigm Shift haben einen BootROM-Exploit namens „usbliter8“ entdeckt. Die Schwachstelle sitzt in den A12- und A13-Chips und ist nicht patchbar.

Betroffen sind das iPhone XR, die iPhone-11-Serie sowie mehrere ältere iPads und Apple Watches. Der Exploit erfordert zwar physischen USB-Zugriff im DFU-Modus und gefährdet die Secure Enclave nicht. Dennoch raten die Forscher zum Umstieg auf neuere Hardware.

Apple setzt auf Intel – als Zulieferer

Paradox: Während Apple die Intel-Chips aus seinen Macs verbannen, arbeitet der Konzern offenbar mit Intel als Fertigungspartner zusammen. Berichten zufolge soll Intel künftig Chips für Apple in den USA produzieren – als Alternative zu TSMC, dem bisher alleinigen Hersteller von Apple Silicon. Offizielle Bestätigungen stehen noch aus.

KI als Treiber der Hardware-Anforderungen

Die neuen „Apple Intelligence“-Funktionen treiben die Hardware-Anforderungen zusätzlich in die Höhe. Sie benötigen mindestens ein iPhone 15 Pro oder einen M1-Chip. Für erweiterte Siri-Sprachsteuerung sind sogar 12 Gigabyte RAM nötig. Und: Bestimmte KI-Funktionen werden beim Start in der Europäischen Union nicht verfügbar sein.