Der iPhone-Konzern stattet seine Betriebssysteme mit umfassender künstlicher Intelligenz aus – und zieht einen Schlussstrich unter die Intel-Ära.
Apple hat am Sonntag die nächste Generation seiner KI-Plattform vorgestellt. Die neuen Funktionen für iOS 27 und macOS 27 (Codename „Golden Gate“) sollen den Alltag von Millionen Nutzern grundlegend verändern. Statt auf spektakuläre Gimmicks setzt der Konzern auf praktische Helfer, die direkt in bestehende Anwendungen integriert sind. Die öffentliche Veröffentlichung ist für den Herbst geplant.
macOS 27: Abschied von Intel – und intelligente Dateiverwaltung
Anzeige: Mit macOS 27 verabschiedet sich Apple von Intel-Macs – nur noch Apple Silicon wird unterstützt. Wer die neuen KI-Funktionen wie intelligente Dateiverwaltung in Pages und Numbers nutzen möchte, braucht mindestens einen M3-Chip und 16 GB RAM. Der kostenlose Report zeigt Ihnen in einer Checkliste, ob Ihr Mac bereit ist, wie Sie Schritt für Schritt upgraden und welche versteckten KI-Features Sie in iOS 27 erwarten. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Mit dem neuen Betriebssystem für den Mac vollzieht Apple einen radikalen Schnitt. Nur noch Rechner mit Apple Silicon werden unterstützt – Intel-basierte Modelle wie das MacBook Pro oder iMac aus den Jahren 2019 und 2020 sind nicht mehr kompatibel. Wer die volle Siri-KI nutzen möchte, benötigt zudem mindestens einen M3-Chip und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Für Bastler bedeutet dies das endgültige Aus für sogenannte Hackintosh-Systeme.
Die integrierten Produktivitäts-Apps Pages und Numbers erhalten eine intelligente Dateiverwaltung. Die Software analysiert den Inhalt eines Dokuments und schlägt automatisch passende Dateinamen vor. Enthält eine Tabelle etwa Leistungsdaten, könnte der Vorschlag „User Engagement Metrics iOS 27“ lauten. Nutzer haben dabei die Wahl zwischen mehreren Optionen oder können weiterhin manuell benennen.
iOS 27: Künstliche Intelligenz für den Alltag
Für das iPhone hat Apple eine Reihe praktischer Funktionen entwickelt, die ohne Cloud-Anbindung direkt auf dem Gerät laufen:
Finanzen leicht gemacht: Die neue Rechnungsteilungs-Funktion in Apple Cash erkennt per Foto einzelne Positionen, Steuern und Trinkgeld. Nutzer weisen Beträge bestimmten Personen zu und schließen die Zahlung per Doppelklick ab.
Sicherheit im Blick: Die Passwort-App identifiziert eigenständig schwache oder kompromittierte Zugangsdaten und aktualisiert sie auf unterstützten Webseiten.
Kontext ist alles: Die Funktion „Call Context“ erkennt Bestätigungscodes oder Flugdetails aus E-Mails und zeigt sie direkt auf dem Anrufbildschirm an.
Natürliche Spracheingabe: Kalender und Kurzbefehle verstehen nun gesprochene Anweisungen. Nutzer können Termine oder komplexe Automatisierungen einfach beschreiben, statt sie mühsam einzurichten.
Clevere Kommunikation: Die Nachrichten-App schlägt mit einem Fingertipp vor, Erinnerungen zu erstellen oder passende Fotos aus der Unterhaltung zu teilen.
Siri wird zum System-Assistenten
Apple testet derzeit eine eigenständige Siri-KI-App, die als systemweiter Assistent fungieren soll. Sie nutzt eine Chat-Oberfläche ähnlich iMessage und kann E-Mails zusammenfassen, persönliche Daten für komplexe Anfragen abrufen und detaillierte Antworten aus dem Internet liefern. Ein Starttermin für die EU steht allerdings noch nicht fest – die App ist zunächst nicht für den europäischen Markt vorgesehen.
Im Safari-Browser gruppiert die KI Tabs automatisch nach Themen und überwacht Preisänderungen auf Webseiten. Die Fotos-App erhält Werkzeuge zur räumlichen Neuanordnung und Bildererweiterung. KI-generierte Bilder aus der Image Playground werden künftig mit SynthID-Wasserzeichen als solche gekennzeichnet.
Anzeige: Siri-KI-App zunächst nicht in der EU – aber viele neue Funktionen laufen direkt auf dem Gerät. Von der Rechnungsteilung in Apple Cash bis zur Passwort-App: iOS 27 bringt praktische Helfer. Der Report erklärt, welche Features auch ohne Cloud funktionieren und wie Sie Ihre Produktivität steigern. KI-Features für den Alltag entdecken
Neue Werkzeuge für Entwickler
Mit Xcode 27 führt Apple „agentisches Programmieren“ ein. Die Entwicklungsumgebung integriert Modelle von Anthropic, Google und OpenAI, um Entwicklern zur Seite zu stehen. Xcode 27 ist Berichten zufolge 30 Prozent kleiner als sein Vorgänger und läuft ausschließlich auf Apple Silicon.
Das neue Foundation Models Framework stellt Swift-Schnittstellen sowohl für Apples eigene Modelle als auch für Google Gemini bereit. Für Unternehmen wird das Declarative Device Management (DDM) zum neuen Standard – Administratoren erhalten so mehr Kontrolle über KI-Funktionen wie Genmoji und Image Playground. Kleinere Entwickler mit weniger als zwei Millionen Downloads bekommen zudem kostenlosen Zugang zur Private Cloud Compute für KI-Aufgaben.

