macOS 27: Apple beendet Intel-Support ab 14. September

Apple erlaubt reine arm64-Apps, während macOS 27 Intel-Macs ausschließt und Rosetta 2 letztmals unterstützt. Ältere Geräte verlieren Service.

Apple hat die Richtlinien für den Mac App Store aktualisiert und erlaubt Entwicklern ab sofort, die Unterstützung für Intel-Prozessoren in ihren Anwendungen zu beenden. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der seit Jahren laufenden Umstellung auf die hauseigene Prozessor-Architektur und bereitet den Weg für das kommende Betriebssystem macOS 27 vor.

Seit dem 1. September 2026 haben Entwickler die offizielle Erlaubnis, den Intel-Support bei sogenannten Universal-Apps für macOS 13 und neuere Versionen zu entfernen. Damit wird eine Umstellung auf reine arm64-Anwendungen möglich, die ausschließlich auf Apple Silicon lauffähig sind.

Für Nutzer, die weiterhin Hardware mit Intel-Prozessoren einsetzen, hat dies zur Folge, dass sie bei einer solchen Umstellung lediglich die letzte kompatible Version einer App erhalten, während neue Funktionen künftigen Versionen für Apple-Chips vorbehalten bleiben.

Strategischer Wechsel zu macOS 27 Golden Gate

Der Schritt erfolgt unmittelbar vor der Veröffentlichung der nächsten Betriebssystemgeneration. Das unter dem Namen Golden Gate bekannte macOS 27 soll am 14. September 2026 erscheinen. Es handelt sich dabei um die erste macOS-Version, die den Support für Intel-Hardware vollständig beendet. Damit rücken die Anforderungen an die Hardware deutlich nach oben: Für den Betrieb von macOS 27 wird mindestens ein M1-Chip oder ein neueres Modell vorausgesetzt.

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Für die Nutzung komplexer KI-Modelle innerhalb des neuen Betriebssystems steigen die Hürden laut Branchenberichten weiter an. In diesen Fällen werde ein M3-Prozessor oder neuer sowie ein Arbeitsspeicher von mindestens 12 GB RAM benötigt. Während das bereits im Einsatz befindliche macOS 26 Tahoe als letzte Version gilt, die Intel-Macs unterstützt, markiert macOS 27 den endgültigen Übergang zur reinen Silicon-Plattform.

Das schrittweise Ende von Rosetta 2

Mit der Abkehr von der Intel-Architektur ist auch das Ende der Übersetzungsschicht Rosetta 2 besiegelt. Diese Technologie ermöglichte es bisher, für Intel-Prozessoren geschriebenen Code auf Apple-Chips auszuführen. In macOS 27 ist Rosetta 2 zwar noch enthalten, doch es wird die letzte Version des Betriebssystems sein, die dieses Werkzeug bereitstellt.

Der Zeitplan sieht vor, dass Nutzer bereits seit der Version 26.4 Warnhinweise zur Nutzung der Übersetzungsschicht erhalten. Mit dem Erscheinen von macOS 28 wird die Ausführung von Intel-basierten Anwendungen auf Apple Silicon voraussichtlich nicht mehr möglich sein.

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Eine Ausnahme bilden laut aktuellen Informationen lediglich ältere Spiele. Entwickler stehen daher vor der Aufgabe, ihre Nutzerbasis genau zu analysieren, bevor sie die Unterstützung für die ältere Architektur streichen.

Hardware-Veralterung und Service-Einschränkungen

Parallel zu den Software-Änderungen hat Apple die Liste der als „obsolete“ eingestuften Hardware erweitert. Betroffen sind unter anderem das MacBook Pro 13″ aus dem Jahr 2017 mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen sowie das Modell aus 2018 mit vier Anschlüssen. Auch das MacBook Air von 2018 wird nun in dieser Kategorie geführt.

Für diese Geräte wird kein Hardware-Service mehr angeboten. Eine Ausnahme bildet lediglich der Batterietausch, der für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren nach dem letzten Vertrieb des Modells möglich bleibt.

Diese Einstufung unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, die Unterstützung für die Intel-Ära sowohl auf Software- als auch auf Hardware-Ebene abzuschließen. Während macOS 27 auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2026 angekündigt wurde und die Testphasen bereits durchlaufen hat, steht die finale Einführung nun unmittelbar bevor.