macOS 27: Apple beendet Intel-Unterstützung endgültig

Apple streicht ab Herbst 2026 die Kompatibilität für 16 ältere Geräte mit neuen Betriebssystemen. Der Fokus liegt auf KI-Funktionen und Apple Silicon.

Ab Herbst 2026 verlieren 16 ältere Geräte den Zugang zu den neuen Betriebssystemen watchOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und tvOS 27. Grund sind die gestiegenen Hardware-Anforderungen für Funktionen wie die KI-gestützte Siri und erweiterte Gestensteuerung.

watchOS 27: Das Ende für sechs beliebte Modelle

Der größte Einschnitt betrifft Apples Wearable-Sparte. Die Apple Watch Series 6, Series 7 und Series 8 sowie die zweite Generation der Apple Watch SE und die erste Apple Watch Ultra werden nicht mehr mit watchOS 27 kompatibel sein.

Der Grund liegt im Prozessor: Das neue System setzt auf den S9 System-in-Package (SiP) mit einem 4-Kern-Neuronalen-Prozessor. Nur dieser Chip ermöglicht die lokale Verarbeitung von Siri-KI-Befehlen und die neuen Tipp-Gesten. Die betroffenen Uhren bleiben zwar funktionsfähig und erhalten weiterhin Sicherheitsupdates – neue Funktionen gibt es aber nicht mehr.

Auch bei tvOS 27 wird die Kompatibilitätsliste erstmals seit vier Jahren gestrafft. Die Apple TV HD von 2015 und die erste Generation des Apple TV 4K von 2017 fallen weg.

iPadOS und macOS: Der Abschied vom Intel-Chip

Bei den Tablets setzt Apple die Grenze bei mindestens A14- oder M1-Chip. Das bedeutet das Aus für das iPad Air der dritten Generation, das 12,9-Zoll-iPad Pro (3. Gen.), das 11-Zoll-iPad Pro (1. Gen.), das iPad der achten Generation und das iPad mini der fünften Generation.

Noch radikaler fällt der Schnitt bei den Macs aus: macOS 27 beendet die Unterstützung für die letzten Intel-Modelle. Betroffen sind das 16-Zoll-MacBook Pro von 2019, das 13-Zoll-MacBook Pro mit vier Thunderbolt-Anschlüssen von 2020, der iMac von 2020 und der Mac Pro von 2019. Damit ist der Übergang zu Apples eigenen Chips endgültig vollzogen.

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Ab Herbst 2026 verabschiedet sich Apple endgültig von Intel-Macs. 16 Geräte erhalten kein macOS 27 mehr – darunter das MacBook Pro 2019 und der iMac 2020. Mit unserem kostenlosen Guide behalten Sie den Überblick: Kompatibilitäts-Check, Upgrade-Fahrplan und Alternativen für nicht unterstützte Geräte. Jetzt Upgrade-Guide anfordern

Sicherheitsupdates für alte iPhones – bis Januar 2027

Für Besitzer älterer Geräte gibt es eine gute Nachricht: Apple hat am 11. Juli 2026 die Updates iOS 12.5.8, iOS 15.8.6 und iOS 16.7.13 veröffentlicht. Diese bringen keine neuen Funktionen, sondern verlängern ein digitales Sicherheitszertifikat. Das stellt sicher, dass Dienste wie iMessage, FaceTime und der Apple-Account-Login auf Geräten wie dem iPhone 5s (2013), iPhone 6 und iPhone 7 bis Januar 2027 funktionieren.

iOS 26.2.1 und der Blick auf iOS 27

Am 12. Juli 2026 erschien zudem iOS 26.2.1 für aktuelle Geräte ab der iPhone-11-Serie. Der Fokus liegt auf Hardware-Integration: Der Update unterstützt den AirTag der zweiten Generation mit verbessertem Ultrabreitband-Chip, optimiertem Bluetooth und einer um 50 Prozent lauteren AirTag-Klingel.

Die Gerüchte um iOS 27 sind widersprüchlich. Während einige Quellen davon ausgehen, dass erstmals kein iPhone-Modell gestrichen wird, deutet ein Leak vom 12. Juli 2026 an, dass die iPhone-11-Serie und das iPhone SE der zweiten Generation den Sprung nicht schaffen könnten.

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Drittanbieter ziehen nach

Auch die Entwickler-Community reagiert: Die Home Assistant Companion App stellt mit Version 2026.8.0 im August 2026 die Unterstützung für iOS 15, watchOS 8 und macOS 11 ein. Grund sind technische Zwänge durch Xcode 27. Im Gegenzug versprechen die Entwickler erweiterte Widget- und Complication-Funktionen für Nutzer aktueller Software.