macOS 27: Apple bricht Intel-Kompatibilität ab, startet 30% schneller

Apple veröffentlicht Beta von macOS 27 mit KI-Suite und Liquid Glass. SYNAXON gibt Leitfaden für IT-Dienstleister heraus.

Die neuen Betriebssysteme von Apple und branchenweite KI-Leitfäden verändern die IT-Landschaft für deutsche Unternehmen grundlegend.

Am vergangenen Wochenende veröffentlichte Apple die ersten öffentlichen Betaversionen von macOS 27 „Golden Gate“ und iOS 27. Die neue Desktop-Software läuft ausschließlich auf Macs mit Apple Silicon – Intel-Modelle aus den Jahren 2019 und 2020 sind damit nicht mehr kompatibel. Unterstützt werden Geräte ab dem MacBook Air und Pro von 2020 sowie das kürzlich vorgestellte MacBook Neo.

„Liquid Glass“ und massive Leistungssprünge

Die neue Designsprache „Liquid Glass“ bringt einen Transparenz-Regler für Bedienelemente mit. Technisch beeindrucken vor allem die Benchmarks: Anwendungen starten bis zu 30 Prozent schneller, AirDrop-Übertragungen legen um 80 Prozent zu. Das Herzstück der Updates ist jedoch „Apple Intelligence“ – eine KI-Suite auf Basis eines neuen großen Sprachmodells (LLM) für Siri.

Die Funktionen umfassen erweiterte Schreibwerkzeuge, eine intelligente Benachrichtigungs-Priorisierung und natürliche Sprachsuche. Allerdings: Die KI-Features verlangen spezifische Hardware. iPhone 15 Pro oder neuer, iPads und Macs mit mindestens M1-Prozessor sind Pflicht. Für einige Mobilgeräte sind sogar 12 Gigabyte Arbeitsspeicher nötig, um die lokale Verarbeitung und die „Private Cloud Compute“-Sicherheitsarchitektur zu gewährleisten.

Branche reagiert: Leitfaden für IT-Dienstleister

Parallel zu Apples Offensive hat die SYNAXON AG heute den ersten Teil ihres „KI-Praxisleitfadens für IT-Serviceprovider“ veröffentlicht. Das Papier soll Systemhäusern helfen, Strategie, Kostenkontrolle und Prozessautomatisierung zu meistern. Hintergrund: Nach internen Erhebungen setzen bereits 88 Prozent der IT-Dienstleister KI in irgendeiner Form ein.

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Der Leitfaden betont die Notwendigkeit, Qualitäts- und Sicherheitsstandards auch bei zunehmender Automatisierung zu wahren. Ein Beispiel dafür liefert die HR- und Finanzplattform Factorial, die kürzlich die Zertifizierungen ISO/IEC 27001:2022 und SOC 2 Type 2 erhielt. Die Daten ihrer KI-Agenten bleiben damit in einer geschützten Umgebung auf Servern in Frankfurt.

Neues SAP-Büro in Dortmund

Die Infrastruktur für professionelle IT-Unterstützung wächst auch in Nordrhein-Westfalen. Die auf SAP-Logistik spezialisierte Beratung SWAN GmbH eröffnete im Juli eine neue Niederlassung in Dortmund. Auf 330 Quadratmetern sollen bis zu 40 Mitarbeiter Platz finden – der Fokus liegt auf digitalen Lieferkettenlösungen und cloudbasierten S/4HANA-Systemen.

Cloud-Souveränität bleibt Trend

Die Datenhoheit deutscher Unternehmen und Behörden treibt weiterhin die Nachfrage nach europäischen Cloud-Lösungen. Bereits im März wurde die IT-Beratung Accso offizieller Reselling-Partner von STACKIT, dem europäischen Hyperscaler der Schwarz-Gruppe. Unternehmen erhalten damit Zugang zu Cloud-Diensten, die strikt die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einhalten.

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Während Cloud-Souveränität und Datenschutzgarantien zum Standard werden, rücken neue gesetzliche Anforderungen und KI-basierte Cyberrisiken in den Fokus. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, welche rechtlichen Pflichten und Bedrohungen Unternehmer jetzt kennen müssen, um ihre Firma proaktiv abzusichern. Gratis-Report zu neuen Cyberrisiken und KI-Gesetzen

Auch im öffentlichen Sektor wächst die digitale Zusammenarbeit. Der Landkreis Vechta trat gestern als 200. Mitglied der Einkaufs- und Dienstleistungsgenossenschaft ITEBO bei. Die Mitgliedschaft ermöglicht die Beschaffung von Hardware und den Zugang zu standardisierten IT-Lösungen wie Microsoft 365 für die Kommunalverwaltungen.