macOS 27: Apple endet Intel-Ära mit Golden Gate im September

macOS 27 läuft erstmals nur auf Apple-Chips. Apple kombiniert den Systemwechsel mit neuen KI-Funktionen und dem M6-Prozessor.

Apple bringt mit macOS 27 das erste Betriebssystem, das ausschließlich auf hauseigenen Chips läuft. Die neue Software namens „Golden Gate“ erscheint im September zusammen mit einer neuen Mac-Generation. Für Deutschland bedeutet das: Der Umstieg auf Apple Silicon ist nun endgültig abgeschlossen.

Schlussstrich unter die Intel-Ära

Mit dem Update zieht Apple einen Schlussstrich: Intel-basierte Macs werden von macOS 27 nicht mehr unterstützt. Es ist die erste Version des Betriebssystems, die komplett auf Apple Silicon setzt. Der Schritt war lange erwartet worden – nun macht der Konzern ernst.

Passend zur neuen Software bringt Apple den M6-Chip an den Start. Der Prozessor soll in 2-Nanometer-Technologie gefertigt werden und sowohl Leistung als auch Energieeffizienz spürbar verbessern. Zum Einsatz kommt er voraussichtlich im überarbeiteten 14-Zoll-MacBook-Pro sowie in zwei neuen 24-Zoll-iMac-Modellen. Branchenbeobachter rechnen damit, dass genau diese Geräte die ersten sein werden, die mit „Golden Gate“ ausgeliefert werden.

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Doch damit nicht genug: Apple arbeitet offenbar an einem OLED-MacBook-Pro, das möglicherweise als MacBook Ultra auf den Markt kommt. Das Besondere: ein Touchscreen, der auf die neuen, berührungsoptimierten Bedienelemente des Systems abgestimmt ist.

Siri wird erwachsen

Ein zentraler Baustein von macOS 27 ist der Ausbau der KI-Funktionen. Erstmals gibt es eine eigenständige Siri-App mit Verlaufsfunktion – ein klarer Schritt in Richtung moderner Sprachassistenten. Siri soll künftig nicht mehr nur auf Stichworte reagieren, sondern Kontext verstehen.

Die Software greift dafür auf persönliche Daten aus Mail und Nachrichten zurück. So kann der Assistent etwa Flugzeiten aus E-Mails herausziehen oder Reservierungen verwalten – ganz ohne dass der Nutzer konkrete Suchbegriffe eingibt. Datenschutz bleibt dabei ein zentrales Versprechen, schließlich verarbeitet Apple sensible Nutzerdaten direkt auf dem Gerät.

Zusätzlich setzt der Konzern auf externe Unterstützung: Google Gemini und weitere Drittanbieter-Modelle sollen die Rechenleistung des Systems verstärken. Apple hatte die personalisierten KI-Funktionen bereits Anfang 2024 erstmals demonstriert und betont in Finanzgesprächen immer wieder, wie wichtig die Mac-Plattform für diese Strategie ist.

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Feinschliff für Touch und Ökosystem

Die neue Version bringt auch spürbare Veränderungen an der Oberfläche. Besonders für Geräte mit Touch-Funktion: Systemmenüs sollen sich vergrößern, sobald ein Finger in ihre Nähe kommt. Zusätzlich erscheinen kontextbezogene Befehle direkt rund um den Berührungspunkt – eine Anpassung, die vor allem für das erwartete OLED-MacBook-Pro gedacht sein dürfte.

Passend zum 50-jährigen Firmenjubiläum von Apple will der Konzern mit „Golden Gate“ die Verbindung zwischen Mac und dem restlichen Ökosystem weiter festigen. Die Entwickler-Beta erschien nach der Keynote am 8. Juni, die öffentliche Beta folgte im Juli. Inzwischen wurde die finale Release-Version in Code-Strings identifiziert – sie enthält Unterstützung für mehr als ein Dutzend unangekündigter Produkte, darunter KI-gestützte Heimgeräte und faltbare Mobilgeräte, die später im Jahrzehnt erwartet werden.

Für Nutzer in Deutschland heißt das: Wer noch auf einem Intel-Mac arbeitet, sollte spätestens jetzt über einen Wechsel nachdenken. Die neue Ära bei Apple hat offiziell begonnen.