macOS 27: Apple endet Intel-Ära und bringt 50+ Neuerungen

Apple stellt macOS 27 mit KI-Assistent Siri 2.0 und neuem Liquid-Glass-Design vor. Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt.

Apple hat das neue Betriebssystem macOS 27 offiziell vorgestellt – mit mehr als 50 Neuerungen und einem radikalen Bruch mit der Vergangenheit.

Der Codename „Golden Gate“ ist Programm: Das Update, das am 16. Juni 2026 detailliert präsentiert wurde, markiert den endgültigen Abschied von Intel-basierten Macs. Künftig läuft macOS ausschließlich auf Apples eigenen Chips – ein Schritt, der die Architektur der Mac-Reihe fundamental verändert.

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Apple Intelligence 2.0: Siri wird zum persönlichen Assistenten

Das Herzstück von macOS 27 ist die zweite Generation der KI-Plattform Apple Intelligence. Siri wurde grundlegend überarbeitet und kann nun eigenständig Aktionen über verschiedene Apps hinweg ausführen. Die Sprachassistentin merkt sich den Gesprächsverlauf über iCloud und versteht, was gerade auf dem Bildschirm passiert.

Diese „On-Screen Awareness“ ermöglicht es Siri, Inhalte direkt zu analysieren und darauf zu reagieren – ohne dass der Nutzer umständlich navigieren muss. Entwickelt wurde die Technologie in Zusammenarbeit mit Googles Gemini-Team, wie Apple im Rahmen der Worldwide Developers Conference am 8. Juni bekannt gab.

Auch der Safari-Browser profitiert von den KI-Fortschritten. Automatische Tab-Gruppierung und eine „Notify Me“-Funktion, die Nutzer über Änderungen auf bestimmten Webseiten informiert, gehören zu den neuen Features. Besonders praktisch: Mit „Describe an Extension“ lassen sich Browser-Erweiterungen per Sprachbefehl finden und installieren.

Liquid Glass: Das neue Designkonzept

Die optische Überarbeitung trägt den Namen „Liquid Glass“ – eine Designsprache, die auf Transparenz und Tiefe setzt. Erstmals können Nutzer über einen speziellen Regler die Transparenz, den Kontrast und die Lichtbrechung von Systemelementen individuell anpassen.

Die Oberfläche zeigt sich mit randlosen Seitenleisten und farbigen Symbolen. Die Fensterecken wurden abgerundet, der Einrichtungsprozess umfasst nun auch ein Siri-Sprachtraining und die initiale Liquid-Glass-Konfiguration. Erste Rückmeldungen aus der Entwickler-Community, die seit dem 9. Juni Zugriff auf die Beta hat, fallen gemischt aus: Während das Design frisch wirkt, bemängeln einige Tester die Lesbarkeit bestimmter neuer UI-Elemente.

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Schluss mit Intel: Rosetta 2 lebt noch – aber nicht mehr lange

Mit macOS 27 endet eine Ära: Intel-basierte Macs werden nicht mehr unterstützt. Voraussetzung ist ein Mac mit Apple Silicon (M1 oder neuer). Allerdings bleibt die Übersetzungsschicht Rosetta 2 erhalten – für den Fall, dass alte Intel-Programme noch nicht als native Versionen vorliegen. Branchenbeobachter rechnen damit, dass dies die letzte macOS-Version mit Rosetta 2 sein wird.

Die Leistungsdaten können sich sehen lassen: AirDrop soll bis zu 80 Prozent schneller sein als zuvor. Auch das Öffnen von Apps und Systemanimationen wurden optimiert. Technische Analysen der ersten Entwickler-Beta zeigen, dass Apple das alte Apple Filing Protocol (AFP) entfernt hat – der SMB-Standard bleibt jedoch erhalten.

iPhone Mirroring wird erwachsen

Die Funktion iPhone Mirroring, die das Steuern des iPhones vom Mac aus erlaubt, erhält ein deutliches Update. Fenster lassen sich jetzt in der Größe verändern, und ein neuer Shortcut (CMD+4) ruft das Kontrollzentrum auf. Erstmals werden auch DRM-geschützte Videos unterstützt – der schwarze Bildschirm beim Abspielen von Streaming-Inhalten gehört damit der Vergangenheit an.

Die Fotos-App bekommt KI-gestützte Werkzeuge: „Spatial Reframing“ passt Bildausschnitte intelligent an, und die „Extend“-Funktion erweitert Bildränder per generativer KI. Ein neues „Clean Up“-Tool entfernt störende Objekte aus Fotos – und nutzt dabei SynthID-Wasserzeichen für Transparenz.

Ausblick: Public Beta im Juli, Release im Herbst

Nach der Entwickler-Beta Anfang Juni können interessierte Nutzer ab Juli 2026 an der öffentlichen Beta teilnehmen. Der finale Release wird für den Herbst 2026 erwartet – Analysten tippen auf September oder Oktober. Sicherheitsupdates für den Vorgänger macOS 26 Tahoe sollen noch etwa zwei Jahre bereitgestellt werden.