Der US-Konzern bringt mit macOS 27 „Golden Gate“ und den neuen M5-Prozessoren frischen Wind in sein Portfolio. Im Fokus stehen künstliche Intelligenz und ein überarbeitetes Design.
Seit Mitte Juli testen Entwickler und erste Nutzer die öffentliche Beta von macOS 27. Der Codenamen „Golden Gate“ steht dabei für einen grundlegenden Wandel. Das neue Betriebssystem führt die Designsprache Liquid Glass ein – ein durchscheinender Look, den Nutzer über einen Regler individuell anpassen können.
Doch der eigentliche Star ist die KI-gestützte Siri. Sie kann nun nicht nur chatten, sondern auch visuelle Inhalte analysieren. In der aktuellen Beta 4 vom 20. Juli entdeckten Tüftler zudem ein verstecktes Siri-Popover. Es erscheint bei markiertem Text und bietet kontextbezogene Aktionen sowie Schreibwerkzeuge an – ein Schritt, der an die Funktionen von ChatGPT erinnert.
Weitere Neuerungen im Überblick:
- Safari AI: Der Browser gruppiert Tabs automatisch.
- Verbesserte Suche: Spotlight, Fotos und Mail durchsuchen nun schneller und präziser.
- Sicherheit: Die Passwort-App repariert sich bei Problemen selbst.
- Abschied vom AFP-Protokoll: Ältere Time-Capsule-Modelle werden nicht mehr unterstützt.
M5-Chips: Leistungssprung auf M1-Ultra-Niveau
Parallel zur Software-Offensive liefern die neuen M5-Prozessoren beeindruckende Zahlen. Aktuelle Benchmarks zeigen: Der M5-Chip erreicht das Leistungsniveau des bisherigen Spitzenreiters M1 Ultra. Das M5 MacBook Pro führt derzeit die Rangliste in Einzel- und Mehrkern-Tests an.
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Auch das 13-Zoll MacBook Air mit M5 kann sich sehen lassen. In Tests hielt der Akku beeindruckende 15 Stunden und 28 Minuten durch. Zum Vergleich: Das Dell 14S mit Intels neuem Panther-Lake-Prozessor bietet zwar ein hochauflösendes OLED-Touchdisplay und mehr Anschlüsse, bleibt aber in der Akkulaufzeit klar hinter dem Apple-Gerät zurück.
Kommt das MacBook Pro mit Touchscreen?
Spätestens im Oktober 2026 könnte Apple die nächste Überraschung präsentieren. Branchenkreisen zufolge arbeitet der Konzern an einem komplett überarbeiteten MacBook Pro. Die Gerüchteküche brodelt:
- OLED-Touchscreen: Erstmals könnte ein MacBook einen berührungsempfindlichen Bildschirm erhalten.
- Dynamic Island: Die pillenförmige Aussparung vom iPhone könnte den bisherigen Notch ersetzen.
- Schlankeres Gehäuse: Trotz dünnerer Bauweise sollen Profi-Anschlüsse wie HDMI und SD-Kartenslot erhalten bleiben.
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Der Preis für diese Luxus-Modelle? Schätzungen zufolge dürfte er bei über 3.000 Euro starten – umgerechnet rund 2.800 Euro. Insider berichten zudem von bis zu 14 neuen Geräten, die Apple in der Pipeline haben soll. Darunter ein „MacBook Ultra“, das sich oberhalb der aktuellen Pro-Reihe positionieren würde. Alle diese Geräte sollen stark auf die nächste, KI-gestützte Siri-Generation setzen.
Kaufberatung: Was sich jetzt lohnt
Wer nicht auf die neuen Modelle warten möchte, sollte auf Trade-In-Programme, Studentenrabatte und generalüberholte Geräte setzen. Zwar locken Windows-Konkurrenten oft mit niedrigeren Einstiegspreisen, doch langjährige Mac-Nutzer schwören auf die Verarbeitungsqualität und die Software-Stabilität.
Ein Blick auf die Zahlen untermauert das: Zwischen Juli 2025 und Juli 2026 musste macOS deutlich seltener kritische Sicherheitsupdates einspielen als Windows, das im gleichen Zeitraum zwei Notfall-Patches benötigte.
Für die volle Leistung der M5-Hardware empfehlen Experten schnelles Zubehör: USB4-SSDs mit Übertragungsraten von bis zu 1.050 MB/s und externe 5K-Displays wie das 27-Zoll Apple Studio Display machen aus dem MacBook eine echte Workstation.

