macOS 27: Apple Intelligence und 30% schnellere Apps

Apple veröffentlicht erste öffentliche Beta von macOS 27. Neue KI-Funktionen, flotteres System und ein frisches Design prägen das Update.

Apple hat die erste öffentliche Beta von macOS 27 freigegeben – und bringt damit eine Fülle neuer KI-Funktionen an den Mac.

Der Codename „Golden Gate“ steht für den größten Systemumbruch seit dem Wechsel auf Apple Silicon. Ab sofort können alle Nutzer mit einem kompatiblen Mac die Vorabversion testen. Die finale Veröffentlichung wird für den Herbst erwartet.

„Apple Intelligence“ als Herzstück

Die mit Abstand wichtigste Neuerung ist die Integration von Apple Intelligence. Im Zentrum steht eine komplett überarbeitete Siri, die auf Large-Language-Model-Technologie setzt. Statt starrer Befehle versteht der Assistent jetzt natürliche Sprache – und kann damit unter anderem Kurzbefehle erstellen oder Texte verfassen.

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Doch wer sofort lossurfen will, muss sich gedulden: Die neuen Siri-Funktionen sind zunächst nur auf Englisch verfügbar und erfordern eine Anmeldung auf einer Warteliste. In der Europäischen Union fehlen sie vorerst ganz. Das dürfte nicht nur Datenschützer auf den Plan rufen.

Liquid Glass: Neues Design für den Mac

Optisch setzt Apple auf die Designsprache Liquid Glass. Ein Transparenz-Regler erlaubt es, die Durchsichtigkeit von Fenstern und Bedienelementen individuell anzupassen. Dazu kommen einheitliche Eckenradien und überarbeitete Symbolleisten – das System wirkt aufgeräumter und konsistenter.

Die Änderungen sind dezent, aber wirkungsvoll. Wer das neue Design mit einem Windows-PC oder einer älteren macOS-Version vergleicht, erkennt sofort: Apple hat hier an vielen kleinen Stellschrauben gedreht.

Deutliche Temposteigerung

Die Performance-Werte können sich sehen lassen. Laut ersten Tests starten Apps bis zu 30 Prozent schneller als unter macOS 26. Die Fotos-App legt sogar um 70 Prozent zu. Besonders beeindruckend: AirDrop-Übertragungen sollen um 80 Prozent schneller sein.

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Für Nutzer, die auch iPadOS 27 testen, gibt es einen weiteren Bonus: Die SSD-Transferraten haben sich dort um das Fünffache verbessert.

Safari, Passwörter und iPhone Mirroring

Auch die Bordmittel wurden aufgerüstet. Safari beherrscht jetzt verbesserte Tab-Gruppen und eine „Benachrichtige mich“-Funktion. Die Passwörter-App warnt vor schwachen Kennwörtern – ein längst überfälliges Feature.

iPhone Mirroring, das die Steuerung des iPhones vom Mac aus erlaubt, unterstützt nun flexible Seitenverhältnisse. Das macht die Arbeit mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen deutlich angenehmer.

Nur für Apple Silicon

Die öffentliche Beta von macOS 27 Golden Gate läuft ausschließlich auf Macs mit Apple Silicon. Intel-Macs bleiben außen vor – ein klares Signal, dass Apple die alte Architektur endgültig hinter sich lässt. Wer testen möchte, meldet sich über das Apple Beta Software Program an und lädt das Update in den Systemeinstellungen herunter.

Zeitgleich mit macOS 27 sind auch öffentliche Betas von iOS 27, iPadOS 27 und watchOS 27 erschienen. Die Watch-Version bringt ein dynamisches App-Raster, eine Ein-Finger-Geste und erweiterte Gesundheitsfunktionen mit.

Für Entwickler gibt es parallel die fünfte Beta von macOS 26.6 Tahoe – mit Sicherheitspatches und Fehlerbehebungen, während Apple den Fokus längst auf den Herbst und den großen Wurf namens Golden Gate gelegt hat.